Mittwoch, 19. November 2008

Shopping

Ist nicht Golf. Aber bei einem Urlaub in Südwest-Florida kommt man nicht daran vorbei. Zwischen Sarasota und Ft. Myers gibt es nach meinem Stand 3 grössere Outletmalls. Hier bieten bekannte und (uns oft) nicht so bekannte Unternehmen Markenware zu sehr günstigen Preisen an.  

Beispiele wären z.B. Tommy Hilfiger, Polo Ralph Lauren, Levis, Nike u.v.m.. Die Malls befinden sich meist in der Nähe einer Interstate oder an anderen wichtigen Strassen. Empfehlen kann ich PrimeOutlets (nördlich von Sarasota), Tanger (an der Zufahrt zu Sanibel Island) und Miromar (an der I75 in Estero). Miromar ist die grösste. Und Schnäppchen kann dort selbst der größte Shoppingmuffel finden.

Dienstag, 18. November 2008

Capri Isles

Um es vorwegzunehmen und es kurz zu machen, Capri Isles war alles in allem enttäuschend. Zwar ein Golfplatz, aber relativ ideenlos. Dazu noch der Preis von $ 45,-. Fanden wir etwas überteuert. Ich kann es schon vorwegnehmen. Golfplatzmässig war es die grosse Enttäuschung des Urlaubs. Aber man kann ja nicht immer Glück haben, wenn man nur aufgrund von Foto's im Internet Plätze auswählt. Nun ja. Wir haben es gut überlebt. Ich hatte mir während des Urlaubs immer Notizen über die Plätze und unsere Erlebnisse gemacht. Der Samstag mit Capri Isles war der einzige Tag ohne Bemerkung in meinem Büchlein.

Montag, 17. November 2008

Wasserspiele auf Sanibel Island

The Dunes war angesagt. Den Kurs hätten wir vor 3 Jahren auch schon gerne gespielt. Leider wurde er damals einige Wochen vorher von Hurricane "Charly" zerstört. Letztes Jahr wurde er wieder eröffnet und dieses Jahr hatte eine Startzeit für uns dort hohe Priorität. Sanibel und Captiva sind zwei wunderschöne Inseln im Golf von Mexico. Ft. Myers vorgelagert. Eine Woche vor unserer Abreise gab es einen netten Reisebericht im Stern, der mich noch etwas mehr motovierte, die Insel zu besuchen.

Nun aber zu unserer Runde dort. Wir wussten, dass auf diesem Kurs das Risiko, einen Ball im Wasser zu verlieren, relativ hoch ist. Ein Blick auf den Kurs von oben müsste dies verdeutlichen.

Also deckten sich alle vorher mit genügend Lakeballs ein. Diese gibt es in Florida, übertrieben gesagt, an jeder Ecke. Sogar in Supermärkten findet man Lakeballs in Eierkartons. Andere gute Quellen sind Flohmärkte (z.B. Ft. Myers, M. Luther King jr. Blvd) oder Golfläden, von denen es dort mehr als genug gibt. Wir hatten vorher auch einen Wettbewerb vereinbart. Wer verliert am wenigsten Bälle? Nachdem wir die Flights aussortiert hatten (nicht immer so einfach bei 9 Spielern mit 4 Paaren und einem Single), ging es los. Es ist ein toller Golfplatz. Kein Loch ohne Wasser. Nicht allzu lang, einige Inselgrüns, enge Fairways und recht schnelle Grüns. Wie sagte der Starter: "Short, but very tight! You'll enjoy it!" Ich habe es trotz der verlorenen Bälle (4. Davon 3 auf einer Bahn) sehr genossen. Landschaftlich sehr schön. Dazu, wie langsam üblich, einige Alligatoren und schöne Wasservögel.


Das ganze war also eine tolle Runde. Nicht so schön war es nach der Runde. Dort war ein tolles Clubhaus und der Platz war voller Spieler. Als wir aber gegen 15.30 etwas trinken wollten, wurde die Gastronomie ohne Kommentar geschlossen. Naja. Müssen die selber wissen. 9 durstige deutsche Touristen. Anscheinend hatte man uns nicht nötig. Daher ging es dann anschliessend in ein nettes Lokal im Yachthafen. Einfach (leider etwas überteuert), aber gut. Das fehlende Getränk nach der Runde war dann vollständig vergessen, als wir zum Sonnenuntergang noch zum Strand fuhren. Kitschig, aber wunderschön. Dazu sogar noch Pelikane und Delfine. Was will man mehr? Ein perfekter Tagesabschluss also.




Ach ja. Bevor ich es vergesse. Der "Sieger" hat 17 (in Worten siebzehn) Bälle verloren

Samstag, 15. November 2008

Donnerstag, 13. November 2008

"Guten Tag" beim Royal Tee Golfclub

Ein Teil der Truppe wollte heute mal shoppen. Nicole und ich waren noch heiss auf Golf. Wir konnten ja am Sonntag nicht die Schläger schwingen. Also ging es dann zu viert (Uta und Andreas wollten auch golfen) nach Süden. Eigentliches Ziel war "Magnolia Landing". Für den Platz waren in Prospekten Gutscheine erhältlich. Statt $70,- nur $35,-. Der Platz sah auf den Bilder toll aus. Also hin. Als wir den Club gefunden hatten, teilte man uns leider mit, dass geschlossen war. )-: Schade. Also zum Nachbarclub. "Herons Glen". Aber die hatten keine Startzeiten mehr verfügbar. Blick in eines der Prospekte, die dort oft zu haben waren und auf ging es nach Cape Coral. Zum "Royal Tee Golfclub". 27 Loch. Das Foto war nichts sagend. Aber was soll's. Wir wollten Golf spielen.


Meine Königin beim Abschlag

Als wir den Club gefunden hatten, ging es erstmal zum Proshop, um nach Startzeiten zu fragen. Wir öffneten die Tür und hatten keinen Laut von uns gegeben, als wir mit "Guten Morgen" begrüßt wurde. Wir hatten nicht mal Lederhosen an. Sahen wir so deutsch aus? Auf jeden Fall stellte sich der Pro als Mike vor. Ausser "Guten Morgen" konnte er noch "Du bist so süß, mein Liebling". Immerhin. Wir waren beeindruckt. Mike war auf jeden Fall sehr nett und nach kurzer Zeit hatten wir eine eine Startzeit und jeweils ein Coupon für ein Freibier (das Coupon war auf deutsch geschrieben!). Das war war doch mal wieder ein nettes Erlebnis. Axel Schulz war wohl auch dort. Der hatte eine Stunde bei Mike gebucht. Mike meinte, er könnte wohl gut boxen. Aber Golfen? Naja. Wofür gibt es Pro's?


Carts auf Loch 18

Der Platz war nicht schlecht. Preis-Leistung passte. Und einige Löcher waren alles andere als einfach. Wenn man als Shorthitter 200 yard bis zum Fairway hat, dann schluckt man erstmal. Auf jeden Fall hatten wir Spass und viel Freude. Ein Ball ging sogar in einer Palme verloren. Wir konnten den Ball noch sehen, kamen aber nicht mehr heran. Hatte ich auch noch nicht. Nach der Runde wurde der Gutschein für das Bier s eingelöst und es ging wieder Richtung Port Charlotte. Abendessen bei "Red Lobster" war angesagt. Tipp an alle, die es uns mal nachmachen möchten. Sooo toll ist das Esen dort nicht. Aber das Personal war sehr nett.

Eiskalt in Riverwood

Eigentlich sind wir ja um diese Zeit nach Florida geflogen, um den Temperaturen in der Heimat zu entfliehen. Klappte bis zum Tag zuvor auch recht gut. Immer warm genug gewesen. Nur am Dienstag hat uns der Wettergott einen Streich gespielt. Schon beim frühen aufstehen (erste Startzeit war um 08.40 Uhr) und beim testen des Wetters (lohnt Frühstücken draussen?) kam der erste Rückschlag. Es kam bei mir die Frage auf, warum wir eigentlich nach Florida geflogen sind, wenn es hier morgens nicht viel wärmer als in Hamburg war. Aber was soll's? Wir waren in Florida. Konnte nur wärmer werden. Also frühstücken und los.

Nachdem wir die Kontrolle bei der Einfahrt überstanden haben ("Sir, may I please see a photo id-card?"), ging es zum Bagdrop. Tasche abgeben, Greenfee zahlen und los geht es. Was einen hätte stutzig machen sollen, war die Bekleidung des Starters. War ich in Florida oder Neufundland? Einige in unserer Gruppe hatten nur ein Polohemd mit. Da wurde einem schon beim Anblick kalt. Brrrrr. Aber einen gestählten Golfer aus Norddeutschland schreckt nichts wirklich ab. Und der Platz sah klasse aus. Also los.

Riverwood enttäuschte nicht. Tolles Design, gut gepflegt und herausfordernd. Was will man mehr. Score ist dann erstmal zweitrangig. Das viele Wasser führte dazu, dass ein Mitspieler eine neue Folge von 24 spielte (Anzahl verlorene Bälle im Flight). Aber selbst das störte nicht so. Es wurde irgendwann etwas wärmer, landschaftlich war es toll und die Spieler im Polohemd erinnerten sich nach einer Weile an die vergessenen Regenjacken im Bag. Also alles gut. Der Pitcher Bud und das leckere Essen nach der Runde entschädigte dann auch für die niedrigen Temperaturen. Es war also ein gelungener Golftag. Nur an den Strand wollte nachher keiner mehr. War zu kalt (19°C).

Dienstag, 11. November 2008

Wahlkampf

Während unseres Urlaubs hatten wir das Glück, die letzten Tage des Wahlkampfs und die Präsidentenwahl in den USA live miterleben zu dürfen. Wahlkampf ist hier wirklich anders. Es wurde ja nicht nur Präsident und Senat gewählt. Auf lokaler Ebene wurde noch alles mögliche andere gewählt. Da waren beispielsweise:

- der Property Adviser
- die Airport Authority
- County Commisioner

und vieles andere mehr. Beeindruckt hat uns aber der Wahlkampf um den Posten des Sheriffs für Charlotte County. Zur Wahl standen Bob Cameron, Ken de Vries, Jim Gallagher und Jim Melo. Uns hat Ken de Vries am meisten beeindruckt. Auf dem Weg zum Winn-Dixie Supermarkt stand eine grosse Gruppe am Strassenrand, hielt Schilder hoch und winkte. Es war die Truppe von Ken de Vries. Ca. 15 Personen hielten Schilder für de Vries for Sheriff hoch und jubelten die ganze Zeit. Manchmal hupten vorbeikommende Fahrzeughalter. Mittendrin Ken de Vries mit Hemd und Krawatte und winkte freundlich allen Passanten zu. Das hat mich beeindruckt. 

Ken deVries (Mitte) und seine Truppe

Ich stelle mir dann vor, in beispielsweise Soltau wird der Polizeichef alle 4 Jahr neu gewählt. Kann ich mir gar nicht vorstellen. Wir haben in Deutschland eben eine andere Form von Demokratie. Auch die Präsidentenwahl an sich war anders. Um 19.00 Uhr Ortszeit schlossen die ersten Wahllokale an der Ostküste. Ab der Zeit gab es die Wahlsendungen. Wir sind es gewohnt, 20 Minuten nach Schliessung der Wahllokale zu wissen, welche Partei wohl gewonnen hat. Hier zog es sich aber noch über 4 Stunden hin, bis Barack Obama als Sieger feststand. Es ist halt ein Riesenland. Als an der Ostküste die Wahllokale schlossen, hatte man in Hawaii diese grade erst geöffnet. Der Wahlabend war für mich eine bleibende Erfahrung. Man hatte den Eindruck, Geschichte live erlebt zu haben. Mal sehen, was daraus wird.

Ach ja. Die Wahl zum Sheriff hat Bill Cameron mit 49,7% gewonnen. Der gute Ken wurde nur Dritter... Was macht der jetzt bloss? Das werde ich wohl nie erfahren.

Was hat dies mit Golf zu tun gehabt? Nichts! Aber es war ein interessanter Teil unseres Golfurlaubs an Golfküste von Florida

Montag, 10. November 2008

Links at Rotonda

Leider ging Tag 1 durch die vorher beschriebenen Begebenheiten in die Hose. Das geplante Spiel in Ft. Myers auf dem Eastwood Kurs ging für die Anreise und das Eindecken mit Lakeballs auf dem Giant Fleamarket für uns zwei drauf. Der Rest der Truppe konnte dort spielen. Ich war wirklich neidisch. So konnten wir aber in Ruhe anreisen und unsere Basiseinkäufe bei Wal Mart erledigen (auf einem Sonntag um 21.00 Uhr!!!). Das Wetter war Klasse, die Laune war gut und die Schläger hatten sich in Tampa wieder eingefunden. Es konnte also nichts mehr schief gehen.

Am nächsten Morgen ging es erstmal um 06.00 Uhr zum Sonnenaufgang. Mit Jetlag von Ost nach West fällt das frühe Aufstehen nicht so schwer. Rüdiger und ich wurden mehrfach entschädigt für die frühe Bettflucht. Ich habe nie einen so schönen Sonnenaufgang gesehen (wenn ich ehrlich bin, habe ich überhaupt noch nicht sooo viele gesehen). Es war einfach unbeschreiblich. Vielleicht können die zwei beigefügten Bilder einen kleinen Eindruck vermitteln.


Nach der Sonnenaufgangstour ging es nach dem Frühstück zum Cape Haze Links at Rotonda. Der Platz (Par 63, ca. 4200 Yards für Männer) ist perfekt zum Beginn eines Golfurlaubs. Nicht zu schwer, aber mit Herausforderungen. Landschaftliche Höhepunkte und ein anständiger Preis ($25 inkl. Cart, Softdrink und Hot Dog). Ich vermute, einige Reiseteilnehmer haben den Platz vorher unterschätzt. Keiner (ausser Rebecca) hat wirklich gut gespielt. Aber Spass gemacht hat es. Für mich ein toller Beginn. Nach der Runde habe ich auch erfahren, das es Golfer gibt, die (Zitat) "keine Par 3 Spieler sind!". Man lernt nie aus.


Loch 10, Links at Rotonda

Sonntag, 26. Oktober 2008

Mam! Would you please open the door!!!

Um unseren Freunden in Port Charlotte Bescheid zu sagen, wo wir stecken, wollten wir Pit in Deutschland anrufen. Leider haben wir nicht so viel Erfahrung mit Hoteltelefonen in den Staaten. Also erstmal den Anruf in Deutschland mit einer von diesen Telefonkarten erledigt. Nach einem kurzen Gespräch hatten wir auch die Rufnummer. Da waren wir erstmal beruhigt. Dann konnten wir uns ja weiter fertig machen. Zu früh gefreut!

Nicole auf dem Weg zur Dusche. Es klopft.

Stimme hinter der Tür: "Is everything ok with you?" (staunen bei uns). Nicole: "Yes we're fine!". Stimme: "you've called the police. Mam, would you please open the door! I have to check, if everything is ok." Nicole: "I'm naked!". Stimme: "would you please open the door!" Nicole dann ins Bad und ich in Unterhose (muss auch ein vertrauenerweckender Anblick gewesen sein. Halbnackter Typ mit starkem deutschen Akzent und zerzaustem Haar nach 6 Stunden schlechtem Schlaf) zur Tür. Längere Diskussion mit dem farbigen Hotelmitarbeiter. Nach einer Zeitlang ging er dann doch. Aber vorbei war es immer noch nicht.

Nicole unter der Dusche und es klopft wieder. Die Polizei war da. Dem habe ich dann des Rätsels Lösung beschrieben. Bei den mehrfachen Versuchen, die Telefonkarte einzusetzen, hatte Nicole aus Versehen 911 gewählt. Ich muss ja sagen, dass die Polizei hier sehr schnell reagiert. Hut ab. Die waren sofort da. Es hätte ja wirklich was passiert sein können. Eins noch. Der Officer war sehr nett.

Nacktscanner

hatten wir heute zwar nicht, dafür einen langen Tag, der ungeplant in Washington endete. Maschine aus Frankfurt hatte Verspätung. Dadurch bekamen wir unsere Maschine nach Tampa nicht mehr. Aber ok. Auch das werden wir irgendwie überleben. 

Nun aber das Horrorszenario für jeden Reisegolfer. Die Golfschläger sind weg. Zwischen Terminals verschwunden. ?!?!?. Naja. Washington Dulles hat nicht grade den Ruf als bestens organisierter Airport. Wir stecken jetzt im Holiday Inn auf Kosten von Lufthansa und wir hoffen, dass a) die Schläger wieder aufgetaucht sind und b) der Rest der Reise klappt.

Morgen mehr. Wir müssen jetzt schlafen. Wir sind nun fast 24 Stunden auf den Beinen.

P.S.: Das schlimmste ist eigentlich, dass ich einen Tag Golf verliere (Grrrr!). Ob ich einen Tag 2-mal spiele?

Donnerstag, 16. Oktober 2008

Kleine Pause

Kleine Info für die Leser, die verzweifelt auf neue Berichte von mir warten. Wegen eines Trauerfalls in der Familie habe ich eine kleine Pause. Wenn alles klappt, melde ich mich Ende Oktober aus Port Charlotte mit Berichten zum "Florida Swing".

Freitag, 3. Oktober 2008

Norbert Nigbur und ein Chihuahua

Heute war es soweit. Nicole kam schon um 07.30 eingeflogen und am späten Vormittag ging es bei guten Bedingungen (viel Sonne und gelegentlich Wolken) auf die erste Runde im Ruhrgebiet. Redgolf Gelsenkirchen war angesagt. Wie ich vor einer Woche schon mal schrieb, eine recht nette und gepflegte Anlage. Eingebaut in die Pferderennbahn Gelsenkirchen-Horst. Wenn man aus Hamburg kommt, sieht man von der Anlage aus, dass man im Ruhrgebiet ist. Man kann einen Förderturm sehen. Eine Raffinerie. Und in der Mitte der Range eine grosse Fahne von Schalke 04. Was ich noch nicht habe rausfinden können ist, ob dort noch Pferderennen stattfinden. Muss ich nächste Woche mal Kollegen fragen.

Die Anlage an sich hat einen schönen Übungsbereich mit einigen netten Ideen. Beispielsweise eine alte Waschmaschine, die man rot angestrichen hat und deren Trommel nun als Ziel für das chippen genutzt werden kann. Unsere Runde spielten wir mit einer netten Dame, die vor über 30 Jahren aus Bulgarien hier eingewandert war. Dabei hatte sie ihren kleinen Hund. Einen Chihuahua mit Namen Cheyenne. Der war echt niedlich. Immer schön hinter uns her und wenn einer abschlug. wartete er ruhig und lieb hinter uns mit ausreichendem Abstand. Dann wartete er nach dem Abschlag oft längere Zeit, bis wir ca. hundert Meter weiter waren und kam dann mit einem Affenzahn hinter uns her. Niedlich. Und er störte überhaupt nicht.

Was mir positiv dort auffiel, waren die vielen Bänke. An jedem Abschlag eine. Klasse. Und jede von jemand anderes gespendet. Das hatte ich aber schon öfter gesehen. In Sunningdale war z.B. eine Bank von James Hunt, dem Formel 1 Weltmeister, in Moorfleet ist eine von Zigarren-Peter und in Gelsenkirchen hat Norbert Nigbur eben eine gespendet. Fand ich passend. Die Bahnen an sich waren ok. Wenn man einigermassen grade blieb, kam man recht gut klar. Manchmal fand ich Grüns oder Fairways zu nah an der Range. Da fühlte ich mich schon etwas bedroht. Und die Grüns waren leider auch nicht das gelbe vom Ei. Vor allem Loch 6 fand ich schrecklich. Das war mehr ein Acker.

Insgesamt fällt mein Fazit aber positiv aus. Man hat aus den Möglichkeiten dort eine Menge herausgeholt. Die Gastronomie war auch gut. Also ein Ort an den ich gerne mal wieder für eine schnelle Runde zurückkehre.

Liebe Grüße aus Bochum

Andreas

P.S.: Ich wünsche meinen Clubkameraden in Moorfleet morgen für das Oktoberfest trockenes Wetter und viel Freude. Wir können dieses Jahr ja leider nicht teilnehmen.


Sonntag, 28. September 2008

Ein Jahr "Reisegolfer"

Heute vor einem Jahr habe ich diesen Blog gestartet. Viel erlebt in dieser Zeit. Dies ist auch mein einhundertster Bericht. Passend zum Jubiläum gibt es auch ein kleines Preisausschreiben. Wer mir in einem Kommentar sagt, wieviele Linkskurse ich in diesem einem Jahr gespielt habe, dem spendiere ich eine Runde auf einem schönen Platz im grösseren Umkreis meines neuen Arbeitsplatzes (also Ruhrgebiet). Das ganze hat einen kleinen Haken. Die Runde muss mit mir zusammen gespielt werden. Aber sooo schlimm bin ich auch nicht...

Also los und in den alten Berichten die gespielten Linkskurse zählen. Es lohnt sich. Alle Kurse sind auch unten im Album mit den von mir gespielten Plätzen (leider nicht alle; habe nicht immer eine Kamera dabei).
Meine Golfbilder

P.S.: Bei mehreren richtigen Einsendungen bekommt die erste eingegangene Antwort den Preis. Ehefrauen von mir sind übrigens vom Preisausschreiben ausgeschlossen (-;

Samstag, 27. September 2008

Osnabrücker Golfclub

Am Freitag ging es auf dem Weg zu meinen Eltern nach Bissendorf. Der Osnabrücker Golfclub war auf meiner Liste, weil er in vernünftiger Entfernung zu meinen Eltern lag und weil er bei den "Leading Golfcourses" aufgeführt war. Zudem war das Greenfee während der Woche mit € 45,- erträglich. Der Club liegt etwas nördlich von Bissendorf im Teutoburger Wald. Gegründet wurde er 1955. Damit dürfte er nach meinem Gefühl mindestens zu den 50 ältesten Clubs in Deutschland gehören.

Loch 1 ("Loch Näss")

Nachdem unser Navi uns zum Platz geführt hatte, begann erstmal die Ungewissheit. Werden wir bei diesen perfekten Bedingungen spielen dürfen? Ich hatte 2 Tage vorher angerufen, um eine Startzeit zu reservieren. Dort sagte man mir, dass keine Startzeiten vergeben werden. Wir sollten einfach kommen und anfangen. OK. Gesagt getan. Der Parkplatz war voll und laut Internet war auch Herrennachmittag. Aber wundersamerweise konnten wir sofort starten. Vor uns war nur ein etwas älteres Paar zu sehen. Die Runde beginnt mit einem visuell hübschen Loch mit erhöhtem Abschlag über einen Teich. Bis auf wenige Löcher verläuft die Runde durch einen Wald. Es geht öfter rauf und runter. Nicole und mir gefielen die ersten 9 Loch etwas besser. Sie waren etwas "malerischer". Die zweiten waren auch in Ordnung. Aber nach meiner Meinung fielen sie im Vergleich zu den ersten 9 etwas ab. Die Grüns waren etwas langsam. Das lag aber daran, dass sie ein paar Tage vorher aerifiziert wurden. Wie die Grüns sonst sind, kann ich daher leider nicht sagen.

Loch 12 ("Max und Moritz")

Die gesamte Anlage machte auf mich einen guten und gepflegten Eindruck. Das Clubhaus in weiß gehalten und damit ein schöner Kontrast zum Wald und zum Platz. Die Gastronomie sah nett aus und war auch recht geräumig. Leider konnten wir aufgrund anderer Termine am Abend das Lokal nicht testen. Andern mal vielleicht. Was ich noch nett fand, war, dass die Löcher (teils lustige) Namen hatten. Loch 1 hiess z.B. "Loch Näss" (Teich hinter dem Abschlag). Loch 16 heißt "007". Hier war früher Loch 7 und dort war eine Toilette ;-). Gute Idee. Hatte ich in Deutschland bisher kaum gesehen. Es war also eine richtig schöne Golfrunde bei perfektem Wetter.

Osnabrücker GC

Mittwoch, 24. September 2008

Das erste Mal im Ruhrgebiet

Heute war es soweit. Ich habe das erste Mal im "Pott" den Schläger geschwungen. Diese Woche hatte ich ja auch erstmals ein Auto dabei. Daher habe ich mich nach Feierabend auf den Weg zu Redgolf Gelsenkirchen gemacht. Nachdem ich mich etwas verfahren hatte (unser Navi ist aus der Vorkriegszeit) konnte ich endlich auf das Gelände des Clubs fahren. Die Anlage befindet sich innerhalb einer Galopprennbahn und macht einen sehr gepflegten Eindruck (was man so kurz vor der Dunkelheit erkennen kann). Der angeschlossene Club scheint ein reges Vereinsleben zu haben. Auf jeden Fall gibt es einen Damen und auch einen Herrennachmittag. Manchmal wünsche ich mir, mein Heimatclub hätte auch so einen schönen Tarnnamen ( Der Club heisst Schloss Horst). Beide Clubs gehören ja zu Redgolf. Dann würde man vielleicht nicht so oft schief angesehen, wenn man im Raum Hamburg erwähnt, man kommt von Redgolf. Nun ja. Will nicht meckern. Ich fühle mich ja wohl bei Redgolf. So viele nette, lockere Menschen da. Auf jeden Fall war es wieder mal gut, 90 Bälle zu schlagen. Golfen ist doch die beste Entspannung nach einem langen Arbeitstag.

Bilder aus Gelsenkirchen gibt es, wenn ich mal den Platz gespielt habe. Vielleicht klappt es ja noch im Oktober.

Montag, 22. September 2008

Lüdersburg (Lakes Course)

Am Sonntag hatte der Ladies Captain (oder ist das die Ladies Captain?) der Damenmannschaft meiner Frau ein Privatturnier in Lüdersburg organisiert. Netterweise durften auch Partner mitmachen. Leider war der erste Abschlag schon vor dem aufstehen. Um 08:30 Uhr. Aber als erprobter Lustgolfer überlebt man so etwas natürlich auch. Und wir haben es nicht bereut.
Damenabschlag Loch 9 (mehr Inseltee als Inselgrün)
Das letzte Mal hatte ich 2003 in Lüdersburg gespielt und bis auf das viele Wasser (war ja der Lakes Course) hatte ich die meisten Details verdrängt. Ich hatte ihn aber als recht anspruchsvoll in Erinnerung. Und das war er dann auch. Ich kann mich im Nachhinein an kein Loch erinnern, bei dem kein Wasser im Spiel war. Das Rough sollte man auch vermeiden. Dadurch, dass es am frühen Morgen noch recht feucht war, war das Entkommen hier auch nicht so leicht. Netterweise waren die Fairways breit genug. Also war Rough eher die Ausnahme. Nach ein paar Loch riss der Himmel auf und es wurde zunehmend sonniger. Da zeigte sich dann der Platz von seiner schönsten Seite. Blauer Himmel mit weissen Wolken, Wasser und viel Grün. Sehr hübsch.

Loch 10

Im Nachhinein haben wir das frühe aufstehen nicht bereut. Da wir auch noch beide recht gut gespielt haben (Nicole natürlich besser), fuhren wir zufrieden und etwas müde nach Hause. Irgendwann nächstes Jahr müssen wir dann endlich auch mal den Old Course spielen. Ich habe einige Stimmen gehört, die ihn für besser halten als den Lakes Course.

Loch 18


Donnerstag, 18. September 2008

Erinnerungen

Alles spricht zur Zeit nur vom Ryder-Cup. Ich freue mich auch schon. Beim surfen entdeckte ich aber dieses nette kleine Video über den Championship Course des Royal Dornoch Golfclubs. Und schon kamen die schönen Erinnerungen an unsere Schottland Tour im letzten Sommer zurück.

Die 18 Loch dort gehören zu den schönsten Erinnerungen meiner bisherigen Golfkarriere.

Montag, 15. September 2008

GC Verona 12.09.08

Dritte (und leider letzte) Golf-Station unseres Urlaubs war der Golfclub Verona. Diesmal im Vergleich zu den anderen beiden Anlagen nun mal ein reiner Mitgliederclub. Der Club wurde vor ca. 45 Jahren von zwei Immobilienmaklern gegründet. Gehört damit also zu den älteren Clubs in Italien. Die Anlage befindet sich südwestlich von Verona in der Nähe von Sommacampagna. Vom Gardasee kommend wirkt das Gelände auf den ersten Blick relativ flach. Aber dies sollte sich später als optische Täuschung erweisen. Der Platz ist ein Par 72 mit etwas über 6000 Metern. Also normal lang.

Blick auf das Clubhaus

Wenn man, wie wir, bei schönem Wetter über die Einfahrt auf das Clubhaus zufährt, denkt mal erstmal, "Wow. Schön hier!" Alles wirkt sehr gepflegt und alt eingewachsen. Zypressen, Olivenbäume, Weinfelder, grüne Fairways und eine schöne Übungsanlage. Alles da, was man sich für Italien vorstellt. Nach der Diskussion mit Marco an der Rezeption (diesmal schickte das Hotel ein Fax als Voucher) hatten wir etwas Zeit um uns umzusehen und etwas zu üben. Sogar die Dame im Proshop machte pünktlich auf, damit ich noch meinen Logoball erstehen konnte. Alles verlief also nach Plan. Noch schnell Trolley für Nicole geliehen (halb so teuer wie bei Arzaga oder Garda Golf) und los ging es.

Grün Loch 18 (muss ich irgendwann nochmal spielen)

Nachdem wir den Schweizer Dreierflight mit Einzelcaddie überholt hatten, begann mein Alptraum. Die ersten neun sollten das schlimmste Golf bringen, was ich seit Jahren gespielt habe. Dies lag nicht am Platz (der war ok, aber nicht übermässig schwer) oder an meiner Anspannung (finales Urlaubs-Matchplay mit Nicole), sondern einzig und allein an meiner Unfähigkeit. Ich hatte auf den ersten 9 schlichtweg vergessen, wie man Golf spielt. Es ging einfach nicht. Vor allem nicht das kurze Spiel. Nur gehackt oder getoppt. Ich wurde immer verzweifelter und Nicole zog fast uneinholbar davon beim Matchlay, ohne selber allzu toll zu spielen. Nach 9 Loch lag sie 6 auf. Ob es am Rückstand lag oder an meiner langsam einkehrenden Scheißegalstimmung? Ich weiß es nicht. Ab Loch 11 (Nicole lag 7 auf nach meinem 4 Putt auf der 10...) konnte ich mit einem Male wieder spielen. Fragt bitte nicht, was der Grund war. Auf jeden Fall spielte ich plötzlich wieder normales Golf. Im Vergleich zu den ersten 9 sogar grossartiges Golf. Bogeys auf den schwersten Löchern, Pars. Es lief mit einem Male. Nach Loch 16 war Nicole nur noch 2 auf. Dann begann leider das Unwetter.

Loch 14 (blindes Par 4 mit gut verteidigtem Grün)

Von Westen kam mit einem hohen Tempo eine schwarze Wand mit Donnergrollen immer näher. Wir hatten die dunklen Wolken schon etwas länger gesehen. Aber die Geschwindigkeit, mit der das ganze nun näher kam, war unglaublich. Unsere Hoffnung, das Match (und die Runde) noch beenden zu können, ging dahin. Als dann noch eine Sirene vom Clubhaus heulte und der Marshall mit seinem Cart die Spieler einfing, merkten auch wir, das wir uns beeilen mussten. Die Bälle liessen wir vor dem Grün liegen und begannen zu rennen. Es reichte leider nicht. 150 Meter vor dem Clubhaus öffnete sich der Himmel. So einen Regen hatten wir bisher noch nicht erlebt. Zusammen mit dem Sturm, der dazukam, war es das schlimmste, was ich auf einem Golfkurs erlebt habe, ohne im Clubhaus zu sein.

Blick aus dem Clubhaus nach dem Sturm

Vollkommen durchnässt erreichten wir das Clubhaus, indem auch schon andere Miss und Mister Wet T-Shirt angekommen waren. Zu allem Überfluss war im Clubhaus auch der Strom ausgefallen und nur die Notausgänge waren beleuchtet. Mit nassen Klamotten kämpften wir uns bis zur Bar durch, die immerhin noch Getränke in Flaschen verkaufte. Das Weizen war echt lecker. Wir waren auch sehr kaputt. 16 Loch bergsteigen mit Gepäck und zwischenzeitlichen Schläger schwingen macht durstig und hungrig. Zum Glück hatten wir Tauschkleidung dabei und mussten daher nicht in nasser Kleidung zurück zum Hotel. Gute Vorbereitung zahlt sich halt doch irgendwann aus. Es war also ein merkenswertes Gesamterlebnis.

Ach ja. Der Platz ist sehr hügelig und vom Design her nicht schlecht. Anspruchsvoll. Die Ausblicke und die Landschaft sind sehr schön. Die Grüns sind schnell und ehrlich, wenn man gut puttet. Was mir nicht so gut gefiel, waren die sehr nassen Flächen rund um die Grüns. Das grenzte schon fast an Matsch. Aber das ist wohl das Risiko, wenn man in diesen Regionen Golfplätze zu pflegen hat. Manchmal wässert man halt zu viel. Aber nichtsdestotrotz handelt es sich um einen schönen Platz, den man mit guten Gewissen spielen kann. Interessieren würde mich irgendwann nur noch, wie das Restaurant mit Licht aussieht.

Sonntag, 14. September 2008

Rätselhafte Speisekarte

Jeder Leser dieses Blogs wird auf Reisen schon mal seltsame, amüsante oder auch skurile Übersetzungen von Gerichten entdeckt haben. Auch ich habe mich schon oft gewundert, warum man nicht mal jemanden fragt, der die entsprechende Sprache wirklich spricht. Beispiele wie der Anwältesalat (Insalate Avocado), das Siegerschnitzel (Winner Schnitzel), Garnalen in Sicht (Scampi bella Vista) und anderes erfreuen den Touristen im Ausland immer wieder. Was ich aber in einer Pizzeria (der Name des Lokals hieß übersetzt "Die Katze die lacht") in Manerba del Garda entdeckte, hat mich doch etwas erschreckt. Schlachtet man dort Katzen? Das hätte ich eher in Korea erwartet. "Mezzamaniche del Gatto" heißt nach unseren Kenntnissen (eher die Kenntnisse von Nicole und dem Dictionary) halber Arm vom Kater! Da wusste ich nachher auch, warum im Ort kaum Katzen zu sehen waren...Vielleicht sollte ich meine Essensgewohnheitem mal überdenken. Vielleicht schmeckt Katzenarm ja mit Garnelen, Quark und Spinat.


Schreibt doch mal, was Ihr tolles an Übersetzungen von Speisekarten entdeckt habt.
P.S.: Mezzemaniche sind Nudeln. Etwas kürzere Rigatoni.

Garda Golf 10.09.08

Garda Golf war nur 3 Minuten von unserem Hotel entfernt. Die Tage vorher konnten wir schon immer einige Löcher sehen. Sah vielversprechend aus. An der Rezeption wieder die (schon übliche) Diskussion. Wo ist das Voucher? Konnte aber auch diesmal zu aller Zufriedenheit gelöst werden. Wir hatten ja langsam Erfahrung. An Loch 1 kam dann ein Paar aus Österreich zu uns. Einiges älter als wir und im E-Cart. Wir waren wieder zu Fuss unterwegs. Das Wetter war, wie die letzten Tage auch, sonnig und heiß.

Grün Loch 1 mit Blick auf den See

Garda Golf wurde Mitte der 80er gebaut und ist aus meiner Sicht mehr kommerziell aufgestellt. Also weniger ein Mitglieder-Club. 1997 (Sieger Bernhard Langer) und 2003 fanden hier die Italian Open statt. Der Kurs besteht aus 27 Löchern. Rot, Weiß und Gelb. Wir haben Rot und Weiß gespielt. Wie in der Region hier üblich, ist es sehr hügelig. Tragen war wieder also wieder mal recht anstrengend. Die ersten Neun gingen durch oft Olivenhaine und auch Zypressen waren oft anzutreffen. Der Platz war also an die Gegend angepasst. Die zweiten 9 waren etwas flacher und mehr ein klassischer Parklandkurs mit einigen Wasserhindernissen.

Grün, Loch 2

Vor uns spielte ein etwas langsamerer Vierer-Flight aus Süddeutschland, bei dem einer der Spieler dauernd "Bravo!" rief. Durch den Raseflight vor uns mussten wir öfter mal warten. Im ganzen brauchten wir letztendlich 5 1/2 Stunden für die 18 Loch. Recht viel bei 30°C im Schatten. Aber es gab bei jedem Loch eine Bank, auf der man sich mal ausruhen konnte. Vor allem ich als Bagträger war froh, wenn ich mich vor dem Abschlag immer mal wieder ausruhen konnte. Teilweise kam es mir vor wie Bergsteigen, wenn ich vom Grün zum nächsten Tee musste. Ich habe selten so geschwitzt. Aber so ist Golf im Sommer in Italien halt.

Loch 9, Par 3 bergauf

Im Vergleich zu Arzaga hatte Garda Golf mehr Atmosphäre und Charakter. Der Platz passt besser zur Landschaft und alles war sehr gepflegt. Dazu kamen auch die tollen Ausblicke, die man oft hat. Entweder auf den Gardasee oder auf Burgen und Kirchen im Hintergrund. Den Platz sollte man auf jeden Fall spielen. Was mich etwas störte, waren die Greenkeeper. Die waren irgendwie die ganze Zeit aktiv. Es kam uns manchmal so vor, als würden die Jungs extra nochmal Gas neben uns geben, wenn wir grad am putten waren. Also die störten wirklich. Es schien uns, als wollten die die Gäste absichtlich ärgern. Hatten wir so noch nicht erlebt.

Das habe ich vergessen, wo das war (hatte aber einen tollen Ausblick)

Es war also eine schöne, aber lange Runde. Die Clubterrasse nach der Runde war schön, das Bier erfrischte und die Salate waren lecker. Das Personal war nur etwas unaufmerksam. Aber Italien ist für mich nicht unbedingt das Land, das für seinen herausragenden Service bekannt ist. Ich komme aus anderen Gründen. Zum Beispiel zum golfen. Und dann auch wieder gerne zum Garda Golf Club.