Freitag, 27. April 2012

GC Breisgau

Es gibt immer wieder Plätze, die einen positiv überraschen. Und so einen durfte ich bei unserer Dreiländertour durch Baden und das Elsaß kennenlernen.

Das Ganze entstand durch die Einladung eines sehr aktiven und netten Mitglieds des Spicygolfforums im letzten Jahr. Oswald schrieb mich an und schlug vor, bei meiner Karte der gespielten Plätze doch mal eine Fahne in den süddeutschen Raum zu setzen. Letztes Jahr klappte es nicht, aber dieses Jahr konnten wir es einrichten. Dieses Jahr passte es doch und wir planten eine Kurzreise rund um den Turniertermin. Einspielrunde auf dem Quellenhof (wie beschrieben) und am Samstagmorgen ging nach einer Kennenlernfeier los mit dem Massen-Matchplay auf dem GC Breisgau.

Der GC Breisgau ist grob 20 Jahre alt und begann als 9-Loch Kurs. Er liegt in Sichtweite des Kaiserstuhls und ist recht hügelig. Das Design der Löcher war sehr interessant angelegt. Es gab machbare Par 4 mit etwa 300 Metern Länge und abwechslungsreiche Par 3. Der Platz war wunderbar in die Landschaft eingefügt und es gab immer wieder schöne Ausblicke. Und wie es sich für die Gegend gehört gab es auch Weinstöcke auf dem Platz. Dazu erinnerten mich die Löcher 13-17 sogar etwas an den Quarry Kurs des Black Diamond Clubs... Wie gesagt, er erinnerte ein wenig...

Wenn man mal von meinem Spiel auf den ersten 9 absieht, hatte ich sehr viel Freude. Wer im Raum Freiburg ist, sollte hier unbedingt spielen. Ach ja. Natürlich gibt es auch Kritik. Es gab sehr viele Bunker (was ja ok ist). Nur hatte man diese aus meiner Sicht etwas unglücklich angelegt. Und bei fast jedem Par3 ein frontaler Querbunker ist irgendwann auch langweilig...

Fazit: Sehr schöner Platz, der wunderbar in die Umgebung eingebunden ist.

Reisegolfer-Rating: 6

GC Breisgau

Dienstag, 24. April 2012

Durchspielen lassen?

Bei unserer Dreiländertour hatten wir auf dem Platz Quellenhof des Drei Thermen Golfresorts ein Erlebnis, welches uns daran zweifeln ließ, ob Etikette wirklich überall ein Bestandteil der Unterweisung von "Frischgolfern" ist.

Der Platz war recht stark frequentiert und wir hatten leider keine Startzeit. Es war eine Spontanentscheidung, dort zu spielen. Nun denn. Da wir schon mal da waren, warteten wir lieb die 90 Minuten bis wir abschlagen durften. Pünktlich um 14:40 Uhr waren wir am ersten Abschlag. Zu uns gesellte sich ein netter Golfer aus der Schweiz. Der 4er Flight vor uns (14:30) hatte grad erst den Abschlag verlassen und suchte einen Ball, der 15 Meter vom Abschlag wohl irgendwie im Gebüsch gelandet sein musste. Kann ja vorkommen. Leider ging es in dieser Form weiter. Wir liefen immer auf und hofften darauf, dass der Flight vor uns schneller würde, oder dass man uns durchspielen ließ.

An Loch 5 hatte der Vorflight 2 Löcher Abstand zu dem Flight davor. Immer noch kein Zeichen, dass man uns durchspielen lassen könnte. OK. War ja Urlaub. Aber irgendwie wurmt es einen schon, wenn man für 5 Loch 2 Stunden braucht. Der Schweizer Kollege (Clubmitglied) war es nun leid und überholte, ohne das Loch vor uns zu spielen. Das beeindruckte die Gruppe natürlich in keiner Weise. Auch als wir nach Loch 6 fertig waren und der Schneckenflight erst zur Hälfte abgeschlagen hatte, gab es kein Zeichen, dass wir eventuell durchkönnen. Man ging weiter zum Fairway, obwohl wir nur noch zu zweit waren und direkt daneben standen.

Nach ein paar Metern hielt die Gruppe doch an und nach kurzer Diskussion kam einer zu uns zurück. Wir bekamen folgendes Angebot: Wir können vorbei, wenn wir auf Loch 7 verzichten und schnell durchlaufen zum nächsten Abschlag! Wow! Was für ein Angebot. Wo hatten die Golf gelernt? Nicole bekam Schnappatmung und wir lehnten das Angebot unter Hinweis auf uns bekannte Vorgehensweisen ab. Tja. Dann eben nicht! Durchspielen in der uns bekannten Weise durften wir auf jeden Fall nicht!

Da wir die 18 Loch im hellen schaffen wollten, überholten wir dann aber doch irgendwann. Loch 9 fiel leider aus. Nicole hat dann noch das Sekretariat angerufen und gefragt, ob man in Baden anders durchspielt. Leider hatten wir hier aufgrund von sprachlichen Problemen auch keinen Erfolg. Die ersten 9 dauerten für uns dadurch 2.45 Stunden (obwohl wir nur 8 Loch gespielt hatten). Die zweiten dauerten dann nur 90 Minuten. Dabei wurden wir auch einmal "normal" durchgelassen. In der Summe war die Spielzeit dann zwar ok, aber leider hat dieses Erlebnis die Freude an dem schönen Wetter und den schönen Ausblicken etwas getrübt. Ich hoffe, so etwas muss ich nicht wieder irgendwo ausserhalb eines Turnieres erleben.

Wer öfter bei mir liest, weiß dass ich mich sonst nicht so auslasse und auch sonst meist ein geduldiger Geselle bin. Aber das hier musste ich einfach loswerden.

Vielleicht hat ja jemand ähnliches erlebt und möchte es hier mit mir und anderen teilen.

Schöne Grüße
Andreas

Mittwoch, 18. April 2012

Das Sandwich wird 250

Was hat das mit Golf zu tun? Ganz einfach. Am Wochenende mit dem 12./13.05. finden in Sandwich in Kent die Feierlichkeiten zum 250. Geburtstag des Sandwich statt. Und das kann man wunderbar mit einer Runde Golf auf 3 BritishOpen Plätzen verbinden, die sich alle im Umkreis von wenigen Kilometern des Ortes Sandwich befinden, die da wären:

- Royal St. Georges
- Princes
- Royal Cinque Ports

Natürlich kann man die Plätze auch ein andern Mal spielen. Kent ist auch sonst eine Reise wert. Und wunderbar zu erreichen von Dover aus.

Montag, 16. April 2012

Drei Thermen Golfresort / Quellenhof

Nachdem ich hier im Blog einige Tipps bekommen hatte, entschieden wir uns für das Drei Thermen Golfresort in Bad Bellingen. Das Resort befindet sich im unteren rechten Eckchen auf der Landkarte Deutschlands. Grob zwischen Basel und Freiburg. Das Resort hat 4 Plätze. Davon befinden sich 2 in Frankreich auf der rechten Rheinseite und 2 in den hügeligen Ausläufern des Schwarzwalds. Die in Deutschland befindlichen Plätze heißen Kapellenberg und Quellenhof. Der Club ist auch bei Mitgliedern aus der Schweiz beliebt, weil er über die A5 gut zu erreichen ist und preislich machbar ist. Wir haben uns für den Quellenhof entschieden, weil er von den meisten empfohlen wurde.


Der Quellenhof war der zweite Platz, der dort gebaut wurde. Er ist eingepasst in eine hügelige Landschaft und man darf einige Male rauf und runter laufen. Aber das hält sich in Grenzen. Alles gut machbar. Laut Website des Clubs soll der Platz 156 Bunker haben. Fiel mir aber irgendwie kaum auf während der Runde. Und das ist auch einer der Kritikpunkte. Viel ist nicht immer viel. Hier hat man mit den Bunkern übertrieben. Weniger hätten es auch getan. Eine gute Plazierung ist oft hilfreicher. Der Platz selber ist ganz ordentlich, aber nichts besonderes. Man hat manchmal nette Ausblicke auf die Rheinebene. Aber damit hatte es sich schon. Es gab wenige Löcher, die mir im Gedächtnis blieben. Da war beispielsweise die 9 und auch die 16. Und auch das Par 3 an der 17 war ganz nett. Aber hauptsächlich wegen des Blicks auf die Kirche. Hauptsächlich empfand ich den Kurs als manchmal etwas zu eintönig.


Fazit: Ganz ok. Einige nette Löcher und schöne Ausblicke

Reisegolfer-Rating: 4

Drei Thermen / Quellenhof

Samstag, 24. März 2012

Warnemünde

Endlich geht es wieder los. Der "Angriff" auf die 300 in 2012 hat begonnen. Ziel war für den Start die Golfanlage in Warnemünde. Wie jedes Jahr ging es für ein verlängertes Spielewochenende (Brettspiele. Nicht Golf) an die Ostsee. Dieses Mal haben wir uns denn eben für den Hinweg für Warnemünde entschieden.


Die Anlage hat 27 Loch und eine großzügige Range. Irgendwie erinnerte mich es etwas an Wittenbeck und auch in Teilen an Hohenwischendorf. Also ein typischer Ostsee-Küstenplatz. Die See sieht man kaum (oder gar nicht) und mehrheitlich ist es flach. Wir wurden auf die Löcher 10-27 geleitet. Wie gesagt, flach und da es noch Ende März war, nicht zu üppig bewachsen. Bei starkem Wind kann es dort interessant werden. Bei uns hatte der Wind aber nicht sooo viel Einfluss auf das Spiel. Auch auffällig waren die vielen Windräder. Ganz schön laut die Teile, wenn man daneben steht.

Das Design fand ich ganz in Ordnung. Eine vernünftige Mischung aus kurzen und langen Par 4, und machbaren Par 5. Die Par 3 gefielen mir nicht ganz so gut. Irgendwie zu einfach. Seltsam fand ich teils die Vorgabeverteilung der einzelnen Löcher. Passte irgendwie nicht. Ein einfaches Par 3 mit 170 Metern ohne große Hindernisse war demnach das schwerste Loch auf unserer Runde... Danach war dann ein 380 Meter Par 4 mit Dogleg das zweitleichteste... Bei einem Matchplay hat so etwas schon Einfluss.


Fazit: Typischer Ostseeküstenplatz mit schlechtem Preis/Leistungsverhältnis (60€ war zu teuer)

Reisegolfer-Rating: 4

Warnemünde

Samstag, 10. März 2012

Suche Tipps für den Raum Freiburg/Basel

In der Woche nach Ostern werde ich erstmals in Deutschland südlich des Mains spielen. Grund ist ein Turnier bei Freiburg, welches ich zusammen mit Nicole spielen möchte. Dazwischen ist noch Zeit für 2 andere Plätze, die wir spielen könnten.

Ich würde mich also freuen, wenn ihr mir Tipps geben könnte, welche Plätze sich im Raum Basel/Freiburg lohnen würden. Empfehlungen bitte per e-mail oder Kommentar. Danke im Voraus.

Andreas

Mittwoch, 29. Februar 2012

Bunker und Wasserhindernisse

Es ist Ende Februar und ich habe immer noch keine richtige Runde gespielt! Vielleicht am Wochenende. Üben kann ich auch kaum, da ich zur Zeit keinen fahrbaren Untersatz in Bochum habe. Also alles nicht so einfach. Ich verbringe die Zeit mit Golfbüchern und der Vorfeude auf die Plätze, die ich dieses Jahr erobern darf. Beim lesen entdeckte ich dann ein schönes Zitat von Bobby Jones über Bunker und Wasserhindernisse:

"Getting in a water hazard is like being in a plane crash - the result is final! Landing in a bunker is simular to an automobile accident - there is a chance of recovery."

In diesem Sinne. Geniesst die ersten Runden dieses Jahr!

Samstag, 11. Februar 2012

Alster Ice Golf Masters 2012

Das wird es so schnell nicht wieder geben. 6 Loch, Par 18 Platz auf der Aussenalster. War lustig und irgendwann kam auch die Sonne raus. Nur die Abschlagzeit war etwas früh. Aber das sind Golfer ja gewohnt...




Sonntag, 5. Februar 2012

Zu kalt!

Ich höre, dass es Leute gibt, die bei diesem Wetter ein paar Loch auf dem Platz drehen. Mir ist es ehrlich gesagt zu kalt zum Golf spielen. Etwas spazieren gehen bei dem Traumwetter (wenn man mal von den Temperaturen absieht) ist ja ok. Mehr muss nicht sein. So heiß wie vor 10 Jahren, als ich mit Golf begann, bin ich nun wirklich nicht mehr.

Mittwoch, 1. Februar 2012

Wo man unbedingt noch hin muß!

Tja. Was macht man, wenn man kein Golf spielen kann und ständig darüber nachdenkt, dass es doch bitte bald wieder los geht? Was andere machen, weiß ich nicht genau. Ich schaue, was noch so alles an interessanten Kursen zu entdecken ist. Bulgarien ist gebucht und Sunningdale ist demnächst auch wieder möglich. Da wahrscheinlich in diesem Jahr keine große Golfreise wie z. B. Südafrika ansteht, muß ich natürlich schauen, wo es noch so hingehen könnte.

Nova Scotia ist schon lange auf meiner Liste. Wegen Cabot Links und überhaupt. Die Gegend hat sehr viel zu bieten. Und wer was erleben möchte und nicht nur bei 30° am Strand liegen möchte, der sollte Nova Scotia in Betracht ziehen. Man kann Wale beobachten, Lobster satt essen, Kajak Touren machen, wandern und was weiß ich noch alles... Was für mich aber den entgültigen Ausschlag gab, dort hinzufahren, war der Bericht heute eines "Kollegen". Der Top 100 Golfer aus den Staaten hat über seine Runde in "Highland Links" berichtet.

Der Kurs liegt im Cape Breton Nationalpark im Nordosten von Nova Scotia. Also für unsereins am Ende der Welt. Aber wer den Bericht als echter Golfer liest, versteht meine nun verstärkte Sehnsucht nach der Halbinsel. Mal schauen. Vor meiner Silberhochzeit muß ich dort auf jeden Fall mal hin. Mal sehen, wie ich meine Holde davon überzeugen kann. Vielleicht verbindet man die Reise mit dem International Couple Festival auf Prince Edward Island (falls es das dann noch gibt)? Wir werden sehen.

Voller Sehnsucht auf gutes Golfwetter und tolle Plätze.
Euer Reisegolfer

Donnerstag, 19. Januar 2012

Träger Jahresbeginn

Nicht dass jemand denkt, hier schreibt keiner mehr. Nein. Diese Seite wird noch betrieben! Ich habe nur zur Zeit nicht viel zu berichten bezüglich Golf. Immerhin haben wir dieses Jahr schon 9 Loch geschafft. OK. War meist nur Schlamm und die Wintergrüns sind in meinem Heimatclub auch nicht das Wahre. Aber die Sonne schien. Und wir waren mit netten Leuten unterwegs. Das ist doch auch schon was. Nachteil war, dass die Bälle irgendwie nicht rollten... Alle etwas längeren Schläge endeten als Steckschuss! Und da man gegen die Sonne leider nicht immer sah, wo genau die Bälle landeten, gingen auch Bälle verloren.

Irgendwie sind im Winter nach der Runde immer die Schuhe schmutzig...

Sonst noch was, was vielleicht irgendwie zu Reisegolfer passt? Ach ja. Wir haben Bulgarien für Ende Mai gebucht. Thracian Cliffs. Mal sehen, wie das wird. Die Bilder sahen toll aus.

Steckschuss!

Samstag, 31. Dezember 2011

Happy new (Golf)-Year

Alles Lesern wünsche ich ein grossartiges und gesundes Jahr 2012. Mögen alle weiterhin viel Freude am Golfspielen haben.

Reisegolfer 2011

Freitag, 23. Dezember 2011

Meine persönlichen Top 10 Golfplätze (update 2011)

Wie in jedem Jahr mache ich mich auch dieses Jahr daran, zu überprüfen, ob ich meine Top 10 nach Abschluss des Golfjahres aktualisieren muss. Das Golfjahr ist um und ich habe 42 Plätze das erste Mal gespielt. 2 davon haben es in meine Top 10 geschafft. Dies sind:

Pinnacle Point
Cruden Bay

Was ist an den beiden Kursen besonderes? Nun ja. Pinnacle Point ist für mich der Platz mit den spektakulärsten Ausblicken auf das Meer und er hat phantastische Löcher zu bieten (wenn auch es Punktabzüge für die Häuser gibt). Und Cruden Bay ist einfach eine unvergessliche Erfahrung für jeden Golfer. Man hat Spass, tolle Ausblicke und herausragende Löcher. Es passt einfach alles. Wer in der Gegend ist, muss dort unbedingt spielen. Auch 100 km Umweg lohnen!

Loch 18 Pinnacle Point

Cruden Bay, Blick zurück vom Abschlag der 9

Leider muss immer jemand dafür weichen und es fällt mir immer schwerer mich für Plätze zu entscheiden, die dafür die Top 10 verlassen müssen. Aber man kann es ja nicht ändern. Ist nur Platz für 10. Diesmal mussten deshalb leider raus (obwohl es auch ganz tolle Plätze sind):

St. Enodoc
World Woods (Pine Barrens)

Beides tolle Plätze, die man unbedingt spielen. Aber es gibt leider bessere.

Da ich vor Weihnachten nicht mehr schreiben werde, wünsche ich allen, dies dies lesen: "Frohe Weihnachten". Bleibt mir gewogen.

Euer Reisegolfer Andreas

Dienstag, 13. Dezember 2011

World Golf Traveller 2011

Bei Golf.de gibt es einen äusserst interessanten Wettbewerb, den ich schon seit langem mit Interesse beobachte. Den World Golf Traveller 2011. Ich wollte mich ja auch anmelden. Hab ich auch gemacht. Aber leider scheiterte ich daran, dass ich kein I-Phone (oder ähnlich) besitze. Das Geld dafür setze ich immer noch lieber für Green Fee ein. Somit bin ich angemeldet und habe laut dem Tool in diesem Jahr keine Plätze gespielt. Ich kann ja nirgendwo einchecken... Nun denn. Mitmachen kann ich nicht, aber ich kann den spannenden Wettbewerb um beispielsweise einen Titleist Gutschein über $1000 oder ein I-Pad mitverfolgen.

Der Wettbewerb um die meisten Kilometer ist seit Monaten entschieden. Der gute Mann (schätze ich mal) ist fast 10mal um Welt gereist um verschiedene Plätze in aller Welt ausser Australien zu spielen. Das Ding ist also gelaufen. Ich tippe mal auf Mitarbeiter bei SWISS. Damit kommt man rum. Würde ich genauso machen. Auf Platz 2 liegt hier (vermutlich) der Geschäftführer des Betreibers. Naja. Das ist der erste Wettbewerb, den ich mitbekomme, bei dem Mitarbeiter (oder Geschäftsführer) teilnehmen dürfen. Wenn es so bleibt, ist immerhin ein I-Pad drin. Er hätte sich ja wenigstens einen anderen Nutzernamen geben können...

Bei den am meisten gespielten Plätzen ist es dagegen hochspannend. Der Golffuchs hat einen gespielten Platz Vorsprung vor Skrippner. Seit Monaten spielen beide 2 Plätze pro Tag. Stand heute: 517 zu 516. Faszinierend! Selbst bei Dauerregen wie heute. Jeden Tag! Und das sogar teils in der Golflounge in Hamburg... Man spielt also nur auf den besten Kursen. Und dann erst das Greenfee... Das ist wahrer Enthusiasmus. Ich habe mal grob gerechnet. 30% auf dem Heimatplatz abgezogen und 40 Euro Greenfee im Schnitt macht grob €14.000. Und ich dachte, ich gebe viel für Greenfee aus. Dazu der Verdienstausfall für jeden Tag Golf. Da kommt was zusammen. Aber ich gehe mal davon aus, dass die Wettbewerber lange für so einen tollen Event gespart haben. Oder vielleicht überversorgte Rentner sind? Keine Ahnung. Bin auf jeden Fall gespannt, was passiert, wenn wir möglicherweise in diesem Jahr noch eine höhere Schneedecke bekommen. Wir werden es sehen...

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Gut Neuenhof

So. Das ist nun der letzte neue Platz gewesen, den ich in diesem Jahr erkundet habe. Von nun an gibt es bis zum Beginn der nächsten Saison nur noch Nachbetrachtungen und Anmerkungen zum Golf, die ich dieses Jahr gesammelt habe.

Es war Ende Oktober und wir hatten einen dieser schönen Herbsttage, von denen es in diesem Jahr sehr viele gab. Die Sonne schien, die Wälder hatten großartige Farben zu bieten und an einem Nachmittag während der Woche wurde kurzfristig ein Meeting abgesagt. Da habe ich mich mal kurzfristig entschieden, die Gunst der Stunde zu nutzen und eine schöne Runde in Neuenhof zu spielen.

Grün Loch 1

Nach 30 Minuten Anfahrt ging alles ganz schnell. Greenfee zahlen, Bag schultern und los ging es. Den Nachbarn (Unna Fröndenberg) hatte ich letztes Jahr ja schon gespielt. Also wusste ich grob, was für ein Gelände mich erwartete. Es war zumeist moderat hügelig, es gab Wald und es gab flache Bahnen, die von Büschen gesäumt waren. Einige Wasserhindernisse und relativ grosse, vernünftige Grüns. Alles auch hübsch anzusehen. Die schönsten Löcher waren für mich die 1 (Par 4 bergab mit blindem Abschlag), die 10 (langes Par 4 bergab mit leichtem Dogleg) und die 17 (klasse Par 3 bergab). Die Gastronomie war angenehm und das Personal war sehr nett und zuvorkommend. Hat mir dort gefallen. Das Paket passte. Da kann man noch mal hin.

Blick auf Grün Loch 17

Fazit: Schön. Kann man ab nächstes Jahr mit einer Übernachtung im Club und einer zweiten Runde in Unna-Fröndenberg verbinden.

Reisegolfer-Rating: 5

Gut Neuenhof

Sonntag, 4. Dezember 2011

Glyfada

Griechenland ist ja nicht grade eine Hochburg des Golfsports. In Griechenland gibt es zur Zeit 8 Golfplätze. Und bis auf einen sind alle in touristischen Regionen angesiedelt. In der Haupstadt Athen mit seinen ca. 4 Mio Einwohnern gibt es nur einen! Und das ist Glyfada im Süden in Sichtweite der See. Und da ich schon mal da war, habe ich mir die Zeit genommen und den Kurs gespielt.


Der von Donald Harradine erstellt Kurs wurde 1966 eröffnet und ist damit der älteste Platz Griechenlands. Wir hatten vorher beim "Candymaster" angerufen und uns Schläger reserviert. Da wir in Athen kein Auto hatten, sind wir nach unserem Frühstück einmal zu Fuss quer durch Glyfada zum Clubhaus gewandert. Auf dem Platz war nicht viel los als wir dort waren. Wahrscheinlich war es den Einheimischen zu kalt. Wir hatten etwas über 20°... Für mich war das aber perfektes Golfwetter. Der Platz ist vom Design her nicht schlecht, war aber in sehr schlechtem Zustand. Und das lag nicht nur am Wetter. Wahrscheinlich hat man bei den Greenkeepern gespart. Lustig war die kleine Kapelle (unten), die am Ende von Loch 10 positioniert war. Wenn es die ersten 9 nicht so gut läuft, dann kann man sich hier erstmal göttlichen Zuspruch erbeten. Hatten wir zum Glück nicht nötig. Das schönste Loch für mich war die 18. Leichtes Dogleg mit erhöhtem Grün zum Abschluss. Und die Gastronomie war ok. Schöne Terrasse, von der man auch die Ägäis sehen konnte.


Fazit: Naja. Immerhin gibts in Athen einen Golfplatz.

Reisegolfer-Rating: 2

Glyfada

Dienstag, 22. November 2011

Winterberg

Wenn die holde Gattin während der Woche in einem Kurort im Sauerland ein paar Tage progressive Muskelentspannung und Nordic Walking macht, was liegt da näher, als sie dort abzuholen und den lokalen 9-Loch Platz zu spielen.

Der von Bernhard von Limburger gebaute Platz des GC Winterberg wurde 1962 erstmals bespielt. Damit gehört er ganz klar zu den älteren Plätzen im Bundesgebiet. Wie man im Sauerland erwarten kann, ist der Kurs recht hügelig. Zudem sind alle Löcher einzeln gelegen und von Wald umsäumt. Man hat teils schöne Ausblicke und man kann eine entspannte Runde spielen. Der Platz ist recht ausgewogen. Die Herausforderung des Kurses sind die Schräglagen. Damit kann man aber klar kommen.


Fazit: Ein richtig netter 9-Loch Platz.

Reisegolfer-Rating: 4

Winterberg

Dienstag, 15. November 2011

Hardenberg - Niedersachsen Kurs

So. Nun zum anderen Platz in Hardenberg. Der Niedersachsenkurs. Sehr nett und abwechslungsreich. Auch wenn einige manche Features zu übertrieben finden (z.B. die Felsen). Ich mag den Platz. Eine ausführliche Beschreibung ist in meinem Top 50 Blog.

Fazit: Interessant und abwechslungsreich

Reisegolfer-Rating: 7

Mittwoch, 9. November 2011

Hardenberg - Göttingen Kurs

Das Hardenberg Resort ist ja bundesweit bekannt. Nur ich war noch nie dort. Das Spicygolfforum gab mir aber die Chance, auch diese Plätze zu spielen. Ich musste nur 5mal nacheinander ein Lochwettspiel gewinnen. Als das dann unerwarteterweise geschafft war, konnte ich die Reise planen. Wie das Matchplayfinale ausging, hatte ich ja schon geschrieben. Nun lasse ich mich aber über die Plätze aus. In diesem Fall über den Göttingen-Kurs.


Ich glaube, es ist sehr stark typbedingt, ob man Parklandkurse mit vielen Bäumen oder eher offenen Kurse bevorzugt. Bei Gesprächen über die Plätze von Hardenberg bekam ich im Nachhinein viele unterschiedliche Meinungen. Eine Hälfte bevorzugte den bewaldeten und hügeligen Göttingen-Kurs und die andere den offeneren Niedersachsen-Kurs. Ich mochte beide mit kleinen Vorteilen beim Niedersachsen-Kurs.

Der Göttingen-Kurs bietet viel Abwechslung. Es geht auf und ab. Viele Schräglagen, interessante Bergablöcher und meist alles von Wald umsäumt. Schön waren auch die Löcher 9 und 18. Beide bergauf in Richtung des Clubhauses. Man kann das Grün beim anspielen dort nicht einsehen. Nicht so aufregend fand ich die Par 3 Löcher. Die waren ok. Mehr aber auch nicht. Das soll aber nicht falsch aufgefasst werden. Ich fand den Platz klasse. Keine Frage. Aber persönlich bevorzugte ich den Nachbarn. Dazu aber mehr demnächst...


Fazit: Unbedingt ein Wochenende dort organisieren. 2 Klasse Plätze, die man gespielt haben sollte.

Reisegolfer-Rating: 5

Hardenberg, Göttingen Kurs

Mittwoch, 2. November 2011

Waldeck

Wie kommt man auf die Idee in Waldeck zu spielen? Ganz ehrlich? Indem man plant in Kassel-Wilhelmshöhe zu spielen und dort ein Sponsorenturnier stattfindet, welches ich vorher nicht auf der Website gefunden habe. Also Waldeck. War laut Navi am nächsten gelegen (mehr als 20 Km). Ich suchte irgendwas auf dem Weg von Bochum nach Göttingen, um mich für ein Turnier einzuspielen. Da lag der Raum Kassel nahe. Ich hätte mich zwar auch auf dem Kurs einspielen können, auf dem das Turnier stattfand, aber sowas finde ich ja langweilig... Dann kenne ich den Kurs ja schon und verpasse eine Chance einen neuen Platz kennenzulernen. Und das geht ja gar nicht :-)


Also Waldeck. Der Platz ist in der Nähe des Ederstausees am Rande von Hessen gelegen. Ein paar Urlauber, eine Burg, ein Stausee und eben auch der Golfplatz. Als ich kam, war kaum was los. Nur ein Flight vor mir. Und den hatte ich schon nach Loch 1 passiert.

Der Kurs in Waldeck ist hügelig und hat einige Schräglagen. Er ist für meinen Geschmack genau richtig von der Länge her, obwohl er auf den ersten Blick mit knapp 6300 m eher länger ist. Da aber viele Löcher bergab gehen, fiel es mir kaum auf, das der Platz etwas länger war als der Durchschnitt. Das Gelände ist recht offen und hügelig. Die Fairways sind breit genug und für Unterhaltung sorgen Golfzitate an allen Abschlägen. Man hat schöne Aussichten und man kann Freude haben. Und mehr will ich nicht.


Fazit: Schöner Urlaubskurs (wenn man mal in Nordhessen Urlaub machen muss...)

Reisegolfer-Rating: 3

Waldeck