Freitag, 24. September 2010
Vorbereitung Ryder Cup 2010
So. Wie ich es bei der Fussball WM gelernt habe, habe ich nun auch, entsprechend dem wichtigen Anlass, das Fenster meiner Wohnung hier in Bochum geschmückt! Aber es scheint mir, als wäre ich der einzige hier in der Strasse, der so gut vorbereitet ist...
Mittwoch, 22. September 2010
Schloss Moyland
Heute war ich mal am Niederrhein. Schloss Moyland in der Nähe von Kleve. Ich hätte es bei der Jahreszeit und dem Ziel ahnen können. Als ich ankam, war die Sicht etwas schwierig. Das gab sich dann aber ab Loch 2 und ich durfte einen richtig schönen Golfplatz spielen. Die ausführliche Bewertung und noch mehr Bilder gibt es demnächst in meinem Top 50 Blog.
Montag, 20. September 2010
Öffentlicher Golfplatz?
Nachdem ich meine Karte mit den 9-Loch Plätzen in Deutschland eingestellt hatte, bekam ich bei den Kommentaren unter anderem die Frage, warum ich nicht öffentliche Plätze besonders herausgestellt habe? Gute Frage. Das kennzeichnen mache ich gerne.
Nur wie definiert man in Deutschland einen öffentlichen Golfplatz? Ich würde bei meiner britischen Definition bleiben. Auf einem öffentlichen Golfplatz kann demnach jeder spielen. Für Deutschland füge ich mal die Einschränkung vorhandene Platzreife dazu. Irgendwelche Gegenstimmen?
Donnerstag, 16. September 2010
9-Loch Golfplätze in Deutschland
Ich habe mir mal etwas Mühe gemacht und als Freund von schnellen 9 Loch alle 9 Loch-Plätze in Deutschland in einer Karte bei Google Maps gekennzeichnet. Nicht enthalten sind Plätze, die als dritte 9 zu einem 18 Loch Platz gehören. Das ganze ist nach bestem Wissen erstellt. Falls ich einen Platz vergessen haben sollte, bitte kurze Info an mich. Dann ändere ich. Für Details einfach den Link unter der Karte anklicken.
Interessante Erkenntnis der Arbeit. Augsburg ist der Ort mit den meisten 9-Loch Plätzen in Deutschland.
9-Loch Plätze in Deutschland auf einer größeren Karte anzeigen
9-Loch Plätze in Deutschland auf einer größeren Karte anzeigen
Dienstag, 14. September 2010
Swingolf
Nachdem wir am Samstag ein Benefizturnier im Sachsenwald gespielt hatten, wollten wir am Sonntag eigentlich kein Golf spielen. Das Wetter war aber ganz gut und irgendeine körperliche Aktivität wollten wir trotzdem absolvieren. Also probierten wir Swingolf aus.

Das Loch (etwas grösser)
In unserer Nachbarschaft hatte vor einiger Zeit ein Bauer sein Land genutzt um es in einen Swingolfplatz umzubauen. Dieser Sport ist in z.B. Frankreich sehr populär. Günstig, jeder kann schnell einsteigen und man kann Spass haben. Wir also hin und pro Person 10 Euro abgedrückt. Ein junger Mann vom Betreiber erklärte uns worum es geht und wir konnten ein paar Probeschläge mit den für uns ungewohnten Schlägern machen. Der Platz ist ein 18 Loch Kurs mit Par 3, Par 4 und Par 5-Löchern zwischen 60 und 300 Metern. In der Summe ein Par 72. Alles verteilt auf ca. 10 ha. Eigentlich war alles dabei, was auch ein normaler Golfplatz hat. Fairways, Grüns, Doglegs, Wasserhindernisse etc. Nur dass die Grüns nicht kurz geschnitten sind, die Bälle etwas grösser sind und die Löcher ungefähr die Grösse eines Wassereimers hatten. Angenehm ist übrigens auch , dass man nur einen Schläger für alles mitnimmt. Muss man nicht immer so viel schleppen.
Fazit. Macht Spass, wenn man es als "normaler" Golfer nicht so ernst nimmt. Und nach etwas mehr als 2 Stunden hatten wir die 18 Loch geschafft. Das klappt sonst nicht so oft... ;-)
Meist waren die Fairways geradeaus
Graben mit Ballangel. Fast wie sonst...
Samstag, 11. September 2010
Mittwoch, 8. September 2010
GC Gut Brettberg Lohne
Wie kommt man nach Lohne werden sich einige zu Recht fragen. Eigentlich ganz einfach. Ich war im nördlichen Ostwestfalen und suchte einen Platz auf dem man am Sonntag, d. 05.09. spielen konnte. Da überall Clubmeisterschaften waren, fiel die Wahl auf Lohne. Gut. Nachteil war, dass wir ca. 100 Kilometer fahren mussten. Aber was tut man nicht alles für eine nette Runde bei schönem Wetter...
Nachdem wir den Club gefunden hatten (mit dem ungewöhnlichen Kreisverkehr kurz davor) und wir unser Greenfee (€ 50 am Sonntag) gezahlt hatten, ging es los.
Der Platz wurde von Christoph Städler designed. Über diesen wird ja oft recht kontrovers diskutiert. Hier hat er aber aus den gegebenen Möglichkeiten viel gemacht. Das Gelände befindet sich teils im Wald und teils in offenem Terrain. Laut Clubwebsite auf Sandboden. Dieser Boden ist ja eigentlich recht aufnahmefähig. Für den starken Regen der letzten Tage dort war es aber doch etwas viel. Auf den Fairways rollten die Bälle so gut wie gar nicht. Dafür waren die Grüns in recht gutem Zustand.
Der Platz ist auf den ersten und zweiten 9 recht unterschiedlich. Auf den ersten 9 verlaufen die Bahnen oft recht grade durch den Wald hin und wieder zurück. Augenfällig war das auf den Löchern 2 und 3 und 4 bis 6. Der Architekt hat dies durch Büsche, Wasser und Bunker etwas interessanter gemacht, aber die zweiten 9 waren dann klar besser. Dort kam oft Wasser ins Spiel (schönes Inselgrün an der 13) und das Design im ganzen war abwechslungsreicher. Highlights waren für mich die 12, die 15 und die 18. Ach ja. Niedlich waren die Wegweiser zum nächsten Tee. Dort hatte man nummerierte Enten (siehe Foto unten im Album). Der Wegweiser zur Toilette war dann wohl die WC-Ente...
Wer also mal in der Gegend ist, oder auf dem Weg aus NRW Richtung Bremen/Nordsee ist, sollte an der A1 in Lohne ruhig abfahren und hier eine Runde spielen.
Reisegolfer-Rating: 5
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| Lohne-Gut Brettberg |
Dienstag, 7. September 2010
Montag, 6. September 2010
Gleidingen
Wieder mal ein Blinddate. Matchplay Achtelfinale vom Spicy Golfforum war angesagt. Ort des Geschehens war der Golfclub Gleidingen. In verschiedenen Publikationen wird mit dem Begriff "Linkskurs" geworben. Das war für mich als Linkskurs Connaisseur natürlich ein Grund, diesen Platz mal zu testen.
Wir fuhren bei strahlendem Sonnenschein in Hamburg los. Nichts ließ darauf schliessen, dass das Wetter schlechter werden könnte. Aber man kann sich ja mal täuschen. Die ganze Zeit hatten wir während der Anfahrt Sonnenschein. Erst kurz hinter dem Autobahnkreuz mit der A2 wurde es etwas dunkler. Und als wir uns Laatzen (Messe Hannover) näherten, begann der Regen. Immerhin waren wir früh genug. Also etwas warten, Regenklamotten an und los ging es. Als wir dann beim Abschlag der (für uns) 1 ankamen, kam die Sonne wieder raus. Regenkleidung also wieder aus und los ging es bei nun bleibenden gutem Wetter.
Der Kurs ist relativ offen und vernünftig angelegt. Die Fairways waren (für meinen Geschmack) breit genug. Abwechslung war gegeben durch gut platzierte Bunker und Wasser bei fast allen Löchern. Auf den ersten 9 (Eagle) war es ab Loch 3 sehr wasserlastig. Vor allem für rechtshändische Slicer. Die zweiten 9 (Albatros) fand ich persönlich etwas besser. Hier war mehr Abwechslung geboten. Das Wasser rechts hörte (meist) auf. Dafür waren die Löcher an sich etwas schöner. Das Schlussloch war auch sehr schön. Ein Doppelgrün, welches links gut von einem See geschützt war. Ein würdiger Abschluss.
Das Signature Loch war für mich die 17. Ein kurzes Par 3 mit einem Inselgrün. Sah einfach aus, hatte aber seine Tücken. Der Platz ist im Gesamteindruck gut und kann empfohlen werden. Die Grüns waren in einwandfreien Zustand. Schnell und treu (wenn man putten kann). Aber es ist auf keinen Fall ein Linkskurs. In der Nachbarschaft bezeichnet sich ein Club (Rethmar) auch als Linkskurs. Beide sind natürlich keine Linkskurse. Aber Rethmar ist für mich eher linksartig als Gleidingen. Der Platz in Gleidingen ist gut. Keine Frage. Aber es ist kein Linkskurs.
Reisegolfer-Rating: 5
P.S.: Das Match habe ich 2 auf 1 verloren... ;-( . Aber der Spielpartner war a) nett und b) zum Ende auch besser. Daher war die Niederlage nicht so schlimm.
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| Gleidingen |
Dienstag, 31. August 2010
Hittfeld
Immer wieder schön dort. Letztes Wochenende waren wir zum 5. Mal beim offenen Turnierwochenende. Ganz zu Recht ist der Platz in meinen persönlichen Top 3 der Hamburger Plätze. Mit dem Wetter hatten wir entgegen der Ansage auch Glück. Was will man also mehr? Foto's habe ich nicht viele gemacht heute. Hatte auch nur das Mobiltelefon dabei... Daher nur eine schöne Aufnahme von Loch 18 (mit dem Abschlag der 17 links)
Freitag, 27. August 2010
GC Werne
Nun beginnt wieder die Zeit, wo man nach Feierabend nur noch 9 Loch schafft. Von Bochum aus habe ich das meiste in der Nähe schon "abgegrast". Da musste ich nun schon ein wenig weiter fahren. Alternativen waren Werne (nördlich von Dortmund) oder Richtung Duisburg. Da die A 40 zum Feierabend durch die vielen Baustellen (Motto der oft stauigen Strasse: "Woanders ist auch scheisse!") oft zu voll ist, entschied ich mich für Werne.
Werne ist als Ort ja schon weit ab vom Schuß (40 Minuten Fahrt). Aber die Anlage des GC Werne liegt noch etwas weiter ausserhalb. Wenn man auf das Gelände fährt, ist der erste Eindruck, dass hier ein Bauer etwas von seinem Land "vergolden" wollte. Dies war dann auch der Fall, wie ich später erfuhr. Um den Hof herum sind Parkplätze, Übungsanlagen und die zwei Plätze gebaut (zusätzlich zum 9-Loch Platz gibt es noch einen nett aussehenden 6.Loch Kurzplatz). Das ganze machte auf mich einen familiären Eindruck. Später sagte man mir, das die Frau des Betreibers Essen und gelegentlich Kuchen anbietet. Das passt.
Der Platz ist ordentlich angelegt. Nichts besonderes zwar, aber ein paar Löcher bieten schöne Herausforderungen. Gut war die 3. Ein nettes Par 4 mit Dogleg nach rechts, bei dem man mit dem zweiten Schlag einen grösseren Teich überwinden musste. Die 6 hat mir auch gut gefallen. Enge Landezone und ein erhöhtes, mit Bunkern geschütztes Grün. Die Bahnen waren meist alle breit genug und alles war schön offen. Der Wald, den man auf den Bildern sieht, kam eigentlich nicht ins Spiel. Mein Spielpartner (aus dem Club), mit dem ich ab Loch 2 zusammenspielte, war nett und für mich hilfreich. Also mal wieder eine gelungene Runde.
Reisegolfer-Rating: 2
Donnerstag, 26. August 2010
Ryder Cup 2010
Langsam frage ich mich, wo denn nun die Tickets bleiben. Alles andere ist mehr oder weniger organisiert. Nur die Eintrittskarten fehlen noch...
Mittwoch, 25. August 2010
GC Buchholz-Nordheide
Das ist mir sehr lange nicht mehr passiert. Ich bin zu einem mir noch nicht bekannten Golfplatz gefahren, ohne eine Kamera dabei zu haben. Nicht mal ein Handy mit Kamerafunktion! Dazu schien sogar noch die Sonne! Das passiert mir so schnell nicht wieder. Daher gibt es diesmal ein eher bescheidenes Bild meiner Errungenschaften des Besuches in Buchholz...

Der Platz ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Die ersten 9 Löcher sind großteils im Wald und verlangen daher präzises Spiel. Loch 9 ist ein schönes Par 5 mit einem Inselgrün zum Abschluss. Auf den zweiten 9 kommt öfter Wasser ins Spiel. Dieser Teil ist etwas offener und man kommt sich gelegentlich mit anderen Bahnen ins Gehege. Das ist in meinen Augen ein kleiner Makel. Auf dem Abschlag der 16 sind wir fast "abgeschossen" worden. Der "Angriff" (natürlich ohne Absicht) erfolgte vom Abschlag der 15. Zum Abschluss hat man dann auf der 18 beim Schlag aufs Grün noch mal Wasser zu überwinden. Nett gemacht und hübsch anzusehen. Am schönsten fand ich die Löcher 5, 9 und 15.
Die Anlage war im ganzen sehr gut gepflegt und die Grüns waren in hervorragendem Zustand. Schnell und treu. So, wie ich es liebe. Und das nach 3 Tagen offene Turniere. Angeblich sind dort an drei Tagen fast 600 Leute über die Grüns gerannt... Tolle Arbeit der Greenkeeper. Die Par 3 Löcher haben mir nicht ganz so gut gefallen. Waren leider etwas einfallslos im Vergleich zu den restlichen Löchern. Aber ich werde auf jeden Fall wiederkommen. Der Platz war schön und ich muss ja noch meine Bilder machen...
Reisegolfer-Rating: 5
Montag, 23. August 2010
Die Zeiten ändern sich
Wie gelegentliche Leser wissen, mag ich britische Kurse, die etwas Geschichte haben. Die Plätze, die ich spiele, wähle ich auch nicht aus Paketen im Reisebüro, sondern sehr individuell nach verschiedenen Kriterien. Quellen sind für mich u.a. oft ältere Bücher. Eins davon ist der kleine "Golfer's Companion" aus dem Jahre 1962. Es werden dort 128 Plätze vorgestellt. Wenn man die dort empfohlenen Plätze mit heute vergleicht, tauchen in aktuellen Ranglisten ca. 70 % der dort genannten Clubs auch heute ganz vorne auf. Qualität ist also ein bleibender Wert.
Einer der dort besprochenen Plätze ist Camberley Heath. Witzig fand ich im Buch die Wegbeschreibungen und die Kontaktadresse. Ich frage mich nur, was die Golfer machen, die der Empfehlung für Gäste folgen "Visitors are advised to telephone before coming" und dann den Pro anrufen möchten. Bei dem steht dann nämlich unter "Professional": No Telephone... OK. Ich gebe zu, dass man wohl doch jemanden erreicht (über das Fräulein vom Amt), wenn man die dreistellige Nummer anruft in Camberley...
Ach ja. Lustig ist auch der Titel des Secretary. Group-Captain A. King-Lewis. Bei uns würde ich, ausser vielleicht im GC Munster, keinen Hauptmann als Clubmanager erwarten... Das ganze Büchlein ist übrigens voll von Beschreibungen, die einen noch fast 40 Jahre später zum Schmunzeln bringen.
Mittwoch, 18. August 2010
Gut Wulfsmühle
Ich hatte es schon länger geplant, mal nach Wulfsmühle zu fahren. Letztes Wochenende klappte es dann mal. Es ist schon eine schöne Strecke aus dem Südosten von Hamburg in den Norden zu fahren. Aber am Sonntag kam mir bei dem guten Wetter auch dies nicht so lange vor. Es hätte also ein schöner Tag werden können...
Der Club wurde 2001 gegründet und ist designed von Christoph Städlers Unternehmen. Er ist einer von "vielen" rund um Pinneberg. Und meines Wissens der jüngste. Der Empfang war freundlich und wir erfuhren, dass unsere Spielpartner schon da waren. Wir hätten auch gerne alleine unsere Runde gedreht, aber bei mehr oder weniger öffentlichen Clubs muss man akzeptieren, dass man mit anderen Spielern zusammengelegt wird. Die müssen ja auch ihr Geld verdienen. Das ist ja an sich ok. Und meist lernen Nicole und ich auch nette, freundliche Menschen (mehr erwarte ich gar nicht) kennen. Aber diesmal hatten wir leider nicht so ein Glück.
Vom Parkplatz hatten wir einiges zu gehen bis zum ersten Abschlag. Dort sassen dann schon unsere Spielpartner. Man stellte sich kurz vor und los ging es. Eigentlich bin ich es am ersten Abschlag gewohnt, dass man sich kurz über sein Handicap austauscht um zu bestimmen, wer die Ehre hat, den ersten Ball zu schlagen. War hier nicht Fall! Ist wohl eine Platzregel, dass der dem Club zugehörige den ersten Abschlag macht. OK. Wenn es denn so ist... Bin ja zurückhaltender Gast... Bei den Damen gab es dann das gleiche. Gundula (nennen wir sie mal so) legte auch einfach mit schlecht gelauntem Gesicht los. Das wäre ja auch noch ok. Aber ab dem ersten Schlag verbreitet Gundula nur schlechte Laune. Dazu spielte sie dann auch noch schlimm, was die Laune nicht grad erhöhte. Diese Laune wurde umgehend auf Nicole übertragen (weibliche Wesen sind da wohl empfänglicher) und das Spiel machte nicht viel Spass. Man hatte sich auf den nächsten Löchern wenig zu sagen. Ich war kurz davor, die beiden zu bitten, doch bitte alleine vor oder hinter uns her weiter zu spielen. Aber das ließ meine Erziehung nicht zu. Nach einiger Zeit hatten wir uns daran gewöhnt, mit zwei Flights auf dem selben Loch unterwegs zu sein. Und dann ging es auch mit der Zeit. Man stumpft irgendwann ab. An Loch 12 kam dann die Erlösung. Gundula und ihr Partner hielten es wohl nicht mehr mit uns aus und man verabschiedete sich. Die letzten 6 Loch waren dann richtig entspannend... und Gesprächsthemen hatten wir auch genug...
Ach ja. Der Platz ist ganz in Ordnung. Er teilt sich in 4 Bereiche, die durch Wald getrennt sind. Man ist mitten in der Natur (Kühe, Pferde und viele Vögel) und man hat, bis auf ein paar Flugzeuge am Himmel, seine Ruhe. Wenn ich es mir recht überlege, gibt es hier übrigens kein Loch ohne Wasser. Wasserhindernisse finde ich ja ok. Aber nicht an jedem Loch. Hier hat man etwas übertrieben. Auch gibt es ein wenig viel Doglegs. Aber im ganzen war die Runde ganz ok. Also:
Reisegolfer-Rating: 4
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| Wulfsmühle |
Montag, 16. August 2010
Mittwoch, 11. August 2010
GC Castrop-Rauxel
Nein! Castrop-Rauxel ist nicht die lateinische Bezeichnung für Wanne-Eickel. Auch wenn dies einige Nicht-Ruhrgebietler denken könnten. Es ist eine Mittelstadt zwischen Dortmund, Bochum und Gelsenkirchen (ok. Herne ist da auch noch...). Und der seltsame Name ist auch zu erklären. Kommt aus dem Mittelhochdeutschen. Cast steht für Dorf und trop ist eine alte Bezeichnung für einen Speicher. Also wahrscheinlich Dorf am Speicher. Die alten Römer waren hier auch schon. Aber wo waren die nicht? Und Rauxel (wahrscheinlich Krähenwiese) kam 1926 dazu. Ach ja. Einen Golfclub gibt es hier auch. Und den hab ich erkundet.
1987 gegründet wurde erstmals 1989 auf dem von Herrn Grohs geplanten Platz der Ball geschlagen. 2004 kamen dann die Löcher 19-27 dazu. Bisher kenne ich nur die B/C Kombination. A muss ich irgendwann auch noch mal testen. Der (neue) C-Platz gilt mit einem Rating von 141/75,5 als der schwerste 9-Loch Platz in NRW. Kann ich bestätigen. Der verdient sein hohes Rating. Der Platz hat teils tolle Aussichten auf Dortmund (Westfalenstadion, das Union-Gebäude etc.) und ist nicht einfach zu spielen. Fast jedes Grün ist entweder gut durch Bunker geschützt oder es ist auf verschiedenen Ebenen angelegt. Also richtig gut.
wer genau schaut, erkennt rechts, oberhalb der Fahne, das Westfalenstadion
Der B-Platz, den ich 2 Wochen später testete, kam da nicht ganz mit. Ist zwar ganz ok und hat auch teils schöne Aussichten, aber kommt mit dem C-Kurs nicht mit. Nach dem, was ich bisher erlebt habe, kann ich aber trotzdem eine Runde dort empfehlen. Nette Mitglieder gibt es dort auch. Ich hatte ein sehr nettes Paar als Begleitung auf der B-Runde.
Reisegolfer-Rating (B/C): 4
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| Castrop-Rauxel |
Samstag, 7. August 2010
GC Mülheim a. d. Ruhr
Das war jetzt mal wieder eine positive Überraschung, was den Platz betrifft. Nach Mülheim kam ich durch ein Matchplay mit "Blinddate", welches durch das Spicy Golfforum organisiert wurde. Nach der überstandenen Gruppenphase war dies das erste KO Spiel. Da Mülheim für beide mehr oder weniger auf der Mitte lag, einigten wir uns auf diesen Platz. Ausserdem kannte ich ihn noch nicht, was bei mir ja nicht unwichtig ist.
Nicht so schön beim einchecken war, das ich dort wieder mal nur als Golfer zweiter Klasse behandelt wurde. Ich hatte kein goldenes Hologramm auf meinem Ausweis. Das kostete mich 20 Euro Aufschlag. Dieser Betrag verhinderte, dass ich den Platz unter der Kategorie "gutes Preis/Leistungs-Verhältnis" verbuchen konnte. Aber damit muss ich wohl leben. Zukünftig werde ich die Plätze wohl gar nicht erst wieder spielen, wenn man dort den Zweite-Klasse-Golfer-Aufschlag haben möchte (obwohl ich keiner bin...) . Zu dem Thema könnte ich sicher noch einiges sagen. Aber das füllt einen eigenen Bericht.
Zum Platz. Der war wirklich gut. Sehr abwechslungsreich und auch gut gepflegt. Der Platz war teils in offenen Gelände und dann wieder im Wald. Es gab auch schöne Par 3, bei denen man Wasser zum Grün überqueren musste. Also alles dabei. Das Abschlussloch ist dann noch mal ein Highlight. Der Abschlag muss in eine recht enge Landezone gebracht werden und dann muss beim zweiten Schlag ein grosser See überwunden werden. Der Platz ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Nur nicht mehr für mich. 80 Euro ist dann doch zu viel, wenn man schon für weniger Geld Falkenstein, Hubbelrath etc. gespielt hat.
Reisegolfer-Rating: 6
Ach ja. Falls es jemanden interessiert. Ich habe das Matchplay gewonnen und werde demnächst wieder ein Blinddate haben...
Nicht so schön beim einchecken war, das ich dort wieder mal nur als Golfer zweiter Klasse behandelt wurde. Ich hatte kein goldenes Hologramm auf meinem Ausweis. Das kostete mich 20 Euro Aufschlag. Dieser Betrag verhinderte, dass ich den Platz unter der Kategorie "gutes Preis/Leistungs-Verhältnis" verbuchen konnte. Aber damit muss ich wohl leben. Zukünftig werde ich die Plätze wohl gar nicht erst wieder spielen, wenn man dort den Zweite-Klasse-Golfer-Aufschlag haben möchte (obwohl ich keiner bin...) . Zu dem Thema könnte ich sicher noch einiges sagen. Aber das füllt einen eigenen Bericht.
Zum Platz. Der war wirklich gut. Sehr abwechslungsreich und auch gut gepflegt. Der Platz war teils in offenen Gelände und dann wieder im Wald. Es gab auch schöne Par 3, bei denen man Wasser zum Grün überqueren musste. Also alles dabei. Das Abschlussloch ist dann noch mal ein Highlight. Der Abschlag muss in eine recht enge Landezone gebracht werden und dann muss beim zweiten Schlag ein grosser See überwunden werden. Der Platz ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Nur nicht mehr für mich. 80 Euro ist dann doch zu viel, wenn man schon für weniger Geld Falkenstein, Hubbelrath etc. gespielt hat.
Reisegolfer-Rating: 6
Ach ja. Falls es jemanden interessiert. Ich habe das Matchplay gewonnen und werde demnächst wieder ein Blinddate haben...
Freitag, 6. August 2010
Lärchenhof II
Nun habe ich auch meinen ausführlichen Bericht über den Lärchenhof beendet. Wer Interesse hat, kann sich den Bericht ja in meinem Top 50 Blog anschauen.
Mittwoch, 4. August 2010
Lärchenhof
So. Nun habe ich es endlich geschafft. Eine vollständige Runde in Lärchenhof ohne Regen. War ja immerhin schon der dritte Anlauf. Ein ausführlicher Bericht kommt in meinem Top-50 Blog (endlich wieder mal einen gespielt). Vorab gibt es erstmal ein paar Bilder und das Rating. Zusammenfassendes Fazit: Toller Platz. Gehört zu den Top 5, die ich bisher in Deutschland gespielt habe.
Reisegolfer-Rating: 7
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