Mittwoch, 28. Oktober 2009

The Ranch at Diablo Grande

Den Platz (das Resort) hatte Nicole auf Google Earth gefunden. Dort gibt es eine Golf course Suchfunktion. Gewählt wurde der Platz, weil er in der Mitte von "Nichts" ist. Ausser dem Resort (wer kauft hier ein Haus?) ist hier nichts, ausser hübsche, trockene Grashügel. Die Plätze (das Resort hat 2) müssen irgendwann Anfang des Jahrtausends erstellt worden sein. Es gibt "The Ranch" und "The Legends". Zum Anfang haben wir gestern "The Ranch" gespielt. Der Platz war sehr gut angelegt und auch in recht gutem Pflegezustand.

Es schien uns, als wären wir die einzigen auf dem Platz an dem Nachmittag. Irgendwo an Loch 14 sahen wir mal in der Ferne hinter uns ein Cart fahren. Das sahen wir aber danach nie wieder. Muss wohl eine Halluzination gewesen sein. Das Wetter war recht gut. Sonnig und etwas unter 20°. Es war nur unheimlich windig. So einen Wind hatte ich bisher, in Zusammenhang mit Sonne, nur an der Küste in UK erlebt. Mit Rückenwind war es ja ok, aber gegen den Wind war kein Par 4 mit 2 Schlägen zu erreichen.

Irgendwann hatten wir uns dann doch durch den Wind gekämpft und kamen am Clubhaus an. Dort waren nur noch 2 Leute, die den Laden abschlossen. Natürlich war einer der beiden wieder schon mal in Germany gewesen. Munich Bierfest. Wo sonst. Ich glaube langsam, es hat noch kein US Amerikaner den Norden Deutschlands betreten... Nun denn. Platz war gut. Und ohne den Wind wäre es sogar sehr gut gewesen. Zu erwähnen wäre noch, dass ich an einem Loch eine Lady gespielt habe. Der goldene Damenabschlag war 240 Yards vor meinem Abschlag... Das war dann doch etwas viel gegen den Wind. Habe Nicole dann ein Getränk ausgegeben... ;-).

Reisegolfer-Rating: 4

Ranch at Diablo Grande

Dienstag, 27. Oktober 2009

Comeback

Wawona, Yosemeti NP. Nach unendlich langen, krankheits- u. verletzungsbedingten 21 Tagen ohne Golf startete der Reisegolfer heute sein Comeback! Ort des Geschehens war der 1918 erbaute 9 Loch-Kurs des Wawona Hotels im Yosemeti Nationalpark. Das Comeback konnte als gelungen bezeichnet werden. Nach 3 Wochen Pause das Handicap gespielt. Da kann man nicht meckern.


Der Platz an sich hat ausser seiner Lage nicht viel besonderes zu bieten. Die Aussichten sind toll, aber der Zustand des Platzes lässt zu wünschen übrig. Bei den Tees war das Gras zu lang. Die Fairways waren leider auch etwas länger nicht mehr gemäht und die Grüns waren etwas sehr langsam. Aber Spass gemacht hat es trotzdem. Wieder einen Schläger in der Hand zu haben war ein Gefühl wie ein Zauberstab. Vor ein paar Tagen konnte ich kaum schmerzfrei humpeln. Und heute wieder 9 Loch getragen. Das Leben kann so schön sein...

Reisegolfer-Rating: 2 (inklusive Bonus wegen der Lage)

Wawona Golf

Sonntag, 25. Oktober 2009

Heute mit Golf

Eigentlich war für heute eine Stadtrundfahrt geplant. Mit Golf hatte ich eigentlich nichts am Hut heute. Und was sehe ich dann beim Frühstück?

Samstag, 24. Oktober 2009

Alcatraz

Der Tag heute war gut ausgefüllt. Trotz humpeln haben wir einiges geschafft. Morgens Cable Car und Downtown und am Nachmittag ging es dann nach Alcatraz. Das war hochinteressant.

Meinem Fuss geht es etwas besser. Aber humpeln muss ich immer noch. Der Tag war trotzdem schön. Abends gab es dann noch Crab Meat. War ganz ok. Morgen gibt es dann eine Stadtrundfahrt. Mal schauen, was daraus wird.

Cable Car vor dem Start

Golden Gate Bridge zum richtigen Zeitpunkt

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Endlich angekommen

Nach meinem kleinen Bericht gestern hatte sich die Lage mit meinem Fuss noch etwas verschärft. Wir sind noch um 22.30 ins AK Bergedorf. Der Knöchel hatte allmählich die Grösse eines kleinen Kürbisses erreicht. Gehen war fast unmöglich. Während unserer langen Wartezeit hatten wir kurzfristig überlegt, alles abzusagen. Um Mitternacht kam dann doch ein Arzt und sagte uns nach Untersuchung, dass es sich wohl um einen Insektenstich handelt (?!?). Nun gut. Salbe drauf, Verband drum und der Arzt wünschte noch einen schönen Urlaub (in 4-5 Tagen ist das weg...).

Nach langem Flug sind wir um ca. 13.30 Uhr Ortszeit angekommen. Recht kaputt. Aber da man sich zur Verhinderung von Jetlag ja an die Ortszeit anpassen soll, geht es gleich erst mal weiter. Wir wollen Fisherman's Wharf erhumpeln ...

Bis nachher

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Nun geht es los

Die Vorbereitungen standen unter keinem guten Stern. Krankheit, Verletzung und Stress im Beruf. Morgen früh um 06.00 Uhr geht es aber doch los. 17 Tage Kalifornien. Von San Francisco bis Los Angeles. Ich kann zwar noch nicht wieder richtig laufen, aber 6-7 Plätze könnten wir schaffen in der Zeit. Ab morgen Nacht gibt es dann das Reisetagebuch. Ich freue mich über Kommentare und Tipps von Lesern während der Reise.

Drückt mir die Daumen, dass es mit meinem Fuss besser wird.

Schöne Grüße

Der Reisegolfer

Dienstag, 6. Oktober 2009

Golfclub Lärchenhof

War einen Versuch wert. Nach 6 Loch wegen Dauerregen abgebrochen. Greenfee erlassen bekommen und sehr lecker gegessen. Komme nächstes Jahr bei Sonnenschein wieder.

Mittwoch, 23. September 2009

Budersand

Nun habe ich es endlich geschafft. Ich habe den bisher einzigen 18-Loch Linkskurs in Deutschland gespielt. Zusammen mit 16 Golffreunden aus unserem Heimatclub plus ein Gast aus Sachsenwald. Das ganze war eine Low-Budget-Tour mit Schöne-Wochenend-Ticket und Linienbus auf Sylt. Man stelle sich 18 Golfer mit Tragebag unterwegs in Westerland vor. War schon witzig. Gab auch tolle Kommentare von Passanten ("Du. Guck mal. Die haben alle keinen Sex mehr..." und andere schlaue Sprüche). Aber es war schon ein tolles Bild mit 18 Golfbags auf der Friedrichstrasse neben Gosch...

Auf dem Weg vom Bus zum Platz

Nun aber zum Hauptzweck der Tour. Der Golfplatz. Wir waren schon vom ersten Blick auf den Platz beeindruckt. Dazu muss man wissen, dass wir wahnsinniges Glück mit dem Wetter hatten. Meist blauer Himmel mit Sonnenschein (wenn Engel reisen). Das Clubhaus (ist das ein Clubhaus?) mit dem Restaurant ist auf einer Anhöhe oberhalb des Platzes. Von dort kann man den ganzen Platz überblicken. Und der Blick war toll. Auf die Schnelle fällt mir auch kein anderer Linkskurs ein, bei dem man von der Terrasse des Restaurants den ganzen Platz sehen kann (ich kenne aber auch erst 29). Das war also schon mal toll.


Der Platz an sich hat alle Eigenschaften, die einen Linkskurs ausmachen. Er hat viele Topfbunker, er hat auf den zweiten 9 ein paar Burns, er ist von Dünen umgeben und bei entsprechendem Wind kommt dieser bei fast jedem Loch aus einer anderen Richtung. Ich möchte hier nicht jedes einzelne Loch beschreiben. Man muss den Platz unbedingt selber gespielt haben, um sich ein Bild zu machen. Die Mischung stimmt auf jeden Fall. Gute Par 3 Löcher mit unterschiedlichen Längen. Kurze und längere Par 4 Löcher. Und bei einem Par 5 Loch war sogar ich (der Shorthitter) in der Lage, mit dem zweiten Schlag auf das Grün zu kommen (Loch 3). Man braucht ja mal Erfolgserlebnisse...

Blick über den Platz

Was etwas negativ war, war die Spieldauer. Vom Gefühl her spielten wir recht zügig. Am Ende hatten wir aber fast 5 1/2 Stunden auf der Uhr. Das fand ich etwas viel. Aber dies war auch der einzige Kritikpunkt. Es war ein toller Tag auf einem tollen Golfplatz. Ich muss dem Architekten (Rolf-Stephan Hansen) meinen Glückwunsch aussprechen. Ein gelungenes Design. Es war immerhin der erste Linkskurs, wie ich annehme. Nun aber noch ein paar Tipps für die, die es uns gleich tun wollen und einen Tagesausflug nach Budersand unternehmen möchten:
  • Anfahrt am günstigsten von HH-Altona mit dem Schöne Wochenend Ticket der Bahn
  • ab Mitte September wird das Greenfee günstiger
  • von Westerland die Linie 2 bis Hörnum nehmen (Gruppen ab 5 beim Fahrer nach Gruppenticket fragen)
  • Startzeit bei Tagesausflügen nicht zu spät nehmen. Könnte eng werden mit dem Fischbrötchen nachher in Westerland
Ich kann wirklich nur jedem empfehlen, diesen Platz mal zu spielen. Es lohnt sich.

Reisegolfer-Rating: 7

Und natürlich gibt es wieder einige Bilder vom Platz:
Budersand

Mittwoch, 16. September 2009

Kurztrip mir dreimal Golf

Ich habe mich ja seit einigen Tagen nicht mehr gemeldet. Das lag hauptsächlich daran, dass ich meist unterwegs war. Erst ein Kurztripp mit Freunden Richtung Ostsee und dann berufliche Reisen. Nun habe ich wieder etwas Musse, meine Erlebnisse auf den gespielten Golfplätzen niederzuschreiben.

Von Mittwoch bis Sonntag hatten wir unseren jährlichen Trip mit 3 Paaren zum so genannten Spielewochenende. Was ursprünglich mit reinem Brettspiel begann, hat sich nun zu einem kombinierten Brett-/Golfspieltrip entwickelt. In 5 Tagen also einmal Golf während der Anfahrt, einmal mittendrin und zum Ende einmal auf der Rückfahrt. Da ich alle dort gespielten Plätze noch nicht "gerated" habe, hier nun meine Kommentare und Bewertungen:

Grambek:

Einige kennen den Platz als Standort für die Grambek-Open. Eines der wenigen Amateur-Golfturniere über 4 Tage a 18 Loch. Wir waren vor einem Jahr schon einmal dort. Damals war es April und etwas diesig. Diesmal war es September. Wir hatten tolles Wetter und die Bäume und Sträucher waren schön grün. Der Platz ist gut gepflegt und landschaftlich nett gelegen. Ich persönlich finde den Kurs in Ordnung. Er war mir nur manchmal etwas zu flach. Und leider ähnelten sich einige Löcher zu sehr.

Reisegolfer-Rating: 3

Hohenwieschendorf:

Der Platz wurde in den letzten Wochen auch im Spicy-Golfforum diskutiert. Einige hatten anscheinend Probleme mit dem Präsidenten dort. Dazu kann ich nichts sagen. Wir waren bei guten Spielbedingungen dort und haben nur unsere Runde absolviert. Ich kannte den Platz bisher nur aus Besuchen im späten Winter. Da fand ich ihn nicht so toll. Dieses Mal war das Wetter toll (Sonne mit etwas Wind) und wir konnten die gelegentlichen Aussichten Richtung Wismar geniessen. Der Pflegezustand war ok. Hatte aber auch Schwächen bei den Abschlägen und den Grüns. Das Layout ist nicht schlecht. Ab Loch 4 wechselt bei fast jedem Loch der Wind (der fast immer hier ist). Die oft erhöhten Grüns gefielen mir auch. Hatte manchmal etwas von einem Linkskurs und schnell waren sie auch. Was ich seltsam fand, war dass die Rollgeschwindigkeit auf einem Grün wechseln konnte (fing z.B. langsam an und wurde dann schneller). Im ganzen hatten wir aber Spass und tolles Wetter hilft auch immer.

Reisegolfer-Rating: 3

Golfclub Reinfeld

Dass es dort einen Golfclub gibt, wusste ich bisher nicht. Entdeckt hatten wir den Platz im Internet beim suchen nach einer Spielmöglichkeit für den Rückweg von der Ostsee. Der Platz (und Club) ist noch sehr jung. Als wir ankamen, war dort Tag der offenen Tür. Die Mitglieder waren sehr nett und wir wurden sehr freundlich aufgenommen. Der Platz ist leider nicht besonderes. Auf den 9 Loch hat man 3 Par 3, 3 Par 4 und 3 Par 5. Also auf 18 Loch hochgerechnet genauso wie der Red Course im The Berkshire GC. Das war es aber auch schon mit den Gemeinsamkeiten. Die Löcher waren teils etwas ideenlos angelegt. Zu viele Doglegs. Und einige Bunker hätte man weglassen können. Aber es ist ein Golfplatz und die passionierten Mitglieder verdienen es, dass Besucher dort eine Runde spielen und etwas Greenfee dort lassen. Fahrt also ruhig mal von der Autobahn, wenn ihr in der Nähe seid und spielt eine Runde.

Reisegolfer-Rating: 1 (mehr kann ich leider nicht vergeben)

Ein paar Bilder habe ich natürlich auch wieder gemacht:

HoWiDo 2009

Grambek 2009

Montag, 7. September 2009

Bunker oder Wasserhindernis

Viele der Leser waren schon oft mit Hindernissen auf einem Golfplatz konfrontiert. Und interessanterweise ist ein Wasserhindernis meist etwas ungeliebter als ein Bunker. Ich habe in einem Buch über Golfarchitektur von Tom Doak ("The Anatomy of a Golf Course") ein schönes Zitat mit einer Erklärung gefunden, warum alle einen Bunker einem Wasserhindernis vorziehen:

"Getting in a water hazard is like being in a plane crash - the result is final! Landing in a bunker is simular to an automobile accident - there is a chance of recovery!" (Bobby Jones)

Ich kann nur sagen. Gut gesprochen!

Ach ja. Das Buch ist wirklich gut. Und jedem zu empfehlen, der mal wissen möchte, warum Golfplätze so gebaut wurden wie sie sind.

Mittwoch, 2. September 2009

GC Mülheim a. d. Ruhr Raffelberg

Wieder ein Platz auf einer Pferderennbahn. Mein Vierter in diesem Jahr. Und wieder ein 9-Loch Platz. Langsam wird es in der Woche ja zu eng, um 18 Loch nach Feierabend zu spielen. Da muss man schon eher frei nehmen. Und das geht nun mal nicht immer.

Das Netz über dem Parkplatz

Der Club ist verkehrsgünstig gelegen zwischen der A40 und der A3. Von der Autobahn gehört habe ich aber nichts. Das erste Ungewohnte sieht man, wenn man auf den Parkplatz kommt. Über den Platz ist ein Netz gespannt. Das ist nicht als Vorbereitung für den Herbst gedacht. In der Nähe ist die Driving Range. Und da es statistisch viele Slicer gibt, sind sicher schon einige Bälle auf parkenden Autos gelandet. Eigentlich eine gute Idee. Hatte ich so bisher noch nicht gesehen. Und in dem Netz lagen auch Bälle...

"Inselgrün" der 6

Ein interessantes Erlebnis hatte ich auch an der Rezeption. Auf mein übliches "Wie viel bekommen Sie von mir für die 9 Loch?" bekam ich die freundliche, mit einem Lächeln dargebrachte Antwort: "35 Euro". Schock! Das musste ein Fehler sein. "Ich möchte nur 9 Loch spielen. Nicht 18." Antwort: "Das ist das 9-Loch Greenfee!" Ich hatte mich nicht verhört. Nun ja. Ich war da. Die Anreise war lang. Wo sollte ich sonst hin? Also zahlen und spielen. Wenn ich nun rechne, dass ich für die 9 Loch 70 Minuten gebraucht habe, dürfte dies eine der teuersten Runden in meiner "Karriere" gewesen sein... Ich darf gar nicht beginnen, das Preis-Leistungs-Verhältnis mit anderen Plätzen der letzten Wochen zu vergleichen...

Abschlag Loch 9

Zum Platz an sich muss ich ja auch noch was sagen. Er war ok (Par 66 mit 4472 Metern) und nicht zu schwer zu spielen. Vernünftig gepflegt und unter den Umständen (wenig Platz in der Rennbahn) ist ein erträgliches Design gelungen. Mit 35 Euro für 9 Loch halte ich ihn aber für zu teuer (vielleicht war es doch ein Versehen?). Nun ja. Ich werde wohl nicht wieder kommen. Bei der grossen Auswahl im Rhein-Ruhr-Gebiet findet sich besseres zu einem anständigeren Preis.

Reisegolfer-Rating: 2

Dienstag, 1. September 2009

Ich bin dabei

Habe ich ja noch gar nicht geschrieben. Ich bin (zusammen mit Nicole und Rüdiger) bei der Ticketauslosung für den Rydercup 2010 gezogen worden. Grosse Freude ((((-:

Ich glaube, ich nehme eine Woche Urlaub und verbinde es mit ein paar Runden auf Plätzen in Südwales, die ich noch nicht kenne... Wie es sich für einen Reisegolfer gehört... Wahrscheinlich hole ich jetzt bald wieder den Walisisch-Kurs raus. Die "Beherrschung" der Landessprache kann ja nie schaden...

Donnerstag, 27. August 2009

Dortmunder Golfclub

Und wieder mal eine positive Überraschung. Diesmal der Dortmunder Golfclub. Dortmund bot sich an, weil es drei wichtige Kriterien in meiner Auswahl erfüllte.

a) es war vom Büro aus schnell zu erreichen (18 Minuten)
b) es sah auf der Website nett aus und
c) man konnte ohne Ausweis-Hologramm ohne Aufschlag spielen

Wie immer rief ich vorher an, um zu erfahren, ob ein Turnier stattfand und ob man als Einzelspieler willkommen war. Alles kein Problem. Nur ein kleines Jugendturnier. Vielleicht müsste ich auf Loch 10 starten. Als ich ankam ging alles ganz schnell. Im Büro erfahren, dass es auch ein Greenfee für eine "Abendrunde" gibt (30 Euro). Dann kümmerte sich der Clubmanager Herr Klein persönlich darum, dass ich a) den Abschlag finde (Tee 10) und b) passende Begleiter bekomme. Das ist Service. Das lobe ich mir. Findet man heutzutage selten.

Blick auf das Grün der 5

Der Platz ist landschaftlich sehr schön in einem Mischwald nördlich der Hohensyburg gelegen. Der Club wurde 1956 gegründet und bis 1959 hatte man den ersten 9-Loch Platz fertiggestellt. Architekt war übrigens Bernhard von Limburger. Später erweiterte man dann auf erst 12 und 1970 auf die heutigen 18 Loch. Heute, nach ca. 50 Jahren, ist dort ein sehr schöner Kurs mit einigen kleineren Höhenunterschieden. Klasse fand ich

die 2 (schönes Loch bergab durch den Wald)
die 3 (tolles, kurzes Par 3)
die 5 (kurzes Par mit einem schönem Abschluss)
die 7 (schönes, aber auch langes Par 4 mit tollen Abschlägen)
die 13 (eigentlich nur grade, aber schön bergab durch den Wald)

Wie man auch bei der Aufstellung sieht, haben es mir die ersten 9 angetan. Da sind auch die Löcher von Herrn von Limburger bei. Für mich war das mehr ein "Waldlandkurs" als ein Parklandkurs. Ich mag solche Kurse halt gerne. Ausreichend breite Fairways, die von einem Wald gesäumt werden. Die oben angesprochene Hohensyburg kann man übrigens auf den ersten 9 öfter sehen. Die Steigungen waren auch erträglich.

Blick auf die 7

Das einzig negative an dem netten Spätnachmittag war ich selber. Bei der Hektik am Anfang habe ich vergessen, meinen Logoball zu kaufen. Muss dann also wohl noch mal hin. Mache ich aber auch gerne. Die Golfer, die ich dort traf, waren auch alle sehr nett. Und den Kurs spiele ich auch gerne wieder. Unten sind, wie meist immer, die Bilder. Leider war das Licht suboptimal. Aber man kann ja nicht alles haben im Leben...

Reisegolfer-Rating: 5

Dortmunder Golfclub

Montag, 24. August 2009

Hittfeld

Ich habe zwar schon im letzten Jahr einen ausführlichen Bericht über Hittfeld geschrieben und will mich hier nicht wiederholen. Aber beim Hittfeld-Vierer am Samstag war es wieder mal sehr schön und ich wusste wieder, warum Hittfeld zu meinen 2 Lieblingsplätzen im Raum Hamburg gehört. Da das Wetter auch klasse war, sind mir ein paar gute Aufnahmen gelungen, die ich gerne mit den Lesern teilen möchte. Dazu hatte ich vor einem Jahr noch kein Rating System. Das hole ich jetzt auch nach.

Reisegolfer-Rating: 7

Hittfeld

Donnerstag, 20. August 2009

Düsseldorfer Golfclub

Langsam merkt man, dass die Tage wieder kürzer werden. Man muss schon etwas früher beginnen, um in der Woche 18 Loch zu schaffen. 21.00 Uhr ist es im Rhein/Ruhr Gebiet schon fast zu dunkel. Unsere Wahl fiel dieses Mal auf den Düsseldorfer Golfclub. Sah nett aus auf der Website , hatte Tradition (von 1961) und war bekannt für sportliche Erfolge. Der Platz an sich wurde 1963 von der Firma F.W. Hawtree designed und gebaut. Damals wurden angeblich 14000 Bäume gepflanzt. Ist schon eine enorme Anzahl. Auf dem Foto unten sieht man wie der Platz am Anfang aussah. Relativ kahl. Das hat mit dem heutigen Platz nichts mehr zu tun.

Der Platz in den Sechzigern

Heute ist hier ein abwechslungsreicher Parklandplatz, der teilweise Blicke auf die Rheinebene freigibt. Der Platz hat einige sehr schöne Löcher, aber auch genug durchschnittliche. In Erinnerung bleiben 4 der 5 Par 3 Löcher. Ausser Loch 8 waren die alle Klasse. Allein deswegen lohnt sich eine Runde hier. Schön fand ich auch die 7 und die 14. Nette Par 4 Löcher. Das eine (die 7) wird im Winter von den Jugendlichen zum Schlittenfahren genutzt und das andere (14) ist ein optisch schönes Loch, bei dem sich auch die Longhitter ausleben können.


Unsere Runde dauerte ca. 3.45 Std. Als wir kurz vor Neun am Grün der 18 ankamen, war es schon recht dunkel. Der Flight nach uns musste das Loch eigentlich nach Gehör spielen... Leider gab es nachher nichts mehr zu essen im Clubhaus. Nach der Runde bei über 30°C hatten wir doch etwas Hunger. Immerhin gab es noch ein Getränk.

Abschlagbegrenzung war der Düsseldorfer Radschläger

Etwas Kritik muss ich aber auch noch üben. Auf den Grüns waren unheimlich viele Pitchmarken. Das Mitglied, mit dem wir die ersten elf Loch spielten, hat sich sogar dafür entschuldigt. So etwas hatte ich bisher nur bei Clubs gesehen, bei denen sich mehrheitlich Spieler mit noch nicht abgeschlossener Ausbildung aufhielten. Ansonsten waren die Grüns aber hervorragend. Schnell und spurtreu (falls keine Pitchmarke im Weg war) . Etwas übertrieben fand ich auch das Greenfee. 80 Euro war es dann doch nicht wert. Allmählich habe ich ja einige Vergleiche...

Reisegolfer-Rating: 5

Düsseldorfer Golfclub

Montag, 10. August 2009

GC Wasserschloss Westerwinkel

Gestern gab es wieder mal Betriebssport. Qualifikation zur Deutschen Betriebssportmeisterschaft. Aber wie so oft, stand dies bei mir nicht im Vordergrund. Ich wollte natürlich wieder einen neuen Platz kennen lernen. Und da kam mir der Hinweis eines Kollegen aus Bochum recht gelegen. Also Sonntagmorgen früh raus und auf ins Münsterland. Angesagt war für den Tag etwas Regen, aber so etwas kann uns ja nicht abschrecken. Bisher hatten wir in diesem Jahr ja auch meist Glück gehabt mit dem Wetter. Und so auch diesmal.


Blick auf das Grün der 8

Wie es der Name schon sagt, hat der Club mit einem Wasserschloss zu tun. Davon gibt es in Westfalen ja so einige. Dieses hier war das Wasserschloss Westerwinkel. Es befindet sich seit Jahrhunderten im Besitz der Familie der Grafen von Merveldt und wurde in den vielen Jahren auch kaum baulich verändert. Es ist von aussen hübsch anzusehen und man kann dort auch ohne Schläger nett spazieren gehen. Der Club um das Schloss herum wurde 1995 gegründet und hat ca. 750 Mitglieder. Wie die Masse aller Clubs im Münsterland ist der Platz sehr flach. Man kann sich den Bergführer also ersparen. Er hat ein paar nette Löcher. Aber auch einige langweilige. Gelungen fand ich die Bahnen

- 8 (mit einem nett gestalteten, quasi eingemauerten, "Inselgrün"),
- 14 (Dogleg nach links mit einem durch einen Bach geschützen Grün) und
- 16 (das mit der schönen Baumschneise beim Abschlag)

Die Fairways waren sehr angenehm zu spielen, da sie nicht ganz so kurz geschnitten waren und die Grüns waren gut gepflegt und schnell. Leider waren die Wege von einem Loch zum anderen oft recht lang. Diese Entfernungen kannte ich sonst meist nur von Resortclubs aus Florida. Etwas nachteilig war auch die Autobahn 1, die teils direkt an den Platz grenzte. Das war teilweise schon ganz schön laut. 1974 wollte der heutige Land- u. Golfclub Nordkirchen hier schon mal einen Golfplatz bauen. Wegen der (auch damals schon) lauten Autobahn hat man sich dann aber anders entschieden. Der höchste Punkt des Platzes war übrigens der Herrenabschlag der 18. Das Tee war auf dem Autobahndamm...

Blick vom Tee der 18. Links ist die Autobahn.

Aber der Platz war trotzdem sehr nett und ich hatte meine Freude.

Reisegolfer-Rating: 3

Leider sind die Foto's heute nicht ganz so gut geworden. Das Licht war eher suboptimal. Ich hoffe, man kann trotzdem etwas erkennen.

Schloss Westerwinkel

Freitag, 7. August 2009

ETUF Essen

ETUF ist ein Golfclub im Kruppschen Park unterhalb der Villa Hügel am Baldeneysee gelegen. ETUF steht für Essener Turn und Fechtverein. Der Verein wurde 1884 (unter anderem von Herrn Krupp) gegründet und 1962 zusätzlich zu vielen anderen Aktivitäten um eine Golfsparte erweitert. Im Krupp'schen Park begann mit einem 3-Loch Platz, auf dem man sogar tapfer 18-Loch Turniere spielte. Später erfolgte dann die Erweiterung auf 9 Loch. Dabei ist es bis heute geblieben.


Der Platz befindet sich in einem klasse Park mit einem alten Baumbestand. Eichen, Buchen, Pappeln und Eiben. Sehr schön. Man fühlt sich dort sehr wohl. Durch die vielen Bäume ist der Platz natürlich recht eng. Man muss präzise spielen. Den Driver kann man eigentlich im Bag lassen. Holz 3 reicht oft. Der Platz machte einen sehr gepflegten Eindruck. Bloss das Gras der Grüns 5-7 war etwas hoch gewachsen. Dadurch war das Putten im Vergleich zu den anderen Löchern mit einem Male ganz anders. Aber das war das einzig kritikwürdige. Das Tagesticket kostet in der Woche übrigens nur 30,- Euro. Und das ist sehr günstig für das gebotene.


Es waren klasse 9 Loch. Ist nicht der beste Platz der Welt, aber wir hatten viel Freude. Und darum geht es ja bei dem Spiel. Oder?

Reisegolfer-Rating: 3

Donnerstag, 6. August 2009

Ist halt ein Job

In schweren Zeiten muss man nehmen, was man kriegen kann. Ob die beiden tagsüber wohl Gefahrenzulage bekommen?


Gesehen auf der Driving Range bei ETUF, Essen...

Dienstag, 4. August 2009

Redgolf Gelsenkirchen

Heute 9 Loch mit Kollegen bei Redgolf in Gelsenkirchen gespielt. Der Platz ist in einer ehemaligen Rennbahn und nicht unbedingt ein Hit. Ich hatte letztes Jahr schon einen Bericht über den Platz geschrieben. Da aber einige meiner Leser Mitglied bei Redgolf in Moorfleet sind und heute tolle Bedingungen für Bilder waren, gibt es heute einen kurzen Bericht mit ein paar Foto's des Platzes. Da können die Redgolfer aus Moorfleet mal sehen wie der Redgolf Platz im Pott aussieht.

Redgolf Gelsenkirchen

Reisegolfer-Rating: 2



Montag, 3. August 2009

GC Hamburg-Ahrensburg

Eine weitere Station unserer Vierer-Tournee. Diesmal Vierer Zählspiel mit Auswahldrive in Ahrensburg. Der Club liegt fast in Sichtweite des GC Hamburg-Walddörfer, bei dem wir vor zwei Wochen Station machten. Einfach über den Zaun am Abschlag der 4, etwas übers Feld und schon ist man beim Nachbarn. 1964 gegründet, gehört der Club heutzutage zu den Traditionsclubs im Grossraum Hamburg. Für uns war es das zweite Mal. Das letzte Mal waren wir dort vor zwei Jahren. Und es hatte mir damals trotz Regen gut gefallen dort.

Grünbunker an der 4

Der Platz ist recht flach, aber interessant und abwechslungsreich gestaltet. Longhitter und Strategen kommen hier zu ihrem Recht. Die Bahnen sind breit genug und sind fast alle von Bäumen gesäumt. Man kann zwar meist immer seinen Driver benutzen, sollte aber recht grade sein. Durch den Baumbestand muss man bei fast jedem Loch überlegt spielen. Der Kurs ist nicht einfach, aber immer fair. Richtiges Rough gibt es nicht und wenn der Ball im Wald ist, findet man ihn fast immer wieder. Es sei denn, man spielt seinen Ball über den Auszaun. Dann ist die kleine Kugel natürlich verloren.

Blick vom Grün der 11 über den Bredenbeker Teich zurück zu Abschlag

Ich kann nicht genau sagen, auf wie vielen Hektar sich der Platz verteilt. Ich habe aber den Eindruck, dass man auf relativ wenig Raum viel Golfplatz gebaut hat. Man ist meist immer in der Nähe einer Nachbarbahn. Aber richtig stören tut dies kaum. Richtig schön finde ich (natürlich) das bekannte Loch 11 über den Bredenbeker Teich, Loch 5 und die 18 als klasse Abschluss. Par 5 mit einem Abschlag durch einen langen "Schlauch" und der dritte Schlag über einen Teich zum Grün.

Grün an Loch 18

Nicht so gut gefiel mir, dass einige Bahnen recht nah an der Drivingrange waren. Dort waren dann viele gelbe Rangebälle auf der Spielbahn. Das kann ja auch gefährlich werden... Gesamtfazit ist aber positiv. Der Platz macht mir richtig Spass. Ist nicht der Top-Platz im Grossraum Hamburg (dafür ist die Konkurrenz zu gross), aber immer eine Runde wert. Ich hatte viel Freude.

Reisegolfer-Rating: 5

GC Ahrensburg