Montag, 25. Juni 2012

Lighthouse - Thracian Cliffs

Wie der regelmässige Leser mitbekommen konnte, waren wir diesmal im Mai/Juni nicht im Vereinigten Königreich zum golfen. Diesmal ging es in eine ganz andere Richtung. Nach Bulgarien. Welcher Golfer hat nicht seit dem letzen Jahr irgendwo eine Promotion für den Thracian Cliffs gesehen und sich gedacht: "Wow. Das sieht ja spektakulär aus!" Speziell die großartige GOLF-TIME hat sich ja fast die Beine ausgerissen mit Promotion und einer Leserreise zum Thracian Cliffs Golfresort. Und so hat sich irgendwann auch der Reisegolfer von einer Reise nach Bulgarien überzeugen lassen. Über die gesamte Reise wird es später noch einen Gesamtbericht geben. Hier möchte ich mich erstmal nur mit den Golfplätzen beschäftigen. Anfangen wollen wir hier mit dem Lighthouse Course.


Der Platz eröffnete im September 2008 und war ein Produkt von EGD (European Golf Design). Später hat dann Ian Woosnam auch noch einen Blick auf den Plan geworfen. Das ganze ging dann als Ian Woosnam Platz auf die Reise. Der Kurs befindet sich inmitten des Lighthouse Golf Resorts. Das fällt leider auch an vielen Löchern auf. Etwa ein Drittel der Löcher ist in Sichtweite von (nicht immer schönen) Gebäuden der Anlage. Kennt man ja aus z.B. Florida. Mochte ich dort aber auch nicht. Der Platz an sich ist gut designed. Einige Löcher sind schon recht herausfordernd. Mal spielt man um einen See, dann ist wieder eine Bahn von Bäumen gesäumt. Aber dass man am Meer ist, merkt man eigentlich kaum. Egal. Der Platz ist ganz ok. Aber eine Reise in diese Gegend für diesen Platz alleine lohnt sich nicht unbedingt.


Fazit: Eine nette Ergänzung zu den anderen beiden Plätze in der Nähe...

Reisegolfer-Rating: 4

Lighthouse

Sonntag, 17. Juni 2012

Golfclub am Kloster Kamp

Eines meiner Ziele in diesem Jahr ist es, alle Golfplätze im Ruhrgebiet gespielt zu haben. Dort hatte ich Anfang des Jahres noch 9 Plätze vor mir. Da es in diesem Jahr während der Woche selten möglich ist, war der Pfingstmontag eine gute Gelegenheit, mal wieder einen Platz im "Pott" zu spielen. Von den Plätzen, die ich noch nicht gespielt habe, war Kloster Kamp er einzige, der für Gäste zugänglich war. Also hin. Nach telefonischer Klärung musste auch keine Startzeit reserviert werden. War ein Platz mit Ballspirale.

Loch 5 mit Blick auf das Kloster (links oben)

Der Club begann im Jahre 2000 mit 9 Löchern. Ist also noch nicht ganz so alt. Das Gelände ist sehr flach. Niederrhein halt. Der Platz ist recht vernünftig gepflegt, aber vom Design her nichts Besonderes. Man kann aber eine ordentliche Runde Golf spielen. Der Architekt des Kurses hat alles eingebaut, was man von einem normalen Platz erwarten kann. Doglegs, Teiche und manchmal interessante, erhöhte Grüns. Meine liebsten Löcher waren die 2, die 5, die 9 und die 18.

Interessant war auch wieder eine Begegnung der Kategorie "Wahrnehmung und Wirklichkeit". Die ersten 9 Loch hingen wir hinter einem sehr langsamen 3er Flight. Hinter uns ab Loch 5 ein Einzelspieler, der aber einfach nicht näher kam. Nach 9 Loch bin ich dann kurz zum Auto, um noch etwas Wasser zu holen. Meine Frau wartete am Abschlag der 10 und ließ den Einzelspieler durch. Ab Loch 12 hatten wir dann ein Ehepaar hinter uns, die in knapp selber Geschwindigkeit spielten wie wir. Da wir eine entspannte Runde spielen wollten und wir uns nicht "abschiessen" lassen wollten , fragten wir an der 15, ob die beiden vielleicht durchspielen wollten. Antwort war der Hinweis, dass man in "unserem" Club am Wochenende nicht an der 10 einsteigt. ????.  Was wollte man uns hier sagen? Ergebnis der Diskussion war, dass die beiden uns auf den ersten Neun nicht gesehen hatten, dann zur 10 gingen und mit einem Male uns vor sich hatten. So ist das nun mal mit der Wahrnehmung... Ich habe gelernt, dass ich in Zukunft erst frage und dann "schiesse"...

Blick von der Clubhausterrasse auf Doppelgrün 9 und 18


Fazit: In Ordnung. Kann man hin am Wochenende, wenn andere Plätze nicht zugänglich sind.

Reisegolfer-Rating: 4

P.S.: Wer dort ist, sollte unbedingt das Kloster Kamp besichtigen. Die haben einen wunderschönen Garten.


Kloster Kamp

Mittwoch, 13. Juni 2012

Wie baut man ein Golfportal (oder auch nicht)?

Der beste deutsche Golfblogger, der Linksgolfer, hat einen tollen Bericht über das neue Golfportal "Golf Post" veröffentlicht. Ein toller Blick hinter die Kulissen. Teilweise ist das schon ganz schön peinlich...

DER BERICHT

Sonntag, 10. Juni 2012

GC Soltau Hof Loh

Ich weiß nicht, wie oft ich in meinem Leben schon an dem Platz auf der A7 grob vorbeigefahren bin. Wer oft von Hamburg nach Hannover fährt, kommt hier zwangsläufig vorbei. Aber zum spielen kam ich erst jetzt bei einem Matchplay des Spicygolfforums. Im Vorhinein hörte ich nichts negatives, aber auch nichts positives. Also wieder selber spielen und ein Bild machen.


Mein Spielpartner kannte den Platz schon. Aber das war auch schon etwas länger her. Für ihn überraschend hatte sich seit seinem letzten Besuch vieles geändert. Einige Bahnen hatten sich verlängert und es waren auch einige Wasserhindernisse dazugekommen. Es hatte sich für seinen Eindruck zum positiven geändert. Das Gelände ist mehrheitlich flach. Nur auf wenigen Bahnen geht es etwas hoch und runter. Es ging meistens durch bewaldetes Gelände, wobei die Spielbahnen nur selten wirklich eng angelegt waren. Überwiegend waren die Fairways breit genug. Die schönsten (und besten) Löcher waren für mich die 5, die 9 und die 16. Lustig war auch das Abschlußloch. Die 18 war ein kurzes (und dieses Mal enges) Par 4, bei dem das Grün mit dem zweiten Schlag über einen kleinen Teich angespielt werden musste. Eigentlich ein Pflicht-Par. Aber ich als "Slicehooker" musste erst drei Bälle mit meinem Abschlag ins Aus verlieren, bevor ich mit dem vierten dann Birdie spielte... :-(

Loch 18

Fazit: Eigentlich gar nicht so schlecht. Man darf ruhig eine Pause auf dem Weg nach Norden einplanen

Reisegolfer-Rating: 4

Soltau

Montag, 4. Juni 2012

Kosaido International

Ich hatte ja schon viel von dem Platz gehört. Überwiegend negatives. Und dies hauptsächlich über 2 Löcher auf dem Platz. Also war ich froh, dort zu einem Turnier eingeladen zu sein. Die Zielgruppe des Clubs dort schien etwas spezieller zu sein. Auf jeden Fall wirkten die Fahrzeuge auf dem Parkplatz nicht allzu bescheiden. Es kam mir vor, als hätte ich das kleinste Fahrzeug auf dem Parkplatz (Volvo V 70). Das Clubhaus mit der Restauration machte einen sehr guten Eindruck. Alles hübsch eingerichtet und es gab sogar ein japanisches Restaurant... Und auch so schienen viele japanische Mitbürger Mitglied in dem Club zu sein (wenn man nach den Bildern an der Wand und den Clubmeistern auf den Tafeln urteilt).


Nun aber zum Platz. Über Loch 3 haben sich schon genügend Golfer bei Spicygolf ausgelassen. Und ich bin ehrlich. Es ist für normale Menschen fast unmöglich, das Grün in Regulation zu erreichen. Irgendjemand schrieb mal, man sollte Bubba Watson mal bitten, das Grün (das Loch hat ein Dogleg) direkt anzugreifen. Naja. Käme auf einen Versuch an. Ich jedenfalls war mit meinem Bogey dort sehr zufrieden. Zumal wir auf den ersten 12 Loch strömenden Regen hatten... Man darf also behaupten, dass dieses Loch für die Masse etwas unfair ist. Wobei man sicher darüber diskutieren darf, ob immer alle Löcher in Regulation erreicht werden müssen...

Der gesamte Platz an sich war sehr hügelig und auf jeden Fall abwechslungsreich. Er hat viele Schräglagen und auch einige blinde Löcher. Der Kurs war trotz des Regens in gutem Zustand und die Grüns waren in Ordnung. Ob ich aber nochmal komme und selber das Greenfee zahle? Muss ich nochmal drüber nachdenken. Obwohl, so schlecht war der nun auch nicht. Eigentlich hatte ich eine Menge Freude. Naja. Jeder muss sich sein eigenes Bild machen.

Fazit: Interessant und abwechslungsreich. Wege zwischen den Löchern waren oft zu lang.

Reisegolfer-Rating: 5

P.S.: Um einen Eindruck von den Wetterverhältnissen zu geben: Ich habe mit 33 netto den ersten Platz gemacht... Ich war also der Einäugige unter den Blinden... :-)

Kosaido

Freitag, 1. Juni 2012

Thracian Cliffs

Bin zur Zeit auf einem Kurztripp in Bulgarien. Nachdem ich letztes Jahr Bilder des Kurses gesehen habe, musste ich den Platz auch einfach mal spielen. Ein ausführlicher Bericht folgt später. Vorab erstmal ein paar Bilder und der erste Eindruck. Der Platz ist einfach unbeschreiblich. Und er frißt viele Bälle...








Mittwoch, 23. Mai 2012

Mittelholsteinischer GC Aukrug

Ich hatte im Vorfeld viel Gutes von dem Platz gehört. Fast alle, die dort waren, empfahlen mir, dort zu spielen. Und Anfang Mai war es dann soweit. Wie so oft hatten wir uns auch dieses Mal ein Viererturnier ausgesucht.  Da kann man zum einen auch an einem Wochenende bei einem fremden Club spielen und zum anderen spart man Greenfee. Und da es ein Vierball war, konnten wir beide volle 18 Loch spielen.













Der Platz liegt etwas westlich der A7 im Großraum Neumünster. Das Gelände dort ist grossteils unter Naturschutz und dementsprechend ruhig ist es dort. Im Vergleich zur Wendlohe 2 Tage herrschte hier fast absolute Stille. Richtig erholsam. Wir wurden nett empfangen und nach kurzem einspielen standen wir am ersten Abschlag. Scharfes Dogleg rechts bergauf. In dem Flight vor uns waren 2 Spieler rechts im Aus gelandet... Naja. Das ließ hoffen. Ich spielte also aus Sicherheitsgründen eine Fastlady. Klasse! Immerhin geradeaus... Wurde dann aber doch noch ein Bogey... Der Platz ging sehr abwechslungsreich weiter. Wie man auf den Bildern sieht, waren wir fast immer im Wald. Der Kurs hatte sehr viel zu bieten. Eigentlich alles was ein guter Platz braucht.  Er war gut gepflegt, die Grüns hatten die richtige Größe und die Fairways waren in einem sehr gutem Zustand. Auf der negativen Seite war, dass die meisten Doglegs nach links gingen (fand ich als "Slicer" nicht so toll) und manche Par 3 nicht sooo toll designed waren. Aber es ist ein toller Platz, den man mal besucht und gespielt haben sollte. Und die Mitgleider, mit denen wir anschliessend auf der Terrasse saßen, waren sehr nett.


Fazit: Netter Platz, netter Club. Unbedingt spielen!

Reisegolfer-Rating: 6
 
Aukrug

Dienstag, 15. Mai 2012

GC auf der Wendlohe

Nach 10 Jahre Golf in Hamburg habe ich es dieses Jahr das erste Mal geschafft, auf der Wendlohe zu spielen. Ich hatte viel gehört und wollte mir eigentlich schon wesentlich eher mal ein Bild von dem Platz machen. Ende April klappte es endlich. Um es vorweg zu sagen. Der Großteil der Lobeshymnen war berechtigt.

 

Der Club wurde 1964 gegründet und 1968 ging der Spielbetrieb auf den ersten 9 los. Architekt war laut der Website des Clubs ein gewisser R.A. Eltridge, über den ich aber leider nichts herausfinden konnte. 1972 hatte man dann einen vollständigen 18 Loch Kurs, der später auf 27 Loch erweitert wurde. Revovierungen der Grüns und ein paar Umgestaltungen hat dann vor einiger Zeit der bekannte Herr Krause aus Kanada vorgenommen. Gespielt haben wir übrigens die A/B Kombi, die auch den alten Teil repräsentiert. 


Der Platz war trotz der frühen Jahreszeit recht gut in Schuss. Von den Plätzen, die ich bis dahin in diesem Jahr gespielt hatte, waren auf der Wendlohe die besten Grüns. Das Design war im ganzen recht gut. Hatte aber klare Vorteile auf den zweiten 9. Die waren für meinen Eindruck einiges besser (wobei der A-Kurs auch 2-3 nette Löcher hatte). Highlight waren aber für mich die zweiten 9. Dort war alles, was ich mir im allgemeinen für einen Golfplatz wünsche. Erhöhte Abschläge, erträgliche Entfernungen vom Grün zum nächsten Abschlag (von der 12 zur 13 war es etwas lang...), Fairways mit der richtigen Breite und Hindernisse dort, wo sie hingehören. Und auch das kurze Par 4 zum Abschluss mit dem Grün vor der Clubhausterrasse passte. Also alles gut. Der Platz gehört für mich zu den deutschen Top 10. Wer die Chance hat, sollte hinfahren.

Natürlich gibt es auch Kritikpunkte. Teilweise waren die Löcher etwas nah beieinander (was gefährlich sein kann). Dazu war es auf einigen Löcher recht laut. Die A7 war dann doch sehr nah (manchmal auch sichtbar). Trotzdem ist mein Fazit: Toller Platz. Hinfahren und spielen.

Reisegolfer-Rating: 7

Sonntag, 6. Mai 2012

Uhlenberg-Reken

Im letzten Jahr hatte ich mich schon grob mit einem meiner Spielpartner aus der Matchplayserie des Spicygolfforums für eine Runde in seinem Heimatclub verabredet. Ende April klappte es dann. Ich war 2 Tage in Velen und auf dem Rückweg nach Bochum spielten wir dann 18 Loch.


Der Platz liegt im südwestlichen Münsterland nicht weit der A31 bei Reken. Ende der 80er Jahre gegründet, ist er einer der Plätze, die ein Landwirt auf seinem Gelände bauen liess, weil die Landwirtschaft wohl nicht mehr genug abwarf. Als ich ankam, war der Parkplatz fast leer. Nur noch 2 andere Autos. Eines davon gehörte meinem Spielpartner... Also nicht allzu viel los dort. Kurz vorher war anscheinend noch der Bär los. Seniorennachmittag! Aber davon bekam ich nichts mehr mit. Das günstige Greenfee (€ 35,-) wurde dann im Wohnhaus des Platzeigentümers bezahlt. Übertrieben gesagt kam es mir vor, als würde hätte man in der Diele ein paar Bälle und Scorekarten auf den Tisch gelegt und dies als Sekretariat genutzt. War zwar ungewöhnlich, hatte aber eine fast familiäre Atmosphäre. Und Frau Bolle war sehr nett und herzlich.


Der Platz ist relativ einfach designed. Es gibt 4 Spielbereiche, die entweder durch eine Strasse, Wald oder ein Par 3 voneinander getrennt sind. Oft gingen die Bahnen dann nur nebeneinander hin und zurück. Zudem war teils die Anlage der Bunker recht einfallslos. Sprach mich irgendwie nicht an. Trotzdem machte mir die Runde Spass, weil trotz des recht simplen Aufbaus genug Abwechslung dabei war. Kurze Par 4 folgten auf Par 3 über 200 Meter. Also hatte auch ein Shorthitter wie ich genug Chancen auf einen Birdie. Das beste Loch war für mich die 12. Ein kurzes Par 5, bei dem der Schlag zum (sehr) erhöhten Grün durch eine Baumschneise gespielt werden musste.

Fazit: OK, wenn man in der Nähe ist, oder sowieso vorbeikommt und Zeit hat.

Reisegolfer-Rating: 3

Uhlenberg-Reken

Freitag, 27. April 2012

GC Breisgau

Es gibt immer wieder Plätze, die einen positiv überraschen. Und so einen durfte ich bei unserer Dreiländertour durch Baden und das Elsaß kennenlernen.

Das Ganze entstand durch die Einladung eines sehr aktiven und netten Mitglieds des Spicygolfforums im letzten Jahr. Oswald schrieb mich an und schlug vor, bei meiner Karte der gespielten Plätze doch mal eine Fahne in den süddeutschen Raum zu setzen. Letztes Jahr klappte es nicht, aber dieses Jahr konnten wir es einrichten. Dieses Jahr passte es doch und wir planten eine Kurzreise rund um den Turniertermin. Einspielrunde auf dem Quellenhof (wie beschrieben) und am Samstagmorgen ging nach einer Kennenlernfeier los mit dem Massen-Matchplay auf dem GC Breisgau.

Der GC Breisgau ist grob 20 Jahre alt und begann als 9-Loch Kurs. Er liegt in Sichtweite des Kaiserstuhls und ist recht hügelig. Das Design der Löcher war sehr interessant angelegt. Es gab machbare Par 4 mit etwa 300 Metern Länge und abwechslungsreiche Par 3. Der Platz war wunderbar in die Landschaft eingefügt und es gab immer wieder schöne Ausblicke. Und wie es sich für die Gegend gehört gab es auch Weinstöcke auf dem Platz. Dazu erinnerten mich die Löcher 13-17 sogar etwas an den Quarry Kurs des Black Diamond Clubs... Wie gesagt, er erinnerte ein wenig...

Wenn man mal von meinem Spiel auf den ersten 9 absieht, hatte ich sehr viel Freude. Wer im Raum Freiburg ist, sollte hier unbedingt spielen. Ach ja. Natürlich gibt es auch Kritik. Es gab sehr viele Bunker (was ja ok ist). Nur hatte man diese aus meiner Sicht etwas unglücklich angelegt. Und bei fast jedem Par3 ein frontaler Querbunker ist irgendwann auch langweilig...

Fazit: Sehr schöner Platz, der wunderbar in die Umgebung eingebunden ist.

Reisegolfer-Rating: 6

GC Breisgau

Dienstag, 24. April 2012

Durchspielen lassen?

Bei unserer Dreiländertour hatten wir auf dem Platz Quellenhof des Drei Thermen Golfresorts ein Erlebnis, welches uns daran zweifeln ließ, ob Etikette wirklich überall ein Bestandteil der Unterweisung von "Frischgolfern" ist.

Der Platz war recht stark frequentiert und wir hatten leider keine Startzeit. Es war eine Spontanentscheidung, dort zu spielen. Nun denn. Da wir schon mal da waren, warteten wir lieb die 90 Minuten bis wir abschlagen durften. Pünktlich um 14:40 Uhr waren wir am ersten Abschlag. Zu uns gesellte sich ein netter Golfer aus der Schweiz. Der 4er Flight vor uns (14:30) hatte grad erst den Abschlag verlassen und suchte einen Ball, der 15 Meter vom Abschlag wohl irgendwie im Gebüsch gelandet sein musste. Kann ja vorkommen. Leider ging es in dieser Form weiter. Wir liefen immer auf und hofften darauf, dass der Flight vor uns schneller würde, oder dass man uns durchspielen ließ.

An Loch 5 hatte der Vorflight 2 Löcher Abstand zu dem Flight davor. Immer noch kein Zeichen, dass man uns durchspielen lassen könnte. OK. War ja Urlaub. Aber irgendwie wurmt es einen schon, wenn man für 5 Loch 2 Stunden braucht. Der Schweizer Kollege (Clubmitglied) war es nun leid und überholte, ohne das Loch vor uns zu spielen. Das beeindruckte die Gruppe natürlich in keiner Weise. Auch als wir nach Loch 6 fertig waren und der Schneckenflight erst zur Hälfte abgeschlagen hatte, gab es kein Zeichen, dass wir eventuell durchkönnen. Man ging weiter zum Fairway, obwohl wir nur noch zu zweit waren und direkt daneben standen.

Nach ein paar Metern hielt die Gruppe doch an und nach kurzer Diskussion kam einer zu uns zurück. Wir bekamen folgendes Angebot: Wir können vorbei, wenn wir auf Loch 7 verzichten und schnell durchlaufen zum nächsten Abschlag! Wow! Was für ein Angebot. Wo hatten die Golf gelernt? Nicole bekam Schnappatmung und wir lehnten das Angebot unter Hinweis auf uns bekannte Vorgehensweisen ab. Tja. Dann eben nicht! Durchspielen in der uns bekannten Weise durften wir auf jeden Fall nicht!

Da wir die 18 Loch im hellen schaffen wollten, überholten wir dann aber doch irgendwann. Loch 9 fiel leider aus. Nicole hat dann noch das Sekretariat angerufen und gefragt, ob man in Baden anders durchspielt. Leider hatten wir hier aufgrund von sprachlichen Problemen auch keinen Erfolg. Die ersten 9 dauerten für uns dadurch 2.45 Stunden (obwohl wir nur 8 Loch gespielt hatten). Die zweiten dauerten dann nur 90 Minuten. Dabei wurden wir auch einmal "normal" durchgelassen. In der Summe war die Spielzeit dann zwar ok, aber leider hat dieses Erlebnis die Freude an dem schönen Wetter und den schönen Ausblicken etwas getrübt. Ich hoffe, so etwas muss ich nicht wieder irgendwo ausserhalb eines Turnieres erleben.

Wer öfter bei mir liest, weiß dass ich mich sonst nicht so auslasse und auch sonst meist ein geduldiger Geselle bin. Aber das hier musste ich einfach loswerden.

Vielleicht hat ja jemand ähnliches erlebt und möchte es hier mit mir und anderen teilen.

Schöne Grüße
Andreas

Mittwoch, 18. April 2012

Das Sandwich wird 250

Was hat das mit Golf zu tun? Ganz einfach. Am Wochenende mit dem 12./13.05. finden in Sandwich in Kent die Feierlichkeiten zum 250. Geburtstag des Sandwich statt. Und das kann man wunderbar mit einer Runde Golf auf 3 BritishOpen Plätzen verbinden, die sich alle im Umkreis von wenigen Kilometern des Ortes Sandwich befinden, die da wären:

- Royal St. Georges
- Princes
- Royal Cinque Ports

Natürlich kann man die Plätze auch ein andern Mal spielen. Kent ist auch sonst eine Reise wert. Und wunderbar zu erreichen von Dover aus.

Montag, 16. April 2012

Drei Thermen Golfresort / Quellenhof

Nachdem ich hier im Blog einige Tipps bekommen hatte, entschieden wir uns für das Drei Thermen Golfresort in Bad Bellingen. Das Resort befindet sich im unteren rechten Eckchen auf der Landkarte Deutschlands. Grob zwischen Basel und Freiburg. Das Resort hat 4 Plätze. Davon befinden sich 2 in Frankreich auf der rechten Rheinseite und 2 in den hügeligen Ausläufern des Schwarzwalds. Die in Deutschland befindlichen Plätze heißen Kapellenberg und Quellenhof. Der Club ist auch bei Mitgliedern aus der Schweiz beliebt, weil er über die A5 gut zu erreichen ist und preislich machbar ist. Wir haben uns für den Quellenhof entschieden, weil er von den meisten empfohlen wurde.


Der Quellenhof war der zweite Platz, der dort gebaut wurde. Er ist eingepasst in eine hügelige Landschaft und man darf einige Male rauf und runter laufen. Aber das hält sich in Grenzen. Alles gut machbar. Laut Website des Clubs soll der Platz 156 Bunker haben. Fiel mir aber irgendwie kaum auf während der Runde. Und das ist auch einer der Kritikpunkte. Viel ist nicht immer viel. Hier hat man mit den Bunkern übertrieben. Weniger hätten es auch getan. Eine gute Plazierung ist oft hilfreicher. Der Platz selber ist ganz ordentlich, aber nichts besonderes. Man hat manchmal nette Ausblicke auf die Rheinebene. Aber damit hatte es sich schon. Es gab wenige Löcher, die mir im Gedächtnis blieben. Da war beispielsweise die 9 und auch die 16. Und auch das Par 3 an der 17 war ganz nett. Aber hauptsächlich wegen des Blicks auf die Kirche. Hauptsächlich empfand ich den Kurs als manchmal etwas zu eintönig.


Fazit: Ganz ok. Einige nette Löcher und schöne Ausblicke

Reisegolfer-Rating: 4

Drei Thermen / Quellenhof

Samstag, 24. März 2012

Warnemünde

Endlich geht es wieder los. Der "Angriff" auf die 300 in 2012 hat begonnen. Ziel war für den Start die Golfanlage in Warnemünde. Wie jedes Jahr ging es für ein verlängertes Spielewochenende (Brettspiele. Nicht Golf) an die Ostsee. Dieses Mal haben wir uns denn eben für den Hinweg für Warnemünde entschieden.


Die Anlage hat 27 Loch und eine großzügige Range. Irgendwie erinnerte mich es etwas an Wittenbeck und auch in Teilen an Hohenwischendorf. Also ein typischer Ostsee-Küstenplatz. Die See sieht man kaum (oder gar nicht) und mehrheitlich ist es flach. Wir wurden auf die Löcher 10-27 geleitet. Wie gesagt, flach und da es noch Ende März war, nicht zu üppig bewachsen. Bei starkem Wind kann es dort interessant werden. Bei uns hatte der Wind aber nicht sooo viel Einfluss auf das Spiel. Auch auffällig waren die vielen Windräder. Ganz schön laut die Teile, wenn man daneben steht.

Das Design fand ich ganz in Ordnung. Eine vernünftige Mischung aus kurzen und langen Par 4, und machbaren Par 5. Die Par 3 gefielen mir nicht ganz so gut. Irgendwie zu einfach. Seltsam fand ich teils die Vorgabeverteilung der einzelnen Löcher. Passte irgendwie nicht. Ein einfaches Par 3 mit 170 Metern ohne große Hindernisse war demnach das schwerste Loch auf unserer Runde... Danach war dann ein 380 Meter Par 4 mit Dogleg das zweitleichteste... Bei einem Matchplay hat so etwas schon Einfluss.


Fazit: Typischer Ostseeküstenplatz mit schlechtem Preis/Leistungsverhältnis (60€ war zu teuer)

Reisegolfer-Rating: 4

Warnemünde

Samstag, 10. März 2012

Suche Tipps für den Raum Freiburg/Basel

In der Woche nach Ostern werde ich erstmals in Deutschland südlich des Mains spielen. Grund ist ein Turnier bei Freiburg, welches ich zusammen mit Nicole spielen möchte. Dazwischen ist noch Zeit für 2 andere Plätze, die wir spielen könnten.

Ich würde mich also freuen, wenn ihr mir Tipps geben könnte, welche Plätze sich im Raum Basel/Freiburg lohnen würden. Empfehlungen bitte per e-mail oder Kommentar. Danke im Voraus.

Andreas

Mittwoch, 29. Februar 2012

Bunker und Wasserhindernisse

Es ist Ende Februar und ich habe immer noch keine richtige Runde gespielt! Vielleicht am Wochenende. Üben kann ich auch kaum, da ich zur Zeit keinen fahrbaren Untersatz in Bochum habe. Also alles nicht so einfach. Ich verbringe die Zeit mit Golfbüchern und der Vorfeude auf die Plätze, die ich dieses Jahr erobern darf. Beim lesen entdeckte ich dann ein schönes Zitat von Bobby Jones über Bunker und Wasserhindernisse:

"Getting in a water hazard is like being in a plane crash - the result is final! Landing in a bunker is simular to an automobile accident - there is a chance of recovery."

In diesem Sinne. Geniesst die ersten Runden dieses Jahr!

Samstag, 11. Februar 2012

Alster Ice Golf Masters 2012

Das wird es so schnell nicht wieder geben. 6 Loch, Par 18 Platz auf der Aussenalster. War lustig und irgendwann kam auch die Sonne raus. Nur die Abschlagzeit war etwas früh. Aber das sind Golfer ja gewohnt...




Sonntag, 5. Februar 2012

Zu kalt!

Ich höre, dass es Leute gibt, die bei diesem Wetter ein paar Loch auf dem Platz drehen. Mir ist es ehrlich gesagt zu kalt zum Golf spielen. Etwas spazieren gehen bei dem Traumwetter (wenn man mal von den Temperaturen absieht) ist ja ok. Mehr muss nicht sein. So heiß wie vor 10 Jahren, als ich mit Golf begann, bin ich nun wirklich nicht mehr.

Mittwoch, 1. Februar 2012

Wo man unbedingt noch hin muß!

Tja. Was macht man, wenn man kein Golf spielen kann und ständig darüber nachdenkt, dass es doch bitte bald wieder los geht? Was andere machen, weiß ich nicht genau. Ich schaue, was noch so alles an interessanten Kursen zu entdecken ist. Bulgarien ist gebucht und Sunningdale ist demnächst auch wieder möglich. Da wahrscheinlich in diesem Jahr keine große Golfreise wie z. B. Südafrika ansteht, muß ich natürlich schauen, wo es noch so hingehen könnte.

Nova Scotia ist schon lange auf meiner Liste. Wegen Cabot Links und überhaupt. Die Gegend hat sehr viel zu bieten. Und wer was erleben möchte und nicht nur bei 30° am Strand liegen möchte, der sollte Nova Scotia in Betracht ziehen. Man kann Wale beobachten, Lobster satt essen, Kajak Touren machen, wandern und was weiß ich noch alles... Was für mich aber den entgültigen Ausschlag gab, dort hinzufahren, war der Bericht heute eines "Kollegen". Der Top 100 Golfer aus den Staaten hat über seine Runde in "Highland Links" berichtet.

Der Kurs liegt im Cape Breton Nationalpark im Nordosten von Nova Scotia. Also für unsereins am Ende der Welt. Aber wer den Bericht als echter Golfer liest, versteht meine nun verstärkte Sehnsucht nach der Halbinsel. Mal schauen. Vor meiner Silberhochzeit muß ich dort auf jeden Fall mal hin. Mal sehen, wie ich meine Holde davon überzeugen kann. Vielleicht verbindet man die Reise mit dem International Couple Festival auf Prince Edward Island (falls es das dann noch gibt)? Wir werden sehen.

Voller Sehnsucht auf gutes Golfwetter und tolle Plätze.
Euer Reisegolfer

Donnerstag, 19. Januar 2012

Träger Jahresbeginn

Nicht dass jemand denkt, hier schreibt keiner mehr. Nein. Diese Seite wird noch betrieben! Ich habe nur zur Zeit nicht viel zu berichten bezüglich Golf. Immerhin haben wir dieses Jahr schon 9 Loch geschafft. OK. War meist nur Schlamm und die Wintergrüns sind in meinem Heimatclub auch nicht das Wahre. Aber die Sonne schien. Und wir waren mit netten Leuten unterwegs. Das ist doch auch schon was. Nachteil war, dass die Bälle irgendwie nicht rollten... Alle etwas längeren Schläge endeten als Steckschuss! Und da man gegen die Sonne leider nicht immer sah, wo genau die Bälle landeten, gingen auch Bälle verloren.

Irgendwie sind im Winter nach der Runde immer die Schuhe schmutzig...

Sonst noch was, was vielleicht irgendwie zu Reisegolfer passt? Ach ja. Wir haben Bulgarien für Ende Mai gebucht. Thracian Cliffs. Mal sehen, wie das wird. Die Bilder sahen toll aus.

Steckschuss!