Montag, 28. Februar 2011

Der Countdown läuft

Am Samstag geht es Richtung Süden über den Äquator nach Südafrika. Und am Dienstag haben wir dann unsere erste Abschlagzeit. Die Vorfreude ist gross und steigt mit jedem Tag. Wer also Interesse an meinem Capetown/Gardenroute-Tagebuch hat, sollte ab Sonntagabend mal hier rein schauen. Ich versuche, täglich Berichte mit schönen Fotos zu erstellen.

Donnerstag, 17. Februar 2011

Mein neuer Begleiter

Der Reisegolfer hat einen neuen Begleiter gefunden (bekommen). Ab sofort unterwegs mit dem:

Reisegopher

Dienstag, 8. Februar 2011

Die besten 50 Golfplätze Deutschlands (die Karte)

So. Nun habe ich es endlich vollbracht. Die Karte ist fertig. Hat etwas gedauert. Aber gut Ding will Weile haben. Auf der Karte sind nun die 50 besten Plätze Deutschlands mit einigen Angaben (Greenfee, Architekt, Websitelink u.s.w.) aufgelistet. Alles ist unverändert subjektiv. Aber es gibt einen guten Hinweis auf tolle Plätze, die man ohne weiteres spielen kann, wenn man in der Nähe ist. Bei den Plätzen macht man keinen Fehler. Die sind sicher alle gut. Interessant ist, dass sich die Masse bei den größten deutschen Städten befindet. Berlin, Hamburg. München und Köln haben alle eine gute Auswahl an Topplätzen. Viel Spass beim spielen. Um auf die Karte zu kommen, einfach auf den Link unter der Karte klicken. Dann gibt es die Details.



Die 50 besten Golfplätze Deutschlands auf einer größeren Karte anzeigen

Montag, 24. Januar 2011

Besondere Golfreiseziele

Am Wochenende hatte ich die erste 9-Loch Runde auf meinem Heimatplatz. Und dies bei strahlendem Sonnenschein. War ein schöner Start in das Golfjahr 2011. Dazu der grossartige Sieg von Herrn Kaymer in Abu Dhabi. Was will man mehr?

Heute hatte ich dann etwas Muße und suchte mir Golfziele aus, bei denen man nachher wirklich sagen kann: "Dies war jetzt eine außergewöhnliche Runde." Und dabei dachte ich nicht an die oft überteuerte Runde auf berühmten Plätzen. Eher an das wirklich ungewöhnliche. Dafür kamen mir folgende Plätze in den Sinn:
  • Tromsö. In Nordnorwegen. Der nördlichste Golfplatz der Welt
  • Ushuaia. Am Beagle Kanal in Argentinien. Der südlichste Golfplatz der Welt
  • La Paz. In Boliviens Hauptstadt. Der am höchsten gelegene Golfplatz der Welt
  • Furnace Creek. Im Death Valley. Der am tiefsten gelegene Golfplatz der Welt
Alle sind nach meinen Forschungen nicht allzu teuer. Das Greenfee liegt meist unter 30 Euro. Problem ist höchstens die Anreise. Charterflüge habe ich bisher noch nicht gefunden. Aber so 1 oder 2 der genannten würde ich schon gerne mal spielen in meinem Leben. Mal sehen...

P.S.: Ich habe auch nach dem westlichsten und östlichsten der Welt gesucht. Irgendwie konnte ich die aber nicht finden... ;-)

Freitag, 14. Januar 2011

Mal was anderes

Für die, die es noch nicht von ihrem Reisebroker angeboten bekommen haben (oder es hier noch nicht entdeckt haben), hier das Topangebot für eine mal etwas andere Golfreise in diesem Frühjahr. Wer Ende April noch nichts vorhat, sollte sich etwas Zeit freihalten für die Teilnahme an den Northkorean Open, die vom 26. - 30. April nahe Pjöngjang stattfinden. Das Turnier ist offen für alle Amateure mit Handicap und kann mit einer, sicherlich sehr aufschlussreichen, Reise durch Nordkorea verbunden werden. Das Turnier findet übrigens auf dem Platz statt, auf dem Kim Jong Il bei seiner allerersten Runde Golf eine lockere 34 mit 11 Assen gelang...

Dienstag, 28. Dezember 2010

Nachlese 2010

So. Das Jahr 2010 neigt sich dem Ende entgegen. Das Golfjahr 2010 ist für mich schon etwas länger zu Ende. Seit Ende Oktober in Florida habe ich keine Runde mehr gespielt. Ausser einmal Range war nichts mehr. Entweder hatte ich keine Zeit, oder das Wetter wollte nicht mitspielen.

Ansonsten war 2010 wieder mal ein schönes Jahr. Ich hätte zwar etwas mehr spielen können, aber man muss auch mal zufrieden sein. Ich habe im abgelaufenen Jahr:

73 mal gespielt auf
58 verschiedene Plätze, von denen
44 zum ersten Mal und
17 Turniere gespielt

Der einzige Makel ist, dass ich kaum in meinem Heimatclub spiele. Auch in 2010 war ich wieder zu wenig dort. Ich bin einfach zu viel unterwegs. Ein durchschnittliches Greenfee von 82 Euro ist doch etwas heftig für einen 9-Loch Platz. Irgendwas muss ich hier ändern. Na ja. 2011 bleibt es erstmal so, wie es ist. Ich muss mir im nächsten Jahr wohl mal Alternativen ausdenken.

Fazit: Viele schöne neue Plätze kennengelernt, Rydercup live gesehen, schöne Reisen mit dem Golf verbunden, viele nette Menschen kennengelernt, viel Freude gehabt und sogar mein Handicap um wahnsinnige 0,7 Punkte verbessert! Das ist doch was positives.

Unten ist der Zugang zu dem Album mit den in 2010 zum ersten Mal von mir gespielten Plätze.

Allen Lesern einen tollen Jahresabschluss und ein grossartiges, gesundes Jahr 2011

Andreas

Montag, 20. Dezember 2010

Das goldene Hologramm und die deutschen Top-Golfplätze

Ich muss mich hier mal outen. Ich bin minderwertig. Mein DGV Ausweis hat keine Kennung. Kein Silber, kein Gold. Er hat nichts. Meine Minderwertigkeit bemerke ich gelegentlich, wenn ich bei meiner Erkundung der Golfplätze in Deutschland einen Aufschlag auf mein Greenfee zahlen muss. Dabei habe ich volles Spielrecht in meinem Club und der Club erfüllt auch die Anforderungen an eine starke regionale Prägung der Mitgliederstruktur. Leider nimmt er aus Datenschutzgründen nicht an der freiwilligen Ausweiskennung teil. Nun denn. Damit muss ich dann wohl leben.

Da ich aber möglichst die schönsten und besten Plätze spielen möchte, habe ich mal die "50 besten Golfplätze Deutschlands" auf die Frage untersucht, wie man dort mit Golfern ohne Ausweiskennung umgeht. Und siehe da. Es gab interessante Ergebnisse. Unter den 50 besten Golfclubs (plätzen) gibt es nur 2, die einen Aufschlag bei Gästen wie mir nehmen. Das ist St. Dionys (5 Euro Aufschlag) und der GC Schwanhof (10 Euro Aufschlag). Alle anderen nehmen keinen Aufschlag.

Verglichen mit meinem absoluten Goldhologrammfavoriten, dem GC Velbert-Kuhlendahl (doppeltes Greenfee/50 Euro Aufschlag für mich) sind dies ja richtige Discounter. Jeden der besten 50 Plätze Deutschlands (ausser den Münchner Golfclub) spiele ich günstiger als den GC Velbert. Es ist ja mein Ziel, alle Plätze im Ruhrgebiet zu spielen. Aber das finde ich doch etwas zu dreist. Irgendwann werde ich mal sagen können, ich habe sie alle gespielt. Ausser Velbert. Ich hoffe, ich verpasse nicht zuviel...

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Die besten 50 Golfplätze Deutschlands

So. Nach langer Vorarbeit und viel überlegen habe ich mich nun entschlossen, doch die Liste zu veröffentlichen. Es gibt ja viele Listen der Top Golfplätze in Deutschland. Ich habe nun aber versucht, die ultimative Liste der 50 besten Plätze zu ermitteln. Basis waren vorhandenen Listen des "GOLF JOURNAL", des "GOLF MAGAZIN", die deutsche Liste der UK Top 50 Liste und des Peugeot Golfguide. Alle mit unterschiedlichen Gewichtungen. Je nach "Mühe", die man sich dort anscheinend gegeben hat. Das Ergebnis ist unten zu sehen. Die Plätze in blau habe ich schon gespielt. Demnächst gibt es noch eine Karte in Google Maps mit allen Details. Bis dahin viel Spass beim bespielen der Plätze ;-). Demnächst wird es noch ein paar mehr Berichte zu dem Thema geben. Bis dahin schöne Restwoche
  1. Hamburger Golfclub, Falkenstein
  2. Nick Faldo Platz, Scharmützelsee
  3. Budersand, Sylt
  4. Seddiner See, Südplatz
  5. Gut Lärchenhof
  6. St. Leon-Rot, Platz Rot
  7. Frankfurter Golfclub
  8. St. Dionys
  9. Beuerberg
  10. Kölner Land- u. Golfclub, Refrath
  11. Club zur Vahr, Garlstedter Heide
  12. GC Hardenberg, Niedersachsenkurs
  13. St. Leon-Rot, Platz St. Leon
  14. GC Schwanhof
  15. St. Eurach
  16. Arnold Palmer Platz, Scharmützelsee
  17. Green Eagle, Nordkurs
  18. GC Habsberg
  19. Sandy Lyle Kurs, Schloss Wilkendorf
  20. GC Hubbelrath, Ostplatz
  21. GC Hanau-Wilhelmsbad
  22. Motzener See, Berlin
  23. Gut Kaden
  24. Schloss Langenstein
  25. Hamburger Land- u. Golfclub, Hittfeld
  26. GC Am Reichswald
  27. Rethmar Golf Links
  28. Golf- u. Landclub Berlin-Wannsee
  29. Wendelinus, A+C Kurs
  30. Fleesensee, Schlossplatz
  31. Stuttgarter GC, Solitude
  32. Bitburger Land
  33. Brunstorf
  34. Teutoburger Wald, Halle
  35. GC München-Riedhof
  36. GC Walddörfer, Hamburg
  37. Münchener GC, C+B
  38. GC Bodensee-Weissensberg
  39. Semlin am See, A+B Kurs
  40. GC Apeldör, Big Apple Kurs
  41. GC Jacobsberg
  42. Winston Golf, Winstonopen
  43. GC Feldafing
  44. GC Am alten Fliess
  45. Gut Häusern
  46. Lüdersburg, Old Kurs
  47. Golf Valley, A+B Kurs
  48. Märkischer Golfclub
  49. Hartl-Resort, Beckenbauer Kurs
  50. Hartl-Resort, Brunnwies Kurs

Dienstag, 7. Dezember 2010

Bei welcher Fluggesellschaft ist Golfgepäck noch kostenlos?

Die Monate, in denen ich nicht von Golfplätzen schreiben kann, nutze ich, um andere Dinge rund um das Golf spielen zu recherchieren. Ein Thema, was mich als Vielreisenden immer interessiert, sind die Kosten für Golfgepäck beim Fliegen.

Meine erste Golfreise war vor einigen Jahren mit Ryanair von Lübeck nach Pisa. Die haben ja schon immer eine Gebühr für alle möglichen Arten von Gepäck genommen. Später konnten wir dann kostenlos Gepäck bei British Airways mitnehmen. United oder Lufthansa in die USA war auch kein Problem. Vor einiger Zeit begannen aber fast alle Fluggesellschaften, die (meist doch) etwas besser begüterten Golfer mit einer Zulage für das Golfgepäck zu belangen. Anfang des Jahres wurden dann auch "Schlupflöcher" bei Air Berlin und Condor geschlossen. Ich habe mir mal etwas Mühe gemacht und versucht, herauszufinden, bei welchen Gesellschaften das Golfgepäck denn nun auch weiterhin kostenlos ist. Hier nun das Ergebnis (mit Links zu den Infos auf deren Website):

Dies sind die Gesellschaften, bei denen es laut deren Homepage kostenlos ist. Ich gebe zu, da sind einige Exoten dabei (Can Jet kommt übrigens aus Halifax auf Nova Scotia), die für den Reisenden, der das Mittelmeer bevorzugt, nicht unbedingt erste Wahl sind. Aber vielleicht regen ja die Heimatländer dieser Gesellschaften zu einer Golfreise dort hin an... Dazu gibt es noch Ausnahmen wie United, bei denen man das Golfgepäck im Piececoncept als zweites Gepäckstück kostenlos mitnehmen darf. Meistens nehmen sie einem alle eine Stange Geld für den Transport ab. Aber wenn ich ehrlich bin, sollte man beim schönen Golfurlaub auch ruhig mal die Gebühr zahlen, wenn einem das Reiseziel es wert ist. Wir geben so viel Geld für diesen schönen Sport aus, da verträgt man auch mal die Zusatzkosten für das Golfgepäck.

Eine zumeist schöne Zusammenstellung über die Kosten von Fluggepäck gibt es übrigens HIER. Die Aufstellung bei Golf.de ist zwar aktualisiert, hat aber laut einiger Kommentare dort noch Fehler. Sie ist trotzdem recht nützlich. Grundsätzlich gilt aber, dass man sich immer vor einer Reise informieren sollte. Und man sollte sich Bestätigungen schriftlich geben lassen. Wir haben es schon erlebt, das Passagiere trotz anderer Aussage der Hotline der Fluglinie am Flughafen nachzahlen mussten.

Ach ja. Falls ich eine Gesellschaft übersehen haben sollte, bitte unbedingt bei mir melden. Ich würde das ganze gerne aktuell halten.

P.S.: Schöne Grüße an die "Kollegen" bei Golfwomen.de, die auch heute einen Bericht über Kosten für Golfgepäck veröffentlicht haben.

Sonntag, 5. Dezember 2010

Meine persönlichen Top 10

Es ist fast wieder ein Jahr vorüber und da ich zur Zeit nicht Golf spielen kann, lasse ich das Jahr 2010 golferisch noch mal an mir vorüberziehen. Es wurden viele neue Plätze erkundet. Da dort auch einige tolle Plätze dabei waren, haben sich auch meine Top 10 wieder mal geändert. 3 kamen hinein und 3 kamen raus. Neu dazugekommen sind:


Die drei gehören auf jede Must-Play Liste. Sie sind alle grundverschieden. Gemeinsam haben sie aber, dass sie alle ganz grossartig sind. Sie waren alle jeden Cent des Greenfees wert.

Royal Porthcawl, Loch 18

Black Diamond, Quarry, Loch 14-15

World Woods, Pine Barrens, Loch 4

Montag, 29. November 2010

Die Lesung

So war das eigentlich nicht geplant. Seit Tagen freute ich mich darauf, am Samstag nach Lüdersburg zu fahren und vor der Lesung von Eugen Pletsch eine Runde dort auf dem Old Course zu spielen. Leider begann 2 Tage vorher der Frost. Das hatte zur Folge, dass der Platz gesperrt wurde. Zudem kam dann am Freitag der Schnee im Norden. Schade eigentlich. Dann eben nur Lesung.

Nachdem wir trotz dichten Nebels dank unseres Navigators das Ziel erreicht hatten, ging die Sucherei los. Wo ist die Lesung? Eiskalt draussen und wir irrten über das Gelände. Nach einigem durchfragen fanden wir dann doch den Schlosskeller, in dem die Lesung stattfand. Wir waren die ersten Gäste! Die Treppe zum Keller war zwar noch nicht beleuchtet, aber wir wurden vom Autor mit leckeren Weihnachtskeksen begrüßt. Nett. Kurzer Plausch und dann strömten auch schon die anderen Gäste in den Keller. Ich habe nicht gezählt, aber ich schätze die Anzahl der Zuhörer auf ca. 50.

Die Lesung war dann das, was ich mir erhofft hatte. Kurzweilige Geschichten über Golf und die Kunst des Scheiterns. Beschwingt und amüsant vorgetragen. Eugen Pletsch war der erwartet lockere Typ. Die Lesung dauerte letztendlich fast 2 Stunden und beinhaltete ausser den Buchausschnitten noch einige Seitenhiebe Richtung DGV und die Bemühungen des Verbandes, den Rydercup in 2018 nach Deutschland zu bringen. Fazit: Ein schöner, kurzweiliger Abend. Wer also so etwas mal in seinem Golfclub erleben möchte, kontaktiert einfach Eugen Pletsch über seine Website oder per Mail .

Leider konnte ich kein vernünftiges Foto machen. Da ich keine Platzfotos machen wollte, hatte nur mein Mobiltelefon mit und die Bilder von diesem Gerät taugen leider nichts in dunklen Schlosskellern (das ist wirklich Eugen Pletsch auf dem Bild)... Wenn ich wieder mal einer Lesung von ihm beiwohne, dann bringe ich auch eine vernünftige Kamera mit. Versprochen!


Ach ja. Wer mal in Lüdersburg ist und etwas essen möchte, sollte die Trattoria in der Jagdschänke gegenüber neben der Kirche ansteuern. War lecker und ist sehr zu empfehlen...

Donnerstag, 25. November 2010

Endlich wieder...

... Bälle geschlagen. Heute habe ich das erste Mal seit Florida wieder 100 Bälle geschlagen. Zwar nur auf der Range. Aber besser als gar nichts. Immerhin hatten die dort eine Heizung...


Vor der Lesung von Eugen Pletsch am Samstag in Lüdersburg wollte ich dort auf dem Old Course 18 Loch gehen. Und ganz ohne üben wird das wohl nichts.

Dienstag, 23. November 2010

Schwedischer Sozialismus aus US-Amerikanischer Sicht

Ich gehe zwar davon aus alle Leser regelmässig den Blog meines Kollegen, des Exilgolfers lesen. Für die, die es noch nicht machen, hier der Link zu einem klasse Fundstück bei ihm. Die "The Daily Show with John Stewart" über den schwedischen Sozialismus. Klasse. Humor haben sie ja, die US-Comedy Shows.

Und wo ist hier der Link zu Reise oder Golf? Na ja. Ich wollte schon immer mal zum golfen nach Schweden. Und Kollege Exilgolfer wird dann die Quelle für gute Tipps sein...

Samstag, 20. November 2010

Warum ein Cart manchmal von Vorteil ist...

In den USA, vor allem in Urlaubsgebieten, kann man Golfplätze oft nicht bespielen, ohne ein Cart zu nehmen. Als normaler deutscher Golfer, der noch nie dort war, versteht man das vielleicht nicht sofort. Ich bin eigentlich auch eher der Träger. Dort gibt es aber einige Plätze, bei denen ich wahrscheinlich schon nach 9 Loch kaputt wäre, wenn ich bei den Temperaturen und Entfernungen dort tragen müsste. Als Beispiel hier ein kleines Video über die Fahrt von einem Loch zum anderen. Aufgenommen in "The Legacy". Einem Club bei Sarasota in Westflorida.

Montag, 8. November 2010

Florida - was es ausser Golf gab

Natürlich spielten wir in Florida nicht nur Golf. Der Staat ist ja auch sonst sehr vielfältig. So gab es dort unter anderem:


Hübsche Pflanzen...


Griesgrämig schauende Kuscheltiere...


Kulinarische Highlights...


Strandromantik...


und Weltklasse-Entertainment mit dem Chickenman


Donnerstag, 4. November 2010

Eugen Pletsch liest

Am 27.11. haben Golfer aus dem norddeutschen Raum die Gelegenheit, Eugen Pletsch live zu erleben. Das Motto der Lesung wird sein: "Golf und die Kunst des Scheiterns". Die Lesung findet in Schloss Lüdersburg um 17.00 Uhr im Schlosskeller statt. Details gibt es auf Golfgaga.de.

Ich werde dort sein, wenn nichts dazwischen kommt. Vielleicht treffe ich dort ja auch Leser von meinem Blog... :-)

Dienstag, 2. November 2010

World Woods, Pine Barrens Course

Nachdem wir am Vortag den aussergewöhnlichen Quarry Kurs gespielt hatten, ging es am nächsten Morgen zum World Woods GC. Der Club hat zwei 18-Loch Plätze und einen 9-Loch Platz. Die beiden Championshipkurse wurde von Tom Fazio designed. Da der Rolling Oaks Kurs wegen Renovierung gesperrt war und der Pine Barrens Platz in den Top 100 Plätzen der USA gerated war, hatte ich Wochen vorher die Startzeit auf dem Pine Barrens gebucht. Wir wurden nicht enttäuscht.


Blick vom Abschlag der 1

Nachdem unser Navi den Club erst nicht fand, waren wir etwas knapp mit der Zeit. Letztendlich waren wir dann aber doch pünktlich am ersten Abschlag. Dort bekamen wir vom Starter die längste Einführung, die ich bisher irgendwo gehört hatte. Fast 5 Minuten erzählte uns der gute Mann die Geschichte des Platzes, wie er strukturiert ist, was wir zu beachten hatten und dass alle "Bunker" als Wast Area zu betrachten waren. Und Sand hatte der Platz ohne Ende. Irgendjemand schrieb mal, der Platz wäre das "Pine Valley des armen Mannes" (wir zahlten in der Vorsaison 40$ Greenfee). Kann ich zwar nur aufgrund von Bildern beurteilen, da ich Pine Valley wohl nie spielen werde, aber den Platz konnte man auch als grossen, Kiefer gesäumten Bunker mit einigen Fairways und Grüns bezeichnen. Die Bodenverhältnisse waren ideal für einen Golfplatz. Zudem ging es wieder, wie am Vortag, auf und ab. Der Platz war alles andere als flach.


Grün der 11 (hinten Mitte)

Die Runde begann sehr schön mit einem relativ leichten Par 4, bei dem ich mich an einige Plätze im Sandgürtel westlich von London erinnert fühlte. Ich war zwar nicht überall, aber dies war auf keinen Fall Florida, wie ich es bisher kannte. Der Abschlag ging durch eine Schneise von Kiefern auf ein breites Fairway. Von dort hatte man es nicht allzu weit bis zum Grün. Ein sehr entspannter Anfang. Beim nächsten Loch waren wir alle auch wieder vom Anblick vom Tee begeistert. Sehr hübsch und nicht zu leicht zu spielen. Und so ging es die ersten 9 weiter. Par 3 mit Halbinselgrün, ein für Longhitter in zwei Schlägen erreichbares Par 5 und abwechslungsreiche Par 4 Löcher mit meistens erhöhten Grüns. Das konnte eigentlich nicht mehr getoppt werden. Aber es ging trotzdem.

Blick vom Abschlag der 15

Nach vier sehr guten Löchern zum Anfang der zweiten 9 (unter anderen ein Par 4 mit alternativen Grüns) kamen wir zum (nach meiner Ansicht) Höhepunkt des Platzes. Loch 14 und 15. Das Grün von Loch 14 (Par 5) kann der Longhitter wieder mit zwei Schlägen erreichen. Diese müssen aber beide äusserst präzise sein. Das Loch ist rechts und links mit Kiefern gesichert und hat an strategischen Stellen riesige Bunker. Für den Schlag ins Grün haben dann die meisten Spieler eine riesige Eiche vor sich, die einem das Leben auch nicht leichter macht. Das erhöhte Grün ist dann zum Abschluss von drei Seiten von tiefen Bunkern geschützt (machte mit einem Bekanntschaft). Hier war der Architekt richtig kreativ. Loch 15 würde ich dann als "Männerloch" bezeichnen. Das Par 4 ist recht kurz (313 Yards). Man kann entweder mit zwei Schlägen über das breite Fairway zur Linken spielen. Dies haben unsere Damen gemacht. Beide spielten Par. Oder man kann das Grün (oder das kleine Fairway davor) direkt angreifen. 208 Yard bis zum Fairway und 260 Yard bis zum Grün sehen machbar aus. Man muss aber sehr genau spielen. Und das waren wir beiden Männer in dem Moment nicht. Die Länge war zwar da, aber beide verzogen nach rechts... Na ja. Klappt halt nicht immer... Danach gab es noch drei wunderschöne Löcher zum Abschluss und wir waren nach der Runde rundum glücklich. Wer also nach Florida kommt, sollte nicht nur an Sawgrass und das Blue Monster denken. Macht Euch auf Richtung Brooksville. Es wird keiner enttäuscht werden.

Reisegolfer-Rating: 8

Sonntag, 31. Oktober 2010

Black Diamond, The Quarry. Nachtrag

Etwas möchte ich doch zu dem Platz schreiben. Er ist auf den Löcher 1-12 ein grossartiger Golfplatz. Gehört sicher zu den besten 25, die ich bisher gespielt habe. Grossartiges Design und super gepflegt. Was ich aber nie vergessen werde und was ein Teil der für mich sehr hohen Bewertung ist, ist der Anblick, nachdem man auf dem Weg vom Grün der 12 zum Abschlag der 13 bei diesem angekommen ist. Einfach unbeschreiblich (erstes Foto im Bericht vorher). Man schaut auf einen begrünten Steinbruch mit einem Grün auf ungefähr selber Höhe in ca. 130 Metern Entfernung. Und rechter Hand, im Steinbruch unten, sieht man das Grün der 17. In wildem Gelände gelegen.

Die Löcher 14-16 schlängeln sich dann im zweiten Teil des Steinbruchs um einen See. 2 Löcher oben und ein Loch unten. Allein der Anblick stockt einem dauernd den Atem. Kleiner Nachteil ist, dass die 5 Löcher "Cartpath-only" sind. Das hält etwas auf. Aber das machte bei uns sowieso nichts mehr aus. Hinter uns war keiner mehr und wir verbrauchten sowieso sehr viel Zeit mit fotografieren. Das Ergebnis ist wieder in meinem Picasaalbum. Hier ist der ganze Platz dokumentiert.

Black Diamond, The Quarry

Samstag, 30. Oktober 2010

Freitag, 29. Oktober 2010

University Park

Das viele Golfen macht anscheinend müde. Von den 9 Golfern, die mit sind, wollten nur 4 spielen am Dienstag. Der Rest wollte mal relaxen und shoppen. Also ging es mit 4 Männern (die erste Herrentour im Urlaub) los Richtung Norden. University Park ist eine sehr exklusive Wohnanlage im Norden von Sarasota. Der Club ist im Zentrum der Anlage und hat einen 27 Loch-Platz. Designer ist Ron Garl.




Uns wurden für unsere Runde die Löcher 1-18 zugeteilt. Der Starter und der Caddymaster schienen ehemalige Drillsergeants der Army gewesen zu sein. Es wurden keine Hinweise gegeben, es wurden Befehle erteilt. Ich war drauf und dran "Yes Sir, yes!" zu antworten... Der Platz war sehr gut designed. Die Fairways waren breit genug, man musste aber trotzdem genau spielen. Die Grüns waren wieder mal riesig. Das ist ja nicht ganz so mein Fall. Aber kein Grund zur Kritik. Klasse Platz, super angelegt und viel Abwechslung. The Legacy, der fast nebenan liegt, fand ich noch etwas besser. Daher:



Reisegolfer-Rating: 6








University Park