Dienstag, 26. Februar 2008
Grausam
Heute habe ich wieder mal nach Feierabend 100 Bälle auf der Range geschlagen. Ich werde wohl doch wieder professionelle Hilfe brauchen. Na ja. Vielleicht hatte ich zu viel Stress. Immerhin bringt einen 90 Minuten Bälle schlagen auf andere Gedanken. Das ist doch auch etwas wert. Nun werde ich erstmal weiter das Wochenende in zwei Wochen planen. 3 Tage golfen. Muss nur noch die richtigen Plätze finden.
Sonntag, 24. Februar 2008
Back to the Roots (Rettet Golf)?
In den letzten 7 Tagen hatte ich aufgrund meines Skiurlaubs keine Gelegenheit, Golf zu spielen oder zu üben. Aber natürlich habe ich oft genug an das Golfspielen gedacht. Den Kurzauftritt von Martin Kaymer in Arizona verfolgt, mir vorgenommen, eines Tages den GCC Dachstein-Tauern zu spielen (konnte ich von der Piste in Haus sehen) und natürlich habe ich darüber nachgedacht, ob ich wieder Stunden nehmen soll.
Was mich aber wirklich beschäftigt hat, war die Diskussion im Golf Journal zum Thema "Rettet Golf". Den meisten Argumenten und Vorschlägen von Stefan Maiwald stimme ich ohne Vorbehalt zu. Aber ist dies wirklich die Rettung des Golfspiels? Die "Rettung" des Golfspiels liegt meiner Ansicht nach nicht in einer Aufteilung der Golfer in Traditionalisten und Modernisten. Die Diskussion hier wird eher von Spielern geführt, die nicht immer die "neuen" Golfer im Blick haben. Wenn wir Golf in Deutschland "retten" wollen, müssen wir es Neueinsteigern näher bringen. Und nicht dafür sorgen, dass Traditionalisten glücklich sind. Ich bin selber nur ein einfacher Golfer , der nicht allzu gut spielt. Aber ich bin froh, dass es öffentliche Clubs mit 9 Löchern gibt, auf denen man die Freude am Golfen entdecken kann. Sicher. Auch ich habe meine Tage, an denen ich mir 18 Löcher in meinem Club wünsche, an denen ich langsame Flights vor mir verfluche, an denen ich die CSA Adjustments nicht mag. Aber seien wir doch mal ehrlich. Wer Golf in Deutschland wirklich mag, der stört sich nicht an langsamen Flights, an CSA, oder an Stableford Turnieren. Die Masse spielt, weil sie es mag. Langsam spielt man gelegentlich auch in Schottland. CSA kann man genau genommen ignorieren. Wer Turniere mag, spielt sie halt (auch mit CSA). Und Zählspiel oder Stableford ist nicht wirklich wichtig. Beides ist ok (übrigens werden in UK Zählspielturniere für das Handicap auch nach Stableford gewertet). Und wer über ein Jahr gut spielt, hat ein gutes Handicap und wer nicht so gut spielt, ein nicht so gutes. Unehrliche Golfer gibt es überall, und es wird sie auch ewig geben. Dies wird man nicht ändern können.
Also lieben wir weiterhin unseren Golfsport, freuen uns auf Turniere im Laufe des Jahres und machen einige nette Golfreisen (wohin auch immer). Reisen bildet und macht viel Freude.
Liebe Grüße
Was mich aber wirklich beschäftigt hat, war die Diskussion im Golf Journal zum Thema "Rettet Golf". Den meisten Argumenten und Vorschlägen von Stefan Maiwald stimme ich ohne Vorbehalt zu. Aber ist dies wirklich die Rettung des Golfspiels? Die "Rettung" des Golfspiels liegt meiner Ansicht nach nicht in einer Aufteilung der Golfer in Traditionalisten und Modernisten. Die Diskussion hier wird eher von Spielern geführt, die nicht immer die "neuen" Golfer im Blick haben. Wenn wir Golf in Deutschland "retten" wollen, müssen wir es Neueinsteigern näher bringen. Und nicht dafür sorgen, dass Traditionalisten glücklich sind. Ich bin selber nur ein einfacher Golfer , der nicht allzu gut spielt. Aber ich bin froh, dass es öffentliche Clubs mit 9 Löchern gibt, auf denen man die Freude am Golfen entdecken kann. Sicher. Auch ich habe meine Tage, an denen ich mir 18 Löcher in meinem Club wünsche, an denen ich langsame Flights vor mir verfluche, an denen ich die CSA Adjustments nicht mag. Aber seien wir doch mal ehrlich. Wer Golf in Deutschland wirklich mag, der stört sich nicht an langsamen Flights, an CSA, oder an Stableford Turnieren. Die Masse spielt, weil sie es mag. Langsam spielt man gelegentlich auch in Schottland. CSA kann man genau genommen ignorieren. Wer Turniere mag, spielt sie halt (auch mit CSA). Und Zählspiel oder Stableford ist nicht wirklich wichtig. Beides ist ok (übrigens werden in UK Zählspielturniere für das Handicap auch nach Stableford gewertet). Und wer über ein Jahr gut spielt, hat ein gutes Handicap und wer nicht so gut spielt, ein nicht so gutes. Unehrliche Golfer gibt es überall, und es wird sie auch ewig geben. Dies wird man nicht ändern können.
Also lieben wir weiterhin unseren Golfsport, freuen uns auf Turniere im Laufe des Jahres und machen einige nette Golfreisen (wohin auch immer). Reisen bildet und macht viel Freude.
Liebe Grüße
Freitag, 15. Februar 2008
Wenig los zur Zeit
Ich habe mich nun schon seit fast 4 Wochen nicht mehr gemeldet. Golf habe ich das erste Mal seitdem am letzten Sonntag gespielt. Super Wetter und ein toller Spaziergang über den Platz. Über die Leistung rede ich lieber nicht. Ein paar echt tolle Schläge waren trotzdem dabei. Obwohl ich pro Woche 2mal auf der Range bin und dort auch gut schlage, stellt sich noch keine Konsistenz ein. Aber ich habe gelernt, auch so Freude zu empfinden. Zum Beispiel beim Golf schauen im Fernsehen. Bei dem schlechten Wetter an manchen Wochenenden war es eine Freude, mit Martin Kaymer mitzufiebern. War schon beeindruckend, was der junge Mann gemacht hat. Bin mal gespannt, wie er sich nächste Woche in Arizona schlägt.
Zuerst einmal mache ich aber eine Woche Skiurlaub. Ein Reisegolfer kann auch mal verreisen, ohne Golf zu spielen. Ab März wird das Tempo dann wieder angezogen. Geplant sind Hohenwischendorf, 2 Plätze in England und vielleicht Deinster Mühle.
Bis demnächst und guten Schwung für alle Leser
Zuerst einmal mache ich aber eine Woche Skiurlaub. Ein Reisegolfer kann auch mal verreisen, ohne Golf zu spielen. Ab März wird das Tempo dann wieder angezogen. Geplant sind Hohenwischendorf, 2 Plätze in England und vielleicht Deinster Mühle.
Bis demnächst und guten Schwung für alle Leser
Freitag, 18. Januar 2008
Wintergolf II
Letztes Wochende haben wir an dem einzigen schönen Tag (blauber Himmel, Sonnenschein) während einer Regenwoche, 18 Loch mit Kollegen in Sunbury (südlich von Heathrow) gespielt. Es war richtig schön. Aber leider nur von oben. Der Platz war zwar meist gut bespielbar, aber Schuhe und Hose sahen nachher fürchterlich aus.

Immerhin waren wir in 4 Stunden durch und haben sogar recht gut gespielt. Dazu noch viel Freude. Was will man mehr. Anscheinend meinte es der Wettergott sehr gut mit uns. Eineinhalb Stunden nachdem wir mit dem Golfen fertig waren, begann es wieder stark zu regnen. Ich kann den Regen langsam nicht mehr sehen. Es ist zwar Winter, aber es ist viel zu feucht. In England und auch hier im Großraum Hamburg.
Seit gestern bin ich auch Mitglied in unserer Golf-Betriebssportgruppe. Mal sehen, was mich dort erwartet. Das mindeste sind einige schöne Runden Golf mit netten Leuten. Nun wollen wir mal schauen, was das Wochenende so bringt.
Schönes Wochenende

Immerhin waren wir in 4 Stunden durch und haben sogar recht gut gespielt. Dazu noch viel Freude. Was will man mehr. Anscheinend meinte es der Wettergott sehr gut mit uns. Eineinhalb Stunden nachdem wir mit dem Golfen fertig waren, begann es wieder stark zu regnen. Ich kann den Regen langsam nicht mehr sehen. Es ist zwar Winter, aber es ist viel zu feucht. In England und auch hier im Großraum Hamburg.
Seit gestern bin ich auch Mitglied in unserer Golf-Betriebssportgruppe. Mal sehen, was mich dort erwartet. Das mindeste sind einige schöne Runden Golf mit netten Leuten. Nun wollen wir mal schauen, was das Wochenende so bringt.
Schönes Wochenende
Sonntag, 6. Januar 2008
Das erste Mal in 2008
Heute habe ich die ersten Bälle in 2008 geschlagen. Zwar nur 100 Bälle auf der Range, aber immerhin ein Anfang. Für eine richtige Runde war es mir etwas zu nass und kalt. Ganz ehrlich muss ich auch nicht spielen bei diesen Bedingungen. Aber so kamen wir wenigstens aus dem Haus, haben etwas geübt und haben zu netten Leuten "Hallo" sagen können.
Morgen früh geht es dann wieder zurück auf die Insel. Dann werde ich endgültig anfangen, meine Vorsätze in Bezug auf das üben in die Tat umzusetzen. Und am Wochenende werde ich, je nach Wetter, auch wieder mal richtig spielen. Mal schauen.
Morgen früh geht es dann wieder zurück auf die Insel. Dann werde ich endgültig anfangen, meine Vorsätze in Bezug auf das üben in die Tat umzusetzen. Und am Wochenende werde ich, je nach Wetter, auch wieder mal richtig spielen. Mal schauen.
Sonntag, 30. Dezember 2007
Vorsätze und Ziele 2008
Das war es dann wohl rein golfmässig mit 2007. Morgen möchten wir gerne noch mal auf die Range und ein paar Loch gehen. Aber ansonsten sind meine Gedanken schon mehr bei 2008. Was wird es bringen? Wie lange werde ich noch in England arbeiten? Werden wir gesund bleiben? Man weiss es nicht. Vorausgesetzt, wir bleiben gesund, habe ich mir schon einiges für 2008 vorgenommen. In einem Jahr kann ich mir diese Vorsätze ja noch mal anschauen und vergleichen, was aus den Zielen geworden ist. Hier nun meine Ziele und Vorsätze.
Mein Spiel:
Mein Wunsch bleibt weiterhin ein Handicap unter 18 zu bekommen. Dies halte ich auch für realistisch. Mit Pro-Unterstützung werde ich an meinen Abschlägen und an meinen Chips arbeiten müssen. An einem normalen Tag kann ich meinem Putts vertrauen. Warten wir einfach mal ab. Dazu muss ich natürlich regelmäßig üben. Zweimal die Woche ist hier mein Ziel.
Turniere:
Dieses Jahr habe ich nur 17 Turniere gespielt. Davon 14 vorgabewirksam. Dazu noch 4 Turniere in England, bei denen ich einmal sogar 38 Punkte hatte. In 2008 müssten 20 Turniere "drin sein". Davon mindestens 3 Vierer zusammen mit meiner Frau. Dort ergänzen wir uns meistens sehr gut und dazu haben wir oft auch noch viel Freude zusammen.
Ziele für Golfreisen und Ausflüge:
Zuerst einmal im Herbst 2 Wochen Florida mit guten Freunden. Da freue ich mich schon drauf. Dann würde ich gerne im Mai Linkskurse in Devon spielen (Saunton, Royal North Devon und Burnham & Berrow). Dann natürlich mein Dauerbrenner. Club zur Vahr in Garlstedt. Dazu wäre ein Ausflug Richtung Sylt toll. Dort würde ich gerne beim Marine Golf Club spielen. Das soll der beste Linkskurs in Deutschland sein (im ganzen gibt es leider nur drei). Dann möchte ich gerne die 100 an gespielten Golfplätzen vollenden (fehlen nur noch 8, müsste also drin sein). Ansonsten einfach mal abwarten. Allein durch den Golfclub wird sich einiges ergeben. Dann bin ich auch noch in die Golf BSG meines Arbeitgebers eingestiegen. Da bin ich auch gespannt.
Das alles kann natürlich nur klappen, wenn man gesund bleibt. Und das wünsche ich allen, die diesen Blog lesen.
Guten Rutsch und ein ganz tolles Jahr 2008
Der Reisegolfer
Mittwoch, 26. Dezember 2007
Jahresrückblick
Während der besinnlichen Tage nutze ich mal die Gelegenheit, um das letzte Jahr in Bezug auf Golfen, mein Spiel, damit verbundene Reisen und Ausflüge Revue passieren zu lassen.
Mein Spiel:
Rein gefühlsmässig habe ich mich in diesem Jahr verschlechtert. Dies spiegelt sich auch in meinem Handicap wieder. Angefangen bei einem Handicap von 19,1 bin ich nun bei 20,3 gelandet. Das wäre an sich ja ok. Nur spiele ich auch dieses Handicap selten. Ich bin unkonstanter als vorher und mein Eisenspiel hat an Länge verloren. Woran das liegt? Keine Ahnung. An fehlender professioneller Unterstützung kann es nicht liegen. Anfang des Jahres habe ich sicher 15 Stunden genommen. Theoretisch weiss ich nun meist immer, was ich falsch gemacht habe. Aber dadurch spiele ich natürlich nicht besser. Naja. Das Leben geht weiter. Und den Spaß am Golf habe ich nicht nicht verloren.
Neue Golfplätze
Grob überschlagen müsste ich dieses Jahr etwas über 30 Plätze zum ersten Mal gespielt haben. Dabei waren Traditionsplätze wie Sunningdale, Royal Dornoch oder Berkshire. Aber auch im Großraum Hamburg habe ich einige Plätze kennen gelernt. Grossensee, Pinnau. Dazu kamen noch die Plätze in Arizona, die natürlich auch ihren besonderen Reiz hatten. In dieser Beziehung war es für mich natürlich ein besonderes Jahr.
Reisen und Ausflüge
Das war dieses Mal wirklich eine ganze Menge. Angefangen vom Anfang März in Howido bis zum Golfwochenende an der englischen Kanalküste war fast alles dabei, was man sich wünschen kann. Wettermässig war es im ganzen in Ordnung. Wir waren ja nicht immer am Mittelmeer. Und auch die beiden großen Urlaube (2 Wochen) waren für mich ein Höhepunkt. Schottland und Arizona waren eine Erfahrung, die ich so schnell nicht vergessen werde.
Die nettesten Bilder der neuen Golfplätze und der Reisen findet ihr bei meinen Links unter "My Panoramio Photo's"
Golf im allgemeinen
In Deutschland kommt mir Golf immer noch wie eine Randsportart für Privilegierte vor. Das wird sich auch so schnell nicht ändern. Auch wenn es gelungene Versuche gibt, dieses (zum
Teil berechtigte) Vorurteil aufzubrechen. Golfrange, Redgolf, Golflounge in Hamburg z.B.. Letztendlich geht es aber auch hier um die Kohle. Was man natürlich auch verstehen muss. Wer investiert, möchte natürlich auch eine Rendite erhalten. Und diese Anlagen können dafür sorgen, dass alteingesessene Clubs wieder Nachwuchs bekommen. Was einige auch nötig haben.
Profigolfsport in Deutschland
Natürlich immer noch ein Name. Bernhard Langer. Dieser Mann ist ein Phänomen. Und nach seinem 50. Geburtstag dieses Jahr hat er auch endlich wieder mal ein Turnier gewonnen. Dazu ist auf jeden Fall Martin Kaymer zu erwähnen. Tolles Jahr für ihn. Hut ab. Aber in unserem Land werden Spieler gerne schnell hochgelobt und fallen dann anschließend sehr tief. Für das nächste Jahr wünsche ich Martin Kaymer alles erdenklich Gute. Vielleicht gewinnt er ja dieses Jahr sein erstes European Tour Turnier. Hauptsache er bleibt auf dem Boden der Tatsachen. Über den Rest lege ich lieber den Mantel des Schweigens. Die meisten haben mehr oder weniger enttäuscht. Und gemessen an der Leistung gibt es heutzutage auch zu viel Geld für viele. Bei den Damen gab es in diesem Jahr einige positive Überraschungen. Vorne Weg natürlich Betty Hauert. Auch wenn es am Ende nicht zum Sieg in der Order of Merit reichte. Aber zwei gewonnene Turniere sind auch nicht schlecht. Und zum Abschluss die direkte Qualifizierung von Sandra Gal für die US Ladies Tour. Nach erfolgreicher Collegezeit muss man mal sehen, wie das erste Jahr so wird.
Für mich war es trotz aller Tiefen bei meinem Spiel ein schönes Jahr. Wobei das Golf an sich einen erheblichen Beitrag dazu geliefert hat. Würde mich freuen, auch von anderen einen kleinen golferischen Rückblick zu lesen zu bekommen.
Bis dahin
Freitag, 21. Dezember 2007
Sombrero und "weakest link"
Diese Woche hatte ich mein "Jahresabschlußturnier". Es war die sogenannte Winter Challenge. Organisiert von meinem Arbeitgeber. Da das ganze mit dem Weihnachtessen verbunden war, war es auch eine Art Weihnachtsfeier. In England ist Golf ja sowieso mehr verbreitet.
Es handelte sich um ein Mannschaftsturnier mit 4 Spielern. Pro Loch wurden die 3 besten Nettoergebnisse für das Teamergebnis herangezogen. Teilgenommen hatten 14 Teams. Mit dem Wetter hatten wir enormes Glück. Sonnenschein, ca. 6°C und die Grüns waren auch nicht angefroren, wie es an anderen Tagen der Fall war. Es war also ein perfekter Tag für Wintergolf.

Ausgeschrieben war ein Sombrero für den größten Bandit. So werden in England Handicapschoner bezeichnet. Dies wäre der Fall gewesen, wenn jemand mehr als 40 Nettopunkte gehabt hätte. Außerdem wird eine "Lady" dort anders gehandhabt. Nachdem eine Flightpartner mit seinem Abschlag nicht den Damenabschlag erreicht hatte, freute ich mich schon auf ein Getränk nach der Runde. Leider hatte ich mich zu früh gefreut. In England wird dies etwas anders gehandhabt. Der betroffene Spieler muß mit heruntergelassenen Hosen bis zum Damenabschlag gehen. Zum einen fand ich es etwas kühl und zum anderen war der Anblick auch nicht ganz so schön. Naja. Andere Länder, andere Sitten. In einigen Bereichen benimmt man sich in England schon etwas anders. Oder hat jemand aus anderen Ländern gehört, dass man dort nach einer "Lady" die Hose runterlassen muß? Nichtsdesttrotz. Es war eine schöne Runde Golf mit allen Höhen und Tiefen. Wobei bei mir die Tiefen überwogen. In der Einzelwertung war ich mit 21 Punkten geteilter Letzer. Aber mein Team war immerhin Dritter. Und durch die Bestball-Regelung konnt ich auch trotz 8 Strichen dazu beitragen. 4 mal Par war ok. Wenn diese Aussetzer nur nicht immer gewesen wären... Aber lieber eine schlechte Runde Golf bei guten Bedingungen als einen guten Tag im Büro.

In England war es das dann mit Golf für dieses Jahr. Reicht auch. Vielleicht spiele ich zwischen den Feiertagen noch etwas. Dann wird es auch meinen Jahresrückblick und die Vorschau auf 2008 geben.
Bis dahin und frohe Weihnachten
P.S.: Den Sombrero hat niemand gewonnen. Das beste Einzelergebnis war 37 Punkte.
Es handelte sich um ein Mannschaftsturnier mit 4 Spielern. Pro Loch wurden die 3 besten Nettoergebnisse für das Teamergebnis herangezogen. Teilgenommen hatten 14 Teams. Mit dem Wetter hatten wir enormes Glück. Sonnenschein, ca. 6°C und die Grüns waren auch nicht angefroren, wie es an anderen Tagen der Fall war. Es war also ein perfekter Tag für Wintergolf.

Ausgeschrieben war ein Sombrero für den größten Bandit. So werden in England Handicapschoner bezeichnet. Dies wäre der Fall gewesen, wenn jemand mehr als 40 Nettopunkte gehabt hätte. Außerdem wird eine "Lady" dort anders gehandhabt. Nachdem eine Flightpartner mit seinem Abschlag nicht den Damenabschlag erreicht hatte, freute ich mich schon auf ein Getränk nach der Runde. Leider hatte ich mich zu früh gefreut. In England wird dies etwas anders gehandhabt. Der betroffene Spieler muß mit heruntergelassenen Hosen bis zum Damenabschlag gehen. Zum einen fand ich es etwas kühl und zum anderen war der Anblick auch nicht ganz so schön. Naja. Andere Länder, andere Sitten. In einigen Bereichen benimmt man sich in England schon etwas anders. Oder hat jemand aus anderen Ländern gehört, dass man dort nach einer "Lady" die Hose runterlassen muß? Nichtsdesttrotz. Es war eine schöne Runde Golf mit allen Höhen und Tiefen. Wobei bei mir die Tiefen überwogen. In der Einzelwertung war ich mit 21 Punkten geteilter Letzer. Aber mein Team war immerhin Dritter. Und durch die Bestball-Regelung konnt ich auch trotz 8 Strichen dazu beitragen. 4 mal Par war ok. Wenn diese Aussetzer nur nicht immer gewesen wären... Aber lieber eine schlechte Runde Golf bei guten Bedingungen als einen guten Tag im Büro.

In England war es das dann mit Golf für dieses Jahr. Reicht auch. Vielleicht spiele ich zwischen den Feiertagen noch etwas. Dann wird es auch meinen Jahresrückblick und die Vorschau auf 2008 geben.
Bis dahin und frohe Weihnachten
P.S.: Den Sombrero hat niemand gewonnen. Das beste Einzelergebnis war 37 Punkte.
Montag, 17. Dezember 2007
Wintergolf
Irgendwie bin ich doch ein Sommergolfer. Auch wenn es nett ist, draussen zu sein, Bekannte zu treffen, sich zu bewegen und frische Luft zu schnappen. Aber bei plus 2°C, bewölktem Himmel und leicht zugefrorenen Boden ist Golf spielen doch nicht ganz so toll. Was ist so toll daran, wenn:
- bei guten Schlägen der Ball überall hinspringen kann, nur nicht dorthin, wo er soll?
- man sich trotz sehr warmer Kleidung beim warten den A... abfriert?
- das putten zum Glücksspiel wird?
- vernünftgiges chippen eigentlich unmöglich ist?
Ich weiß es nicht. Aber ich komme trotzdem immer wieder. Vielleicht wegen des Glühweins am 19. Loch. Oder wegen der netten Menschen, die man nach der Runde trifft. Und irgendwie muß man ja auch als Freizeit-Hacker dabei bleiben. Sonst weiß man im Frühjahr gar nicht mehr, wie man spielt.
Bis demnächst
- bei guten Schlägen der Ball überall hinspringen kann, nur nicht dorthin, wo er soll?
- man sich trotz sehr warmer Kleidung beim warten den A... abfriert?
- das putten zum Glücksspiel wird?
- vernünftgiges chippen eigentlich unmöglich ist?
Ich weiß es nicht. Aber ich komme trotzdem immer wieder. Vielleicht wegen des Glühweins am 19. Loch. Oder wegen der netten Menschen, die man nach der Runde trifft. Und irgendwie muß man ja auch als Freizeit-Hacker dabei bleiben. Sonst weiß man im Frühjahr gar nicht mehr, wie man spielt.
Bis demnächst
Montag, 3. Dezember 2007
50 % mit Linkskurserfahrung
Eine Umfrage in meinem Blog während der letzten Woche ergab ein für mich überraschendes Ergebnis. 50 % der Teilnehmer an meiner Umfrage haben schon mal auf einem Linkskurs gespielt. Diese Grössenordnung hätte ich nicht erwartet. Vor allem nicht, wo die Masse der Leser aus Deutschland kommt. Meines Wissens gibt es in Deutschland nur 3 Linkskurse. Ich werde mal über das Ergebnis nachdenken und meine Erkenntnisse demnächst hier mitteilen. Bevor ich es vergesse. Teilgenommen an der Umfrage haben 2 Personen...
Liebe Grüße
P.S.: An diesem Wochenende habe ich kein Golf gespielt. Ich glaube, dies ist jetzt die längste Golfpause seit einer Lungenentzündung vor fast 2 Jahren.
Liebe Grüße
P.S.: An diesem Wochenende habe ich kein Golf gespielt. Ich glaube, dies ist jetzt die längste Golfpause seit einer Lungenentzündung vor fast 2 Jahren.
Sonntag, 25. November 2007
Wieder in der kalten Heimat
Nun sind wir wieder zu Hause. Die erste Woche ist geschafft. Der Jetlag ist fast überstanden, aber morgens lange schlafen mag ich immer noch gerne. Gestern und heute wurde dann erstmals wieder im Heimatclub gespielt. Es war zuerst mal kalt. Im Vergleich zu Arizona sogar sehr kalt. Aber am Samstag war es dann (außer der Kälte) richtig schön. Blauer Himmel und Sonne. Sonntag konnten (mußten?) wir dann leider erstmals seit langem die Regenkleidung testen. Sie hielt zwar noch, aber schön war es trotzdem nicht. Ich möchte gerne zurück in die Wärme...
Das Spiel an sich war ganz ordentlich. Nach 4 Loch lag ich 1 über Par. Kommt auch selten vor. Aber dies konnte ich natürlich nicht durchhalten. Am Ende stand dann eine schöne 43 (9 Loch) für mich zu Buche. Da geht jemand wie ich doch zufrieden nach Hause.
Während der Woche werde ich versuchen, mich auf der Range in London fit zu halten. Am Schwung gibt es immer was zu korrigieren. Ob ich dieses Jahr wieder Training nehme während des Winters, weiß ich noch nicht. Aber nächste Woche werde ich mich wohl entscheiden.
Schöne Woche dann also
Das Spiel an sich war ganz ordentlich. Nach 4 Loch lag ich 1 über Par. Kommt auch selten vor. Aber dies konnte ich natürlich nicht durchhalten. Am Ende stand dann eine schöne 43 (9 Loch) für mich zu Buche. Da geht jemand wie ich doch zufrieden nach Hause.
Während der Woche werde ich versuchen, mich auf der Range in London fit zu halten. Am Schwung gibt es immer was zu korrigieren. Ob ich dieses Jahr wieder Training nehme während des Winters, weiß ich noch nicht. Aber nächste Woche werde ich mich wohl entscheiden.
Schöne Woche dann also
Montag, 19. November 2007
Buchempfehlung
In den letzten Monaten habe ich mir hier in England eine kleine Sammlung von englischen Golfbüchern angelegt. a) weil ich mich dann hier abends schön mit einem netten Buch und einem Glas Wein hinsetzen kann und b) weil es hier so schöne Golf-Bildbände gibt.
Eines davon möchte ich gerne hervorheben. Es ist ein Buch über alle 18-Loch-Linkskurse in Großbritannien. Da ich Linkskurse so sehr mag, war dies genau das richtige Buch für mich. Die Kurse werden detailliert beschrieben und es gibt auch etwas Historie dazu. Das ganze ist mit über 500 tollen Fotos angereichert. Der Titel ist:
Journey through the Links
Der Autor (David Worley) ist Australier und hat die Kurse auch gespielt. Auch die meisten Fotos sind von ihm. Das Buch ist ein schönes "Coffeetable-Book" für Golfer, die auch mal gerne andere Kurse kennenlernen wollen. Erhältlich ist es auch bei Amazon in Deutschland. Dort ist der Preis sogar grade gesenkt worden (schönes Geschenk für Golfer, die Linkskurse mögen).
Schöne Grüße
Samstag, 17. November 2007
Zusammenfassung Southwest USA Urlaub
Heute nachmittag sind wir nach ca. 24 Stunden Netto-Reisezeit zu Hause angekommen. Es war ein echter Traumurlaub. Wir hatten:


Ahwatukee, Loch 14, Par 3 (toll anzusehen mit dem See)
- tolles Wetter gehabt
- großartige Landschaften gesehen
- einen günstigen Dollarkurs und
- schöne Golfkurse gespielt
Ich kann jedem leidenschaftlichen Golfer nur empfehlen in einem Urlaub in dieser Region a) seine Schläger mitzunehmen und b) auf jeden Fall Colorado mit einzuplanen. Für die Shopping-Freaks gibt es Outlet Centers (Loveland / Arizona Mills). Die Golfer finden eigentlich fast überall Golfplätze für alle Preislagen. Unser günstigster Kurs war Estes Park für 6 $. Der teuerste war We-Ko-Pa mit 120 §.
Rückblickend hier nun meine liebsten Löcher auf unserer Reise:
Estes Park, Loch 7 Par 3 (vielleicht, weil ich hier ein Birdie gespielt habe)

Redland Mesa, Loch 8, Par 3 (nicht zu schwer, wenn man das Grün trifft. Ich habe es aber nicht getroffen)

Raven at Verrado, Loch 8, Par 4 (unheimlich schönes Loch und eine Herausforderung)
Ahwatukee, Loch 14, Par 3 (toll anzusehen mit dem See)
We-Ko-Pa, Loch 10, Par 5 (wegen der zwei Inseln mitten auf dem Fairway)
Wir sind etwas traurig, dass die Reise nun schon zu Ende ist. Das Wetter hier ist viel schlechter und dadurch wird es mit dem Golfen in Norddeutschland und England auch schwerer in den nächsten Monaten. Aber man sollte dies als gute Gelegenheit nehmen, an seinen Schwächen (lange Eisen und Bunker) zu arbeiten.
Da ich dieses Jahr wohl keine neuen Plätze mehr spielen werde, gibt es wohl nur noch allgemeine Bericht, die meist irgendwie mit Golf zu tun haben werden.
Schöne Grüße
Freitag, 16. November 2007
We-Ko-Pa
Beim aufstehen heute morgen gab es die erste kleine Enttäuschung. Es war bewölkt. Bis auf ein paar Kilometer zwischen Moab und Monument Valley kannten wir so etwas bisher noch nicht. Aber da es ja nicht wirklich kalt war (24°C), machten wir uns nach dem Frühstück frohen Mutes auf dem Weg zum gebuchten Platz. Wir hatten schon in Deutschland 18 Loch auf dem Cholla Kurs des We-Ko-Pa Golfclubs gebucht. Dies ist ein Kurs in einem Reservat östlich von Scottsdale und hat seit seiner Öffnung schon einige Preise bekommen.

Beim ersten Abschlag lernten wir dann unsere Spielpartner kennen. Es handelte sich um 2 amerikanische Italiener. Die beiden kamen extra zum golfen aus LA. Einer der beiden wollte in den nächsten Jahren alle spielbaren ("accessible") Top 100 Plätze der USA spielen. We-Ko-Pa war einer davon. Es handelte sich dabei um einen klassischen Wüstenkurs. Der Schwierigkeitsgrad des Kurses war sehr hoch. Aber ehrlich gesagt vergaß man vieles durch die schönen Ausblicke.

Unser Spiel war an unserem letzen Tag wirklich gut. Vielleicht lag es am Druck, den die anderen Mitspieler unwissentlich ausübten. Wir wollten uns nicht blamieren. Trotz jeweils 3 Loch Pause spielten wir beide unser Handicap und besser (Nicole). Dabei vergaß man auch, dass es erstmals in diesem Urlaub regnete. Das war aber nur kurz und störte nicht wirklich.
Es war also ein gelungener letzter Tag. Schöner Golfplatz, warm und auch ein gutes Ergebinis. So richtig gern fahren wir zwar nicht, aber mit so einem Abschluß ist alles nur halb so schlimm.
Bis dahin. Liebe Grüsse
Beim ersten Abschlag lernten wir dann unsere Spielpartner kennen. Es handelte sich um 2 amerikanische Italiener. Die beiden kamen extra zum golfen aus LA. Einer der beiden wollte in den nächsten Jahren alle spielbaren ("accessible") Top 100 Plätze der USA spielen. We-Ko-Pa war einer davon. Es handelte sich dabei um einen klassischen Wüstenkurs. Der Schwierigkeitsgrad des Kurses war sehr hoch. Aber ehrlich gesagt vergaß man vieles durch die schönen Ausblicke.
Unser Spiel war an unserem letzen Tag wirklich gut. Vielleicht lag es am Druck, den die anderen Mitspieler unwissentlich ausübten. Wir wollten uns nicht blamieren. Trotz jeweils 3 Loch Pause spielten wir beide unser Handicap und besser (Nicole). Dabei vergaß man auch, dass es erstmals in diesem Urlaub regnete. Das war aber nur kurz und störte nicht wirklich.
Es war also ein gelungener letzter Tag. Schöner Golfplatz, warm und auch ein gutes Ergebinis. So richtig gern fahren wir zwar nicht, aber mit so einem Abschluß ist alles nur halb so schlimm.
Bis dahin. Liebe Grüsse
Donnerstag, 15. November 2007
Gainey Ranch GCC
Heute ging es auf den Kurs, der mehr oder weniger zum Hotel gehört. Man geht mit seinem Bag zum Empfang und läßt sich dann mit einem 8-Personen Kart zum Club fahren. Da wir als alte Geizhälse das Trinkgeld sparen wollten, versuchten wir, den Weg zu Fuß zu finden. Nach 20 Metern kam aber der Herr mit dem Kart an und fragte uns, ob wir zum Golfplatz wollten. Das ganze war uns etwas peinlich, also ließen wir uns fahren. Anscheinend waren wir die einzigen "Exoten", die zu Fuß gehen. Der Mann im Kart zeigte uns dann den Weg zum Proshop und verschwand mit unseren Bags. Man muß manchmal schon Vertrauen in die Menschheit haben. Nachdem wir das hohe Greenfee bezahlt hatten, suchten wir unsere Schläger. Natürlich hatten wir Glück und unser Kart mit Schlägern und unseren Namen an der Frontscheibe stand dort.
Gail, die nette Rangerin, zeigte uns dann die Range und nach dem Einschlagen ging es unter den Augen von ihr zum ersten Abschlag. Natürlich ging mein Abschlag voll in die Hose (oder besser in die Büsche). Gott, war mir das peinlich. Noch mehr, als auch der zweite Versuch daneben ging. Versuch Nummer drei war dann aber klasse. Wir hatten eine sehr frühe Startzeit (08:15), damit wir mehr vom Tage hatte. Wir wurden nicht enttäuscht. Der Platz war visuell eine Oase in der Großstadt. Palmen, Bäume, verchiedene Vögel, viel Wasser. Man konnte sich nicht satt sehen.

Ich hatte heute heute nicht meinen besten Tag und wurde von Nicole im Matchplay 3 auf 2 geschlagen. Auf den zweiten 9 lief es bei mir nicht mehr so toll und Nicole spielte richtig gutes Golf. Immerhin zweimal Par gespielt.

Wir brauchten auch keine 4 Stunden. Hatten deshalb Zeit, auch mal nichts zu tun und einfach nur zu entspannen. Wenn wir schon in einem Hotel mit netter Badelandschaft wohnen, muß man dies auch nutzen. Es gab sogar einen kleinen Sandstrand.

Gleich wollen wir bei einem Italiener in der Nähe etwas essen und dann den Abend mit einem Cocktail abschließen. Das Leben kann echt toll sein.
Liebe Grüße aus Scottsdale
Gail, die nette Rangerin, zeigte uns dann die Range und nach dem Einschlagen ging es unter den Augen von ihr zum ersten Abschlag. Natürlich ging mein Abschlag voll in die Hose (oder besser in die Büsche). Gott, war mir das peinlich. Noch mehr, als auch der zweite Versuch daneben ging. Versuch Nummer drei war dann aber klasse. Wir hatten eine sehr frühe Startzeit (08:15), damit wir mehr vom Tage hatte. Wir wurden nicht enttäuscht. Der Platz war visuell eine Oase in der Großstadt. Palmen, Bäume, verchiedene Vögel, viel Wasser. Man konnte sich nicht satt sehen.
Ich hatte heute heute nicht meinen besten Tag und wurde von Nicole im Matchplay 3 auf 2 geschlagen. Auf den zweiten 9 lief es bei mir nicht mehr so toll und Nicole spielte richtig gutes Golf. Immerhin zweimal Par gespielt.
Wir brauchten auch keine 4 Stunden. Hatten deshalb Zeit, auch mal nichts zu tun und einfach nur zu entspannen. Wenn wir schon in einem Hotel mit netter Badelandschaft wohnen, muß man dies auch nutzen. Es gab sogar einen kleinen Sandstrand.
Gleich wollen wir bei einem Italiener in der Nähe etwas essen und dann den Abend mit einem Cocktail abschließen. Das Leben kann echt toll sein.
Liebe Grüße aus Scottsdale
Mittwoch, 14. November 2007
Ahwatukee
Heute haben wir das beste Preis-Leistungsverhältnis unseres Urlaubs bisher erhalten. Das Wetter war klasse (Sonne, über 30°) und wir hatten grad nichts besseres zu tun. Im Internet fanden wir einen Kurs mit dem Namen Ahwatukee Country Club. 28$ inkl. Kart. Da kann man nicht meckern. Der Kurs (hinterer Abschlag 6700 Yard, Par 72) schlängelte sich durch ein Wohngebiet, war aber nett angelegt und vernünftig gepflegt. Für den normalen Mitteleuropäer machten die Palmen natürlich auch was her. An einigen Löchern war es richtig hübsch anzusehen.

Über den Score reden wir lieber nicht. Aber immerhin 3 mal Par gespielt. Ist ja auch nicht schlecht für einen Platz, den man nicht kennt. Morgen spielen wir dann den Platz, der zum Hotel gehört. Gainey Ranch Golf Club.
Schönen Tag
Über den Score reden wir lieber nicht. Aber immerhin 3 mal Par gespielt. Ist ja auch nicht schlecht für einen Platz, den man nicht kennt. Morgen spielen wir dann den Platz, der zum Hotel gehört. Gainey Ranch Golf Club.
Schönen Tag
Dienstag, 13. November 2007
The Raven at Verrado
Heute gab es die erste Runde im Raum Phoenix. Wir hatten eine Teetime im "Raven at Verrado" gebucht. Der Platz befindet sich in einem "Neubaugebiet" in der Nähe von Buckeye im Südwesten von Phoenix. Empfohlen wurde uns der Kurs von einem englischen Kollegen. Hauptkriterium war der großartige Kundenservice. Wir wurden nicht enttäuscht.

Beim Einfahren wurden uns die Schlägertaschen abgenommen und wir wurden Richtung Proshop für die restliche Abwicklung verwiesen. Gebucht hatten wir ein Komplettpaket. 18 Loch, Frühstück, Mittagessen und Rundenverpflegung. Nach einem reichhaltigen, sehr guten Frühstück ging es dann auf die Runde. Auf uns wartete ein Cart mit unserem Namen ausgerüstet mit Birdiebooklet, Wasser, Tees und Handtüchern. Eigentlich fehlte nur noch, dass wir in den Wagen getragen wurden...
Am ersten Abschlag erfuhren wir dann, dass man uns mit einem deutschen Pärchen aus Süddeutschland zusammengetan hatte. Das erleichterte einiges in Bezug auf die Sprache und nett waren die beiden auch. Man konnte von vier verschiedenen Abschlägen wählen. Ich entschied mit für Silver. 6830 Yards für Par 72 und meine Frau spielte von Weiss (6200 Yards). Das war damit einer der längsten Kurse, die wir bisher gespielt haben. Da es sich um einen Wüstenkurs handelte, mußte man meist immer erst ca. 150 Yard Wüste überqueren, bevor man auf dem Fairway war.

Spielerisch war das ganze in Ordnung. 97 Schläge. Ich bin halt nicht der Topgolfer. Und mit der Schlägerwahl vertue ich mich immer noch bei den Yards. Es war aber eine tolle Golferfahrung, die zum Schluß mit einem leckeren Mitagessen abgerundet wurde.
Also, falls ein Leser mal in der Nähe sein sollte, den Platz kann man nur empfehlen.
Liebe Grüße
Beim Einfahren wurden uns die Schlägertaschen abgenommen und wir wurden Richtung Proshop für die restliche Abwicklung verwiesen. Gebucht hatten wir ein Komplettpaket. 18 Loch, Frühstück, Mittagessen und Rundenverpflegung. Nach einem reichhaltigen, sehr guten Frühstück ging es dann auf die Runde. Auf uns wartete ein Cart mit unserem Namen ausgerüstet mit Birdiebooklet, Wasser, Tees und Handtüchern. Eigentlich fehlte nur noch, dass wir in den Wagen getragen wurden...
Am ersten Abschlag erfuhren wir dann, dass man uns mit einem deutschen Pärchen aus Süddeutschland zusammengetan hatte. Das erleichterte einiges in Bezug auf die Sprache und nett waren die beiden auch. Man konnte von vier verschiedenen Abschlägen wählen. Ich entschied mit für Silver. 6830 Yards für Par 72 und meine Frau spielte von Weiss (6200 Yards). Das war damit einer der längsten Kurse, die wir bisher gespielt haben. Da es sich um einen Wüstenkurs handelte, mußte man meist immer erst ca. 150 Yard Wüste überqueren, bevor man auf dem Fairway war.
Spielerisch war das ganze in Ordnung. 97 Schläge. Ich bin halt nicht der Topgolfer. Und mit der Schlägerwahl vertue ich mich immer noch bei den Yards. Es war aber eine tolle Golferfahrung, die zum Schluß mit einem leckeren Mitagessen abgerundet wurde.
Also, falls ein Leser mal in der Nähe sein sollte, den Platz kann man nur empfehlen.
Liebe Grüße
Montag, 12. November 2007
Golf am Grand Canyon
Da dies ja zum Grossteil ein Golfblog ist, muß ich natürlich auch über meine Erfahrungen dort berichten. Nachdem wir ankamen, hatte ich natürlich nichts besseres vor, als sofort meine Ausrüstung zu holen und auf zu Loch 1. Allein die Aussicht vom Abschlag war atemberaubend.

Der Abschlag war dann auch richtig klasse. Leider hatten wir keinen Vorcaddy. Und einen provisorischen Ball hatte ich auch nicht gespielt. Wir also runter mit Muli's. Nach 6 Stunden kamen wir dort auch an. Leider konnten wir den Ball nicht finden. Ich also wieder hoch, um meinen dritten Schlag zu machen. Leider kam ich erst dort an, als es schon wieder dunkel wurde. War also nur eine Runde mit einem Schlag. Aber der Ausblick von Loch 1 war wirklich phantastisch!

Morgen geht es dann weiter mit richtigem Golf in Scottsdale. Es wartet der "Raven at Verrado". 18 Loch inklusive Cart, Getränke auf der Runde und 2 Mahlzeiten als Paketangebot.
Schöne Grüße aus Phönix
Der Abschlag war dann auch richtig klasse. Leider hatten wir keinen Vorcaddy. Und einen provisorischen Ball hatte ich auch nicht gespielt. Wir also runter mit Muli's. Nach 6 Stunden kamen wir dort auch an. Leider konnten wir den Ball nicht finden. Ich also wieder hoch, um meinen dritten Schlag zu machen. Leider kam ich erst dort an, als es schon wieder dunkel wurde. War also nur eine Runde mit einem Schlag. Aber der Ausblick von Loch 1 war wirklich phantastisch!
Morgen geht es dann weiter mit richtigem Golf in Scottsdale. Es wartet der "Raven at Verrado". 18 Loch inklusive Cart, Getränke auf der Runde und 2 Mahlzeiten als Paketangebot.
Schöne Grüße aus Phönix
Freitag, 9. November 2007
Spektakulär
Heute war irgendwie ein besonderer Tag. Es began mit einem Blick aus dem Hotelfenster, den wir am Abend vorher so nicht erwartet hatten (wir kamen im Dunkeln in Grand Junction an). Strahlender Sonnenschein und Blick auf die Berge (Redland Mesa) im Hintergrund. Nach dem Frühstück ging es zum golfen nach Redland Mesa. Den Platz hatte ich im Internet gefunden. Ca. 5 Jahre alt und man kann auch 9 Loch spielen. Als wir ankamen, wurden unsere Erwartungen sogar noch übertroffen. Der Platz befand sich in den Bergen und es gab viele tolle erhöhte Abschläge. Es war genaugenommen ein Platz durch eine bergige Wüste mit tollen Ausblicken. Irgendwann hat dann Nicole auch von den Herrenabschlägen gespielt. Die Aussicht von den Damenabschlägen war oft langweilig. Die Herrenabschläge waren manchmal 20-30 Meter höher gelegen.

Die 9 Loch waren mit Cart in ca. 2 Stunden geschafft. Es war ein tolles Erlebnis. Wir kamen aus dem Staunen oft nicht heraus. Die Aussichten waren einfach unübertrefflich. Wenn Grand Junction nicht am Ende der Welt liegen würde, könnten sogar darüber nachdenken, dort eine Immobilie zu übernehmen. Kurz gesagt, es war ein echter Höhepunkt.
Nach der Runde ging es dann weiter zum Arches Nationalpark (ca. 3 Meilen nördlich von Moab Utah und 2 Stunden Autofahrt durch die Wüste). Dort verbrachten wir dann noch 2 schöne Stunden mit unbeschreiblichen Aussichten und spektakulären Steinformationen. Hauptsächlich bekannt ist der Nationalpark für seine vielen Bögen (Arches). Einen der bekannteren sieht man unten.

Morgen geht es dann zum Monument Valley. Also kein Golf. Naja. Werde ich dann wohl mit klarkommen müssen.
Also, liebe grüße aus Moab und bis demnächst
Die 9 Loch waren mit Cart in ca. 2 Stunden geschafft. Es war ein tolles Erlebnis. Wir kamen aus dem Staunen oft nicht heraus. Die Aussichten waren einfach unübertrefflich. Wenn Grand Junction nicht am Ende der Welt liegen würde, könnten sogar darüber nachdenken, dort eine Immobilie zu übernehmen. Kurz gesagt, es war ein echter Höhepunkt.
Nach der Runde ging es dann weiter zum Arches Nationalpark (ca. 3 Meilen nördlich von Moab Utah und 2 Stunden Autofahrt durch die Wüste). Dort verbrachten wir dann noch 2 schöne Stunden mit unbeschreiblichen Aussichten und spektakulären Steinformationen. Hauptsächlich bekannt ist der Nationalpark für seine vielen Bögen (Arches). Einen der bekannteren sieht man unten.
Morgen geht es dann zum Monument Valley. Also kein Golf. Naja. Werde ich dann wohl mit klarkommen müssen.
Also, liebe grüße aus Moab und bis demnächst
Donnerstag, 8. November 2007
Klang im Treffermoment
Hatte gestern mit meiner Frau während der Runde auf 2300 Meter Höhe eine Diskussion über den Klang im Treffermoment. Sie war davon überzeugt, dass in dieser Höhe das treffen des Balles anders klingt. Ich bin da etwas skeptisch. Genauso wie die Theorie der grösseren Weite. Habe zwar vernünftig gespielt, aber weiter kamen mir meine Schläge nicht wirklich vor.
Vielleicht kann jemand mit Fakten helfen. Gibt es gesicherte Daten zu diesen Themen (Klang und Weite)? Wenn ja, wäre ich dankbar für Kommentare. Danke im Voraus.
Schöne Grüsse aus Grand Junction
Vielleicht kann jemand mit Fakten helfen. Gibt es gesicherte Daten zu diesen Themen (Klang und Weite)? Wenn ja, wäre ich dankbar für Kommentare. Danke im Voraus.
Schöne Grüsse aus Grand Junction
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