Freitag, 25. Juli 2008

Bearwood Lakes

Gestern war ich Mitglied im Bearwood Lakes Golfclub! Für einen Tag. Ja, das gibt es auch. Der Club wurde mir wieder mal empfohlen. Diesmal vom Headpro des Henley Golfclubs auf die Frage, welches die schönsten Plätze westlich von London sind. Die meisten anderen hatte ich im Rahmen meiner "Abschiedstournee" schon getestet. Diesen Club hatte ich mir für das Finale aufbewahrt. Da wollte ich was wirklich besonderes spielen. Naja. Fast Finale. Samstag kommt ja auch noch. Bearwood Lakes ist eigentlich ein private Member Club. Aber auf Anfrage werden auch Day Memberships verteilt. Um so eine hatte ich mich bemüht und dann letztendlich auch bekommen. Um es vorwegzunehmen. Der Tag war ein echtes Erlebnis.


Loch 18 mit Clubhaus


Der Club befindet sich in der Nähe von Wokingham und war am vormittag sehr gut zu erreichen. Nachdem wir auf dem Parkplatz angekommen waren, suchten wir erst einmal den Proshop. War nicht so einfach. Dort sagten wir unseren Namen und der "Überfall" begann. Rebecca. Ich kann Rebecca schwer beschreiben. Für uns war sie eine Art Naturphänomen, welches ohne Vorwarnung über einen hereinbricht. Schlank, glatte lange Haare und redete wie ein Maschinengewehr. "A warm welcome. Nice to meet you. Here is your present. This is Martin (or Fred or whatever). Here could you do this, here could you do that." So wurden wir innerhalb von ca. 5 Minuten durch den Club gehetzt. Danach verschwand sie und sie wart nimmer wieder gesehen. Es war alles sehr nett. Aber ich konnte kaum Luft holen. Das wichtigste hatten wir aber verstanden. Und so begannen wir dann den Tag zu geniessen.

Blick zum Grün Loch 9

Das Gelände, auf dem sich der Club befindet, gehörte mal zum Bearwood College. Eine Privatschule. Bearwood war bis 1921 der Sitz der Familie Walter. Diese waren die Gründer und Eigentümer der Times Zeitung. Aus finanziellen Gründen wurde zuerst alles an die Schule verkauft. In den Neunzigern brauchte dann auch die Schule Geld und ein Grossteil des Grundstücks wurde an einen Investor verkauft, der den Bearwood Lakes Golfclub als sehr exklusiven Privatclub gründete. Der Golfplatzarchitekt Martin Hawtree hat 1996 aus einem Wald einen einzigartigen Platz gebaut, der niemals langweilig ist. Schon der Blick vom Clubhaus lässt eine grosse Lust auf die bevorstehende Runde entstehen.

Loch 11, view from white Tee

Unsere Runde begann recht gut. Aber wir mussten schon ab Loch 1 warten. An Loch 3 stiess dann Ed zu uns. Ed war Mitglied und sehr nett. Sehr britisch nach meinem Empfinden. Von ihm bekamen wir auch gute Tipps zu den einzelnen Löchern und schöne Geschichten (die wir aber nicht immer verstanden..). Nach 9 Loch waren wir dann wieder alleine und machten erstmal eine kleine Pause an der niedlichen Halfwayhütte. Dann ging es auf die zweiten 9. Hier waren einige Löcher am "Lake". Nicole nannte es "malerisch". Trifft es wohl auch am besten. Auf jeden Fall waren wir froh, auch hier manchmal warten zu müssen. Der Ausblick war ja immer toll.

Signature Hole, Loch 14

Die Scores waren anständig. Die Spieler waren zufrieden und kaputt und wir hatten uns das Abendessen auf der Clubhausterasse redlich verdient.

Blick vom Clubhaus auf Loch 18

Es war also ein grossartiger Tag. Das Wetter spielte auch mit. Also perfekt für die Abschiedswoche hier in England. Samstag gibt es dann das finale Highlight. Stoke Park. Auf den Spuren von Goldfinger.

Bearwood Lakes

Sonntag, 20. Juli 2008

Meisdorf

Am Wochenende waren wir (nun schon das dritte Jahr) mit einer grösseren Gruppe von Golfern in Meisdorf. Der Ort und der Golfplatz liegen am nördlichen Rand des Harzes etwas südöstlich von Quedlinburg. Das Wochenende war ein Pauschalangebot inklusive Übernachtung im benachbarten Schlosshotel, einmal Abendessen und natürlich Golf spielen. 

Grün Loch 14

Der Golfplatz ist nett angelegt und in sehr gutem Pflegezustand. Eine gute Mischung aus schweren und leichten Löchern. Die ersten neun Loch sind noch recht flach. Später wird es dann aber hügelig. Vor allem bei heissem Wetter empfiehlt sich dann ein Cart zu nehmen. Bei vielen Löchern konnte man das Grün erst sehr spät sehen. Die Löcher 1 und 10 haben sogar einen Fahnenmast, der anzeigen soll, ob das Grün frei ist (beides kurze Par 4 mit Dogleg, die von Longhittern angegriffen werden können). Die besten (und auch schwersten) Bahnen sind nach meinem Urteil die 8 und die 13. Beides lange Par 4, bei denen man das Ziel nicht sofort sieht. Ach ja. Die Grüns empfand ich als seltsam. Manche schnell, manche langsam und teils sehr wellig. Jedes reagierte anders.

Loch 18 mit Clubhaus

Nach der Runde geht es dann auf eine schöne Terrasse, von der man die Löcher 9 und 18 einsehen kann. Hier kann man wunderbar "versacken". Der Ort Meisdorf selbst hat eigentlich nur den Golfplatz und das Schlosshotel zu bieten. Das kulinarische Angebot beschränkt sich ausserhalb der Anlage anscheinend nur auf das ehemalige Dorfbordell. Die Karte ist verlockend ( (-; ) und das Personal ist skurril, aber lieb. 

Kulinarischer Höhepunkt

Man kann den Ausflug dorthin also ruhig machen. Mit grösseren Gruppen macht es sicher am meisten Spass. Noch eins zum Schluss. Sonst schreibe ich ja kaum über meine eigene Leistung. Dieses Mal war es aber mal richtig gut!

The Winner takes it all...

Donnerstag, 17. Juli 2008

Worplesdon

Gestern habe ich es vollendet. Ich habe jetzt alle 3 W's gespielt. Nach West Hill und Woking nun auch Worplesdon. Alle drei Plätze liegen sehr nah beieinander. In Fachpublikationen hier "streitet" man darüber, welcher der drei der Beste ist. Nun kann ich mir endlich ein eigenes Urteil bilden. Aber erstmal zu Worplesdon selber. 

West Hill links oben, Woking rechts oben und Worplesdon unten

Wie alle dieser Traditionsclubs in Surrey hat er ein tolles, altes Clubhaus. Dieses hatte sogar einen Uhrenturm. Sehr Hübsch. Der Eingangsbereich war mit dunklem Eichenholz ausgekleidet und voll mit "Siegertafeln". Von 1908 bis heute. Dazu noch ein grosser Schrank mit dem Clubsilber. In einigen Kommentaren las ich dass die Mitglieder etwas "stuffy" sein sollen. Kann ich aber nicht bestätigen. Die, die wir getroffen haben, waren nett und freundlich. Bekannt ist der Club auch für seinen jährlichen gemischten Vierer. Dieser wird seit 1921 ausgetragen. Offene Einzelturniere gibt es auch. Die Handicapbegrenzung fand ich dann aber als Normalgolfer etwas heftig. Handicap 4. Sooo schwer ist der Kurs nun auch nicht. Sogar ich habe hier mein Handicap gespielt. Das schaffe ich auch nicht immer.

Grün Loch 4 mit Clubhaus

Der Platz ist auch wieder typisch für die Gegend. Sandiger Untergrund und Heidekraut. Unterscheiden kann man die Plätze eigentlich nur durch das Design. Dieser Platz wurde von John Frederik Abercromby erstellt. Es war sein erster Platz. Ich muss sagen, sehr gelungen. Irgendwann muss ich nochmal "The Addington" spielen. Soll sein Meisterstück sein. Was mir am besten gefiel, waren die Par 3's. Alle erhöht und immer gut geschützt (meistens durch Bunker). Das Signature Hole des Platzes ist die 10. Ein sehr hübsches Par 3, welches über einen See anzuspielen ist. Ich persönlich finde Loch 13 besser. Eines der besten Par 3's, die ich bisher gespielt habe (nach Loch 3 in Moorfleet). Naja. Muss jeder selber entscheiden.

Grün Loch 13 (173 yard)

Ganz hervorragend geeignet ist der Club auch für eine Studie von langen Socken zusammen mit kurzen Hosen bei älteren Herren. Ich habe es schon mal erwähnt, aber ich finde es immer wieder witzig. Zum schiessen. Diesmal wurden wir sogar bei der telefonischen Buchung darauf hingewiesen. "Shorts bitte nur mit langen Socken". Ich sollte mal bei unserem Club eine neue Kleiderordnung anregen. Amüsant ist es auf jeden Fall. 

Lange Socken auf Loch 4

Tja. Nun zum Fazit. Worplesdon sollte man auf jeden Fall mal gespielt haben. Das recht hohe Greenfee ist gut angelegtes Geld. Wir hatten zudem noch das Glück, dass wir fast alleine auf dem Kurs waren. Eine richtig schöne Runde also. Mit viel Freude. Wenn ich mich nun aber auf einen Platz der drei festlegen müsste, lautet meine Entscheidung: WEST HILL. Ich kann nicht genau sagen, warum. Ich glaube, weil er schön und zugleich sehr anspruchsvoll ist. Geschichte hat er auch zu bieten. Aber eigentlich kann ich jedem nur empfehlen: Spielt sie alle. Es lohnt sich.

Worplesdon

Dienstag, 15. Juli 2008

Beaconsfield

Gestern war ich das erste Mal nach 8 (in Worten acht) Tagen ohne Golf wieder mal unterwegs. Da es mit England erstmal dem Ende entgegengeht, spiele ich natürlich nicht jeden beliebigen Platz in der Nähe. Kollege Tom überzeugt mich, in Beaconsfield zu spielen. Die Website sah auch ganz ok aus. Also hin. 30 Minuten Anfahrt vom Büro und anfangen um 17.30 war machbar (Wir werden allmählich zu den schnellsten 2er Flights in Buckinghamshire gezählt (-;  ). 

Der Club hat auch schon mehr als hundert Jahre auf dem Buckel und bei der Anfahrt sieht man auch schnell, dass es sich um einen Privat Member Club handelt. Tolles altes Clubhaus und sogar einen eigenen Bahnhof. Gegründet wurde der Club 1902 von Colonel William Baring Du Pre als 9-Loch Platz zur Nutzung für die Familie (mmmmh, very posh). 1913 wurde es ihm dann wohl doch zu einsam auf seinem Familienplatz und der Platz wurde auf 18 Löcher erweitert und Mitglieder wurden zugelassen. Harry Colt wurde engagiert (einige Löcher/Grüns sind sehr typisch für sein Art von Design) und der neue Platz wurde gebaut. Im Juli 1914 gab es dann ein Eröffnungsmatch zwischen Harry Vardon und Ted Ray (heutzutage vergleichbar mit Tiger Woods und Phil Michelson).  Leider begann 3 Wochen nach der Eröffnung der 1. Weltkrieg und der Club machte erstmal seinen Laden dicht. 1921 ging es dann weiter. Diesmal noch zusätzlich zu Harry Vardon (der mit Griff)  Abe Mitchell, George Duncan und James Braid. Nun hatte man aber Glück und es war erstmal für einige Jahre kein blöder Krieg. Der Club konnte sich entwickeln. Und 1951 wurde er sogar für 12.000 Pfund von seinen Mitgliedern gekauft (Der Colonel war grade gestorben). Nun aber zum Platz an sich.

Das erste Par 3 (Loch 5)

Die ersten 5 Loch gehen über relativ flaches Gelände. Die Grüns gut mit Bunkern geschützt und etwas erhöht. Nichts besonderes also. Aber nett anzusehen. Um zum Loch 6 zu gelangen, muss man die Eisenbahnstrecke London-Birmingham überqueren. Loch 6-13 sind dann wesentlich hügeliger. Aus meiner Sicht auch interessanter. Teilweise waren richtige Krater in den Verlauf der Löcher eingebaut. Um da runter zu kommen, gab es sogar Treppen. Was ich auch typisch fand, war die grosse Anzahl der Bunker. Manchmal waren mitten auf dem Fairway 4 Stück in Drivelänge schräg angelegt. Man musste also auch mal nachdenken. Der Abschluss (Löcher 14-18) war dann noch recht abwechslungsreich. Langes Par 5, kurzes Par 4, langes Par 4 und eine nettes erhöhtes Par 3 (oh. habe ein Par 4 vergessen. Das war aber auch nicht so toll). Leider hatte das Clubhaus nach unserer 3-Stunden Runde schon zu. Wahrscheinlich hätten wir ohne Krawatte und Sakko sowieso wieder kein Bier bekommen. Und müde war ich auch (bin um 04.00 Uhr UK Zeit aufgestanden). 

Loch 9 (Birdie...)

Fazit: Der Platz und das Clubhaus waren gut. Das Greenfee (50Pfund) etwas überteuert und die Grüns waren recht langsam. Und Luke Donald haben wir auch nicht getroffen...

Loch 17 mit Krater vor dem Grün

Link zum Album:

Donnerstag, 10. Juli 2008

Ryder Cup 2010 in Wales

Falls jemand Ende September 2010 nichts besseres vor hat. Hier kann man sich bewerben. Kostet "nur" 50 Pfund Bewerbungsgebühr. Wenn man dann angenommen wird, bekommt man immerhin jeden Tag ein Brötchen und ein Heissgetränk. Dazu noch pro Tag einen Verzehrgutschein über 12 Pfund, den man aber auch(Achtung) für Souvenirartikel einsetzen darf. Unterkunft kann man sich irgendwo suchen (natürlich auf eigene Kosten).

Das hört sich aus finanzieller Sicht nicht allzu verlockend an. Aber ehrlich gesagt überlege ich, eine Bewerbung zu senden. Wann kommt man schon mal ohne Eintritt zum Rydercup?

Mittwoch, 2. Juli 2008

Woking

Gestern ging es im Rahmen meiner "Abschiedstournee" nach Woking. Der Kurs hat eine Menge Geschichte zu bieten, welche man auch auf dem Gelände spüren kann. Gegründet wurde der Club 1893 von ca. 100 Londoner Anwälten. Das Land war günstig von der Londener Stadtverwaltung zu erwerben. Mitte des 19. Jahrhunderts hatte man bei Woking in (damals) unbewohnter Umgebung sehr viel Land erworben, um Verstorbene aus London begraben zu können. London platzte damals aus allen Nähten und man wusste nicht mehr, wohin mit den Verstorbenen. Krematorien waren gesetzlich verboten. Viele Jahrzehnte ging jeden Tag ein Zug in Waterloo Richtung Woking ab. An Bord Särge und Angehörige. 

Um 1890 erkannte man dann, dass man so viel Land gar nicht brauchte und man suchte einen Käufer. Ein paar Anwälte kamen in ihrem Barrister Club auf die glorreiche Idee, das Land zu erwerben und dort einen Golfclub zu gründen. Die Lage war für damalige Verhältnisse perfekt. Direkt an der Bahnverbindung London - Southhampton. Tom Dunn (Bruder des US Open Siegers 1894) wurde engagiert um den Platz zu "designen". Der Club führte Pionierarbeit für den Golfsport um London herum aus. Das Gründstück bestand meist aus Sandboden und Heidekraut. Kein Mensch wäre davor auf die Idee gekommen, dort einen Golfplatz zu bauen. Das Gelände erwies sich aber als perfekt für den Sport. Gute natürliche Drainage und recht einfach zu pflegen. Wenn man dort spielt, ist es für mich faszinierend, wie man mit damaligen Mitteln dort einen Golfplatz bauen konnte. Einfach toll. 

Grün, Loch 8. Gut verteidigt.

Anfang des 20. Jahrhundert war Woking DER Golfplatz für Golfer aus London, die etwas auf sich hielten. 1904-05 war übrigens ein regierender Premierminister (A.J. Balfour) Captain im Woking GC. Es gibt Geschichten, dass er sogar Parlamentssitzungen schwänzte, um eine Runde in Woking zu spielen. Später kamen dann andere Clubs in der Region dazu, die Woking etwas entlasteten. West Hill, Worplesdon, Sunningdale, Swinley Forest... 

Grün Loch 18

Auch auf dem Gebiet der Golfarchitektur wurde in Woking etwas neues geleistet. Zwei Mitglieder waren irgendwann nicht mehr mit dem Verlauf von Loch 4 zufrieden. Kurzerhand wurde das Course Comittee überzeugt, in die Mitte des Fairways von Loch 4 einen Bunker zu bauen.  Da der Bunker auf Höhe der Drivelänge der guten Golfer platziert wurde, waren die Spieler mit einem Male mit ganz neuen Herausforderungen konfrontiert. Diese Idee wurde anschliessend von Woking aus mehrfach weltweit übernommen und gehört heute fast schon zum Standard. Damals war es aber nicht normal. 

Nun aber auch kurz zu meinen eigenen Erlebnissen dort. Es war gut, dass wir keine Short anhatten. Es liefen dort zwar viele mit kurzer Hose herum, aber jeder hatte knielange Socken an. Tradition hin oder her. Aber das sah wirklich albern aus. Eine andere Tradition fand ich ganz hervorragend. Die Grüns in Woking galten immer schon als herausragend. Und das waren sie auch wirklich. Sehr onduliert und unglaublich schnell. Der Boden war so hart, dass man kaum mit der Pitchgabel die Ballmarken entfernen konnte. Der Platz war nicht zu lang (6300 Yard), was mir als Nicht-Longhitter entgegen kam. Dazu kam noch der Preis (35 Pfund ab 15.30Uhr), der Woking an die Spitze meiner Kurse bezüglich Preis-Leistung führte. Einen Nachteil gab es aber doch. Wir bekamen nach unserer Runde kein Bier. Warum? Wir hatten kein Sakko und keine Krawatte dabei...

Hier noch die Bilder von gestern


Woking

Montag, 30. Juni 2008

Falken in Falkenstein

Seit Samstag weiss ich auch, warum der Platz des Hamburger Golfclubs "Falkenstein" heisst. Die sind dort wirklich (Die Falken. Steine natürlich auch). Bericht zum (wirklich tollen) Platz in meinem anderen Blog:

http://top50golf.blogspot.com/2008/06/hamburger-golfclub-falkenstein.html

Loch 18 mit Clubhaus im Hintergrund

Freitag, 27. Juni 2008

Camberley Heath

Als passende Vorbereitung für ein Turnier am Samstag in Falkenstein habe ich am Mittwoch ein Vierer Matchplay in Camberley Heath gespielt. Dies war wieder einer dieser Clubs zu denen man nur zusammen mit einem Mitglied oder mit einer Society kommt. Ich war zwar noch nie in Falkenstein, aber grob so stelle ich es mir dort vor. Durch einen Wald, enge Fairways, klug platzierte Hindernisse und schnelle Grüns. Es war ein richtig schöner Golfplatz. Das Wetter passte auch. Also (fast) alles perfekt. Misslungene Generalproben sollen ja etwas Gutes haben.

http://www.camberleyheathgolfclub.co.uk/

Den Platz kann ich also nur empfehlen. Der Blick von der 18 gehörte zu den besten, die ich bisher bei einem Abschlussloch gesehen habe. Im Sekreteriat sagte man mir nachher, dass man auch so auf den Platz kommt. Ohne Mitglied. Einfach anrufen und fragen. Wenn es nicht zu voll ist, kann man gerne als Gast spielen. Habe leider vergessen zu fragen, was es dann kostet. Der Kurs hat eine abwechslungsreiche Mischung aus kurzen und langen Löchern. Wobei die kurzen Löcher nicht viel leichter sind. Übrigens habe ich dort das längste Par 4 meiner bisherigen Karriere gespielt (siehe unten). War immerhin mit drei Schlägen auf dem Grün. Ansonsten lief es nicht ganz so toll. Zusätzlich hatte ich auch noch vergessen, das Akku meiner Kamera zu laden. Aber für ein paar Bilder reichte es dann doch noch.


ganz schön lang für einen Shorthitter...



Das sehr hübsche Grün der 16

Album mit den Bildern des Tages

Camberley Heath

Donnerstag, 26. Juni 2008

Buckinghamshire

Wie gestern schon kurz angedeutet, waren wir am Dienstag in Denham, um "The Buckinghamshire" zu spielen. Mein treuer Begleiter Tom fragte am Morgen, ob ich meine Ausrüstung dabei habe. Er hätte eine Chance, uns eine Twilight Rate in Buckinghamshire zu besorgen. Und seine Frau hat am Abend auch etwas anderes vor... Mich braucht man bei so etwas ja nicht lange zu fragen. Kalender checken und zusagen. Der Platz war nett. Man hat versucht, eine Art Linkskursgefühl einzubauen. Ist auch gelungen. Der Wind wehte auch kräftig. Man hätte denken können, man wäre an der Küste. Aber es war eben doch nur ein hübscher  Parklandkurs mit gemeinem Rough an einigen Löchern. Wie ich schon gestern schrieb, sind anscheinend viele Japaner hier. Nachher erfuhr ich, dass der Club japanischen Investoren gehört. Das erklärt auch die vielen Schilder auch Japanisch (Fore!). Ansonsten ist der Club auch die Europazentrale der Ladies European Tour. Eine Runde lohnt sich. Auch wenn ich das Greenfee für etwas zu hoch halte. Aber was soll's. Jede schöne Runde auf einem tollen Platz ist mir einiges Greenfee wert. Und der Platz war in astreinem Zustand. Die Grüns waren ehrlich und schnell. Das es sich hier meist um Corporate Golf handelt, erkannten man an den Löchern. Habe vorher noch keine Werbung auf Grüns gesehen. Naja. Warum nicht. Fazit. Der Platz war schön. Aber etwas überteuert. 

Abschlag an der 9 (Par 3)

Werbung im Loch...


Grün Loch 16

 
Abendstimmung

Dienstag, 24. Juni 2008

Fore???

Hoffentlich versteht das auch jeder. Vorletzte Zeile ist vielleicht nicht zu übersetzen...




Gesehen am Abschlag von Loch 9 in "The Buckinghamshire", Denham. Bericht über den Platz folgt.

Mittwoch, 18. Juni 2008

Gemischter Seniorennachmittag

Seit nun fast 3 Jahren fahre ich an dem Club vorbei. Gestern habe ich mir nun ein Herz gefasst und bin einfach mal hin. Ashford Manor GC. Sehr traditionell. "Could I play 18 holes?" u.s.w.. Kein Problem. Sollte mich nur beeilen, da in 10 Minuten der "Mixed Senior Evening" beginnt. Haben die im Sommer jeden Dienstag. Ich also schnell umgezogen und zum ersten Abschlag. Was ich dort vorfand, hat mich dann doch etwas überrascht. Musste zweimal schauen, ob es sich bei den Wagen neben den Wartenden um Gehwagen oder Trolleys handelt. Dort standen ca. 10 ältere Leute und ein Starter und warteten auf den Abschlag. Das Durchschnittsalter musste so um die 75 gewesen sein. Bei einigen der Anwesenden hatte ich den Eindruck, dass sie kaum noch gehen konnten. Aber Golf spielen ging wohl noch. Das find ich klasse. Würde auch gerne noch Golf spielen können in dem Alter.



Loch 5


Ich hatte dann mein übliches Problem als Einzelspieler. Wie komme ich hier vorbei. Also bisschen dumm gestellt ("Der Pro hat mich hier hin geschickt"), nett gelächelt und lieb gefragt. Die älteren Leute ließen mich durch und ich konnte unter den Augen von (bis dahin) ca. 15 Senioren meinen Abschlag machen. Ausnahmsweise mal kein Slice und sogar etwas weiter. Mir fiel ein Stein von Herzen. Die Runde an sich war dann sehr entspannt. Nach drei Stunden war ich durch. Hatte auch genug Zeit für Bilder und habe noch zwei andere Flight überholt. Also wieder mal ein schöner Abend. Der Platz ist nett angelegt (von 1902), gut gepflegt mit schnellen Grüns. Gehört also in das obere Drittel der Plätze, die ich bisher gespielt habe.


Einzelspieler an Loch 13

Nachher auf der Terasse mit meinem Pint kam dann der (etwas ältere) Starter vom ersten Abschlag und fragte, wie es mir gefallen hat. Der Herr war niedlich. Dunkelgrünes Sakko mit Clublogo und Clubkrawatte. Im Gespräch erzählte er dann, dass er schon mal in Hamburg gespielt hat. War ein 6 Loch Platz. Er weiss aber nicht mehr, wie der Club hiess. Das war in 1953... Er musste also in Grossflottbek gespielt haben. Da hatte er mir sogar etwas voraus.

Irgendwann werde ich diese Entdeckungstouren vermissen...


Ashford Manor

Dienstag, 17. Juni 2008

Chippy Chippington

Wer so einen Namen hat, muss einfach zum Golfspiel kommen. Was ich gerne wissen würde, wie sein kurzes Spiel war...



Ashford Manor GC, an Loch 17

Am siebten Tage sollst Du ruhen...

Letzte Woche habe ich jeden Tag von Montag bis Samstag Golf gespielt. 5 verschiedene Plätze in 3 verschiedenen Counties. Dabei war am Samstag noch ein Ausflug mit zwei Bekannten nach Essex. Die älteste Holzkirche der Welt gesucht (stand da, kann ich nicht überprüfen), 18 Loch in Belhus Park (einfacher, kurzer Parkland pay and play) und dann noch die längste Vergnügungspier der Welt (2 Kilometer) in Southend-on-Sea. Ein langer ausgefüllter Tag. Also hieß die Entscheidung für den Sonntag, mal kein Golf zu spielen. Beine hoch. Ausruhen. Relaxen halt...

Aber ganz ohne frische Luft wollten wir dann doch nicht. Ein wenig spazieren gehen an der Themse und irgendwo eine Kleinigkeit essen. Aus der Kleinigkeit wurden dann 12 Kilometer. Von Staines bis nach Walton-on-Thames. Nur ohne Schläger auf dem Rücken. War richtig nett. Man sieht doch mehr, wenn man zu Fuß unterwegs ist. In Shepperton gab es dann Lunch. Von dort mit einer kleinen Fähre auf die andere Seite und noch eine halbe Stunde bis Walton. Nach einigen Orientierungsproblemen ging es dann mit Bussen zurück nach Staines. In der Summe wurde dann aus dem kleinen Spaziergang 5 1/2 Stunden. Wir waren zwar beide nachher müde, aber keiner hat den kleinen Gang bereut.

Nun noch etwas für Insider (sozusagen ein Suchbild). Auf welchem Foto ist Nicole wo zu sehen? Kommentare sind willkommen.

St. Andrews Church in Greensted



Belhus Park GC


Themse bei Staines


Themseschleuse in Laleham

Freitag, 13. Juni 2008

Vierball Bestball Matchplay

Schon lange geplant, ging es heute auf den Heimatplatz eines Kollegen. Wir sind eine Runde von 4 Kollegen, die sich zur Zeit gegenseitig einladen. Nur bei meiner Einladung wird wohl niemand kommen. Ist dann doch zu weit von England nach Hamburg, wenn man nach Feierabend spielen möchte. Dieses Mal ging es zum Sand Martins GC. Der Club liegt in der Nähe von Wokingham und hat ein ungewöhnliches Design. Die ersten 9 sind Parkland und die zweiten 9 sind fast wie ein Linkskurs. Es sind sogar Dünen dabei. Ein richtig schöner Golfplatz. Alles sehr gut gepflegt und organisiert. Die hatten sogar ein Clublogo auf den Fähnchen der Puttinggrüns. Hatte ich auch noch nicht.

Fähnchen auf Übungsgrün (mit Clublogo!!)

Für das Spiel wurde eine sehr interessante Variante des Matchplays gewählt. Jeder gab seinen Spielball ab. Diese wurde dann ich die Luft geworfen. Die Ballpärchen, die sich am nächsten lagen, spielten zusammen das Match. 3/4 Vorgabe je Spieler und los ging es. Fand ich toll. Jeder spielte sein eigenes Spiel und trotzdem hatte man ein Match um die Getränke.

Blick auf das Grün Loch 9

Da mein Partner auf den ersten 9 richtig aufdrehte, konnten wir am Ende sogar gewinnen. Hatte Spaß gemacht. Ein schöner Tag also, der spät zu Ende ging. Zu Hause bin ich dann direkt ins Bett. So müde war ich. 

Fast ein Linkskurs

Donnerstag, 12. Juni 2008

Wexham Park

Hatte diesmal wirklich überlegt, ob es sich lohnt etwas zu schreiben. Denn gestern habe ich nur ganz normal Feierabendgolf auf einem ganz normalen Platz gespielt. Wexham ist eine Anlage mit 2 18-Loch Plätzen etwas nördlich von Slough (westlich von London, nördlich der M4). Ein typischer Pay and Play Kurs, wie er in England üblich ist. Hier ist Golf Volkssport. Was aber leider nicht immer nur Vorteile hat. Vor uns war für 14 Loch ein Flight, auf den wir immer wieder aufliefen, der aber null Anstalten machte (bzw. uns eines Blickes würdigte), uns durchzuwinken. Zwischenzeitlich spielten wir mit den Gedanken, unsere Schläger als "Waffe" einzusetzen um unseren Wünschen mehr Ausdruck zu verleihen. Aber da wir sehr liebe Menschen sind und nicht am nächsten Tag in der SUN auftauchen wollten ("German Nazi killed Golfer in Wexham..."), haben wir unsere Schläger dann doch nur zum spielen eingesetzt.

Der Kurs selber war nicht zu lang (5600 yards, Par 68), Fairways durchzogen mit Bächen und schnelle Grüns, die für einen Pay and Play in gutem Zustand waren. Wer mal selber hinmöchte, hier sind die Koordinarten:

51°32'24.27" N 0°31'19.66" W

Anbei noch Eindrücke vom Platz:



Montag, 9. Juni 2008

Datchet GC

Es war wieder einer der Abende, die ich vermissen werde, wenn ich nicht mehr hier bin. Sonnig, warm, tolles Licht. Die Pubs an der Themse voll. Die Aussicht vom Balkon großartig und früh Feierabend. Direkt vom Büro ging es nach Datchet. Dort befindet sich ein niedlicher 9-Loch Platz "unterhalb" von Schloss Windsor. Im letzten Jahr war ich einige Male dort. Dieses Jahr hatte es sich noch nicht ergeben. Wie immer, musste ich erst an die Bar, um mein Greenfee zu bezahlen und mir das "Oh, from Hamburg. Nice City. I've been there after the war..." anzuhören. Aber die waren alle lieb. Was ich dort im Clubhaus süß finde, sind die Foto's. Die Königin neben dem Clubpräsidenten. Dann stelle ich mir immer unseren Club-Präsidenten neben Herrn Köhler an der Wand unseres Clubhauses vor. Was mir sehr schwer fällt.


Loch 3. Blick zurück Richtung Tee (mit startendem Fieger aus Heathrow)

Der Platz ist, wie gesagt, niedlich. Schnelle neun Loch in netter Umgebung. Aber auch hier macht sich Heathrow bemerkbar. Ist schon recht laut mit den Fliegern. Aber trotzdem sehr schön. Vor allem an Abenden wie heute. Frage mich, wie das Elisabeth findet, wenn sie in Windsor übernachtet (das ist der Fall, wenn der Union Jack über dem Schloss weht). Naja. Fragen können, ob es ihr gefällt, werde ich die Queen wohl nicht. Bin ja meistens immer im Büro, oder auf Golfplätzen unterwegs. Also kommen wir wohl nicht zusammen...


Blick zurück von Loch 8
Grün Loch 5. Gut verteidigt

Sonntag, 8. Juni 2008

Ravensberger Land

Beim Besuch meiner Eltern hatten wir am Samstagnachmittag nichts zu tun und schauten nach Plätzen in der Umgebung (der wahre passionierte Golfer hat immer seine Schläger dabei). Entscheidung fiel auf den GC Ravensberger Land in Enger-Pödinghausen. 


Einige der vielen Bunker

Wir waren schon mal hier. Dies war aber schon ca. 4 Jahre her. Und wir haben auch nur den Kurzplatz gespielt. Der normale Kurs hat mich positiv überrascht. Die 18 Loch gingen zumeist durch Waldschneisen. Also ein echter Parklandkurs. Das Greenfee war mit € 35,- am Wochenende preiswert. 

Loch 5. Mein persönlicher Favorit

Der Platz war in recht gutem Zustand und hatte sehr viele Bunker. Ich glaube, ich habe die ersten 4 Loch im Bunker gelegen. Die Grüns waren nicht die schnellsten, aber gut gepflegt. Das Wetter war mit uns und auf dem Platz war nichts los. Ein netter Nachmittag also. Zudem ging das Matchplay mit Nicole unentschieden aus. Also alle waren zufrieden.


Loch 13. Relativ eng

Donnerstag, 5. Juni 2008

Ohrstöpsel

Nach tagelangem Regen hatten wir gestern erstmals wieder Sonnenschein im Großraum London. Da viele meiner Kollegen, wie ich, immer ihre Schläger und Schuhe im Auto haben, ging es um 16.30 spontan Richtung West Drayton. Hier liegt Richings Park ( www.richingspark.co.uk/ ). Ehrlich gesagt, hat mich das Clublogo angesprochen. Wer meinen Blog verfolgt, weiss, dass ich Tiere mag.

Wir wurden nicht enttäuscht. Über eine längere Zufahrt kam man zu einem alten Gutshof, der teilweise zu einem Clubhaus und Proshop umgebaut wurde. Der Kurs an sich befindet sich in einem (wie es der Clubname schon sagt) Park. Und es ist wirklich schön dort. Die ersten 6 Löcher erinnern etwas (aber nur etwas) an einen Linkskurs. Offenes Land mit hohen Gras, einige Bunker und etwas erhöhte Grüns. Ab Loch 7 geht es dann in einen schönen Park. Die Bahnen sind nicht zu lang (6300 Yard insgesamt), also angenehm für mich. Die Grüns sind in sehr guten Zustand, wie auch alles andere dort. Das Greenfee war mit 24 Pfund günstig entsprechend dem Angebot.

Clubhaus zwischen Loch 9 und Loch 18

Es war also fast ein rundum gelungener früher Abend. Wenn nur nicht die Geräuschkulisse gewesen wäre. Der Platz befindet sich neben dem Autobahnkreuz der M4 und der M25 (mit die verkehrsreichsten Autobahnen in UK). Dazu kommt noch die Einflugschneise für Heathrow. Wer hier schon mal war, weiss was ich meine. Für Leser aus Hamburg. Man stelle sich einen Platz neben dem Maschener Kreuz zusammen mit der Einflugschneise des Hamburger Flughafens vor (nur dass in London 5mal soviele Maschinen starten und landen). Nächstes Mal nehme ich also Ohrstöpsel mit. Denn visuell ist der Platz ein Genuss.

Sonntag, 1. Juni 2008

GC Timmendorfer Strand

Gestern erstmals unterwegs als Mitglied unserer Betriebssportmannschaft. Es ging nach Timmendorf. Bei strahlenden Sonnenschein erwarteten uns 18 Loch auf dem dortigen Nordplatz. Für uns war es der erste Tag bei richtigem Sommerwetter in diesem Jahr. Wäre der Wind nicht gewesen, hätte es extrem heiss werden können. So war es aber erträglich und beim Spiel störte der Wind nicht wirklich.

Loch 3


Der Platz an sich ist mit ca. 6000 Metern für Herren durchschnittlich lang. Der Pflegezustand war sehr gut. Die Grüns waren anfangs etwas unberechenbar, da sie kurz vorher gewässert wurde. Das gab sich dann aber sehr schnell, da die Sonne schien und der Wind blies. Die Fairways waren breit genug, aber nicht so, dass man immer streuen konnte. Ich, als alter Slicer, war ca. 3-mal im Wald. Aber mit gekonnten Billiardspiel war da auch wieder rauszukommen. Da das Rough nicht allzu hoch war, konnte man seine Bälle auch gut finden. Habe einen Ball durchgespielt. Das kommt bei mir auch nicht immer vor.

Teich an Loch 15


Meine persönlichen Favoriten waren die 3 (Par 3 mit hübschem See zwischen Abschlag und Grün), die 15 (kurzes Par 5, bei dem ich ein Birdie schaffte) und die 18 (Abschlag durch eine enge Gasse Richtung Clubhaus zu erhöhten Grün). Das Clubhaus war ein reetgedecktes Gebäude aus den (ich vermute) 70ern. Hübsch anzusehen mit schöner Terasse und netten Ausblicken.

Blick vom Abschlag Loch 18


Da wir beide (Nicole wurde Zweite brutto bei den Damen) anständig spielten, war es trotz der Stunde Anreise ein gelungener Tag, der mit einem leckeren Abendessen in Timmendorf abgerundet wurde. Wir werden auf jeden Fall wiederkommen und den Südplatz spielen (kürzer mit viel Wasser im Spiel). Durch Timmendorf als Urlaubsort kann man einen perfekten Tag daraus machen.


Schöne Grüße und noch einen netten Sonntag.