Montag, 30. September 2013

GK Braunschweig

Allein schon, dass sich hier der Klub mit K schreibt, zeugt schon von Tradition. Meines Wissens ist es ausser Lübeck-Travemünde der einzige Golfklub in Deutschland, der sich nicht mit C schreibt. 1926 gegründet hat man schon eine interessante Geschichte hinter sich.
Die Reisegolferin an der 4
Wir kamen an einem Sonntag ohne Anmeldung. Laut Website gab es kein Turnier. Aber auch sonst war nicht viel los. Wir brauchten erst einige Zeit, um jemanden zu finden, der uns Trolleys aushändigen konnte. Greenfee kam in die Honesty Box und los ging es. Was uns schon bei der Anfahrt auffiel, war dass man hier anscheinend mit Trockenheit zu kämpfen hatte (wir waren Mitte Juli da). Fast alle Fairways waren braun und sahen sehr ausgetrocknet aus. Einige in unsere Gruppe fanden das Greenfee (50€) dafür etwas zu hoch. Wenn man dann auf dem Platz war, war es für mich als alten Linkskurs-Liebhaber aber halb so wild. Die Fairways waren trotzdem gut zu spielen. Und die Grüns waren meist in gutem Zustand. Was will man mehr. Nach der Runde erzählte man uns dann, dass alle Wasserpumpen ausgefallen waren und es durch das Elbehochwasser keine Ersatzteile gab. Nun denn. Wird dann ja wohl so gewesen sein. Ich gehe davon aus, dass beim nächsten Besuch alles wieder normal ist.

Grün Loch 8
Blick vom Herrenabschlag der 17
Der Platz und die Löcher haben mir sehr gut gefallen. Gute Mischung aus kurzen und langen Löchern. Erhöhte Abschläge und nicht immer einzusehende stufige Grüns. Am besten gefielen mir die 4, die 8 und die 17. Bei der 17 war vor allem der herrenabschlag klasse. Wenn man dort das erste Mal steht, fagt man sich schon, wohin man nun spielen soll.

Ich war zufrieden und komme gerne nochmal wieder, wenn es sich ergibt.

Fazit: Netter, abwechslungsreicher Platz

Reisegolfer-Rating: 6
GK Braunschweig

Mittwoch, 21. August 2013

Dundonald Links

Als dritten Kurs unseres Kurztripps nach Ayrshire hatten wir uns aus zwei Gründen für Dundonald entschieden. 1.) es ist ein Linkskurs, der auf meiner Küchenliste verzeichnet ist und 2.) kann man den Platz auch Samstags spielen. An den ersten beiden Tagen hatten wir mit dem Wetter ja einigermassen Glück gehabt. Ein paar Tropfen am Anfang in Prestwick, aber ansonsten meist Sonne. Das sah am Samstagmorgen etwas anders aus. Regen, Regen, Regen. Aber wir hatten ja unsere Startzeit und hofften auf unser Glück. Zudem sah es auf dem Regenradar von BBC Weather aus, als ob es irgendwann am Vormittag aufhören könnte.


Auf jeden Fall kamen wir pünktlich im Nieselregen an. Alles ganz freundliche Menschen dort und man bot uns auch an, etwas zu warten und späten zu starten. Aber wir waren dann heiß und das Whiskytasting am Nachmittag wartete ja auch noch. Nach den letzten Tagen brauchte ich dann doch mal ein paar Bälle und entschied mich für das Sonderangebot an Srixon Bällen. Beim Auspacken merkte ich dann, dass eine Packung fehlte. Die Dame am Tresen war dann aber so aufgeregt, dass sie mir aus Versehen eine Packung richtig teurer Logobälle gab. Aber auch die kann ich ich ohne Probleme verspielen.


Der Starter erklärte uns den Kurs, etwas Geschichte und los ging es. Loch 1 war ein gut gestaltetes Par 4, welches je nach Wind, simpel oder herausfordernd ist. Wir spielten gegen den Wind und den Nieselregen und ich war glücklich mit meinem Bogey zum Start. Das nächste erwähnenswerte Loch war die 6. Ein nettes Par 3, bei dem man sehr präzise spielen musste. Kurz, aber mit interessantem Grün. Die 9 war dann ein schöner Abschluß für die erste Hälfte. Leider bin ich dort an mir und dem hoch gelegenen Grün gescheitert.


Die zweiten 9 waren die für mich spannenderen Löcher. Richtig gut fand ich die Löcher 11 bis 13. Die 11 ist das Signature Hole des Platzes (schweres Par 3) und bei den nächsten beiden Löchern spielt man sich dann in Richtung See (wobei zwischen dem Platz und dem Meer noch Western Gailes liegt). Zum Finale gab es dann ein Par 5, bei dem man das Grün über einen Wassergraben anspielen musste. Welches kein Problem für den defensiven Spieler ist, aber für mutigere Naturen doch ein (für mich) unüberwindliches Hindernis ein kann.


Dundonald ist ein ganz toller, wenn auch noch junger, Golfplatz. Es handelt sich um die Pay&Play Tochter von Loch Lomand. Architekt war Kyle Phillips (u.a. auch Kingsbarns). Nett fand ich, dass man fast immer mit seinem Loch alleine war. Man sah nur selten andere Spieler, da der Blick zu Nachbarlöchern meist durch (künstliche) Dünen versperrt war. Vom Ergebnis her war der Tag für mich schrecklich. Aber da ich gelernt habe, mit so etwas umzugehen, hatte ich viel Freude. Ach ja. Die Sonne kam ab Loch 5 auch wieder raus... Und das Whiskey Tasting am Nachmittag war auch nicht schlecht.

Fazit: Sehr guter Golfplatz, den man unbedingt in seine Tour in Ayrshire einbauen sollte

Reisegolfer-Rating: 6

Link zur Website
Dundonald

Montag, 12. August 2013

The Prestwick Experience

Als Teil der Tour in Ayrshire wollte ich natürlich auch am Geburtsort der British Open eine Runde spielen. Auf dem Old Course in Prestwick. Und da man dort nicht immer hinkommt, habe ich sofort die angebotene "Experience" gebucht (wird immer Dienstags und Freitags angeboten). Diese beinhaltete ausser der Runde am Vormittag ein Lunch im Dining Room. Ich hatte also den klassischen britischen Golftag gebucht.

So sollte man die 1 spielen...
Aber von Anfang an. Da wir knapp 400 Meter vom Clubhaus entfernt wohnten, fuhren wir als sportliche Golfer natürlich mit dem Auto zum Club... Dort angekommen, meldeten wir uns zuerst an und zogen uns danach unsere Schuhe an (natürlich nicht auf dem Parkplatz, sowas machen nur Kulturbanausen...). Selbstverständlich gab es auch hier nicht die Range in der Nähe des Clubhauses. Sowas brauch hier anscheinend keiner. Daher fiel auch diesmal das Einschwingen aus und es bleiben nur ein paar Putts und das aufwärmen a la Jiminez.

Die Cardinal Bunker. Man musste von rechts nach links spielen...
Vor dem ersten Schlag wurde vom Club das obligatorische Erinnerungsfoto unter der Uhr des Clubhauses gemacht und nach kurzer Einweisung ("don't use your driver for the first shot") begann die Runde auf einem der berühmtesten Anfangslöchern weltweit. "Railway"! Links und vor uns Rough und rechts bis zum Grün die Schienen der Strecke Ayr-Glasgow, die natürlich Aus waren. Die Landezone war fair, aber doch irgendwie klein. Mit zwei sauberen Eisenschlägen ist man aber doch auf dem Grün. Nach einem kurzen Par 3 ging es dann zu einem weiteren Klassiker. Loch 3. Cardinal. Ein Par 5, bei dem man beim ersten Mal extreme Probleme hat zu wissen, wo man hinzielen soll. Zudem begann dort auch ein Schauer. Die Schwierigkeit waren die riesigen Bunker, die man mit dem zweiten Schlag überqueren musste. Zudem sah man sein Ziel überhaupt nicht. Da hätte uns ein Caddy sicher geholfen... Tolles Loch auf jeden Fall. Beim nächsten Mal wird es leichter...

Der Sahara Bunker vor dem Grün der 17
Über das Himalaya (Loch 5, Par 3 blind über ein Reisendüne) und viele weitere wunderbare Linkslöcher ging es dann mit Loch 14 wieder Richtung Clubhaus. Aber es war noch nicht zu Ende. Es kam ja noch ein weiterer Klassiker. "The Alps". Loch 17. Mittellanges Par 4, bei dem man mit dem zweiten Schlag über eine sehr hohe Düne das Grün anspielen musste. Damit war es aber noch nicht genug. Hinter der Dünde und vor dem Grün war noch ein Bunker mit dem Namen "Sahara". Man kann sich die Größe dieses Sandkastens grob vorstellen. Nach dem netten Abschluß mit der kurzen "Clock" (Par 4 284 Yard) ging es dann unter die Dusche.

Der zufriedene Reisegolfer beim Käse...
Selbstverständlich kommt hier keiner auf die Idee, nach einer Runde mit Golfklamotten essen zu gehen. Nein. Hier hat man Stil. Sakko und Krawatte ist Pflicht beim Mittagessen. Für die Damen ist ein dezentes Kleid ausreichend. Vor dem Essen nimmt man aber noch seinen Aperitiv zu sich. In Prestwick ist ein Kümmel das beliebteste Getränk (auch interessant. Oder?). Das Essen im Dining Room war dann wirklich klasse. Man hatte die Wahl zwischen 3 Vorspeisen und 3 Hauptspeisen gefolgt von leckeren Dessert und grandiosen britischer Käseauswahl. Alles von sehr guter Qualität und strafte alle Lästerei über die miese britische Küche Lügen. Wir waren richtig glücklich und gönnten uns nach dem Lunch noch einen Kümmel zum Kaffee. Ach ja. Das ganze Clubhaus ist für einen wie mich eher ein Museum, als ein Treffpunkt für Mitglieder eines Golfclubs... Es war also eine rundum gelungene "Experience". Gerne wieder!

Fazit: Tolles Erlebnis. Klasse Golfplatz. Wenn dort, dann auch die Experience buchen. Ist den Mehrpreis wert.

Reisegolfer-Rating: 8

Link zur Clubwebsite

Prestwick Experience

Donnerstag, 1. August 2013

Turnberry Ailsa

Im Juni ergab sich für mich die Möglichkeit, spontan einen Kurzausflug zu machen. Die Reisegolferin war beruflich unterwegs und ich habe dann einfach mal geschaut, wo man so hin kann und wo ich noch nicht war. Ein Blick auf meine Küchenkarte mit den Top 100 Kursen der britischen Inseln brachte dann eine schnelle Lösung meiner Überlegung. Ayeshire in Westschottland hatte noch keine "Erledigt-Haken". Also schnell einen Flug gebucht und dann bei einem örtlichen Anbieter (Ayrshire Golf Tours) eine Tour mit 3 Nächten und 3 Plätzen angefragt. Einen Tag später hatte ich die Bestätigung und die Detailplanung konnte beginnen.

Das Resort
Der erste Platz unserer Tour war dann auch gleichzeitig einer der Höhepunkte, was meine bisher gespielten Golfplätze angeht. Turnberry! Der Kurs war Schauplatz von bisher 4 British Open (mit dem unvergesslichen Duel in the Sun 1977) und 6 Senior Open. Zudem war er auf meiner Küchenliste an Nummer 1 gelistet. Da unser Flug früh genug war, hatten wir genügend Zeit mit der Anfahrt zum Platz. Turnberry liegt etwa 30 Minuten südlich der Hauptorte in Ayrshire (in unserem Fall von Prestwick, wo wir unser Hotel bezogen hatten). Also etwas ausserhalb. Natürlich hätte man auch in dem Resort dort übernachten können, aber das war mir doch etwa zu teuer.

Loch 6, Par 3 (blöder Bunker rechts...)

Am Starterhaus wurden wir von Malcolm empfangen. Ein netter älterer Herr, der geübt darin war,  mit den Touristen einen Schnack zu halten und gleichzeitig Empfehlungen für den Abschlag herauszufinden (versteckte Frage nach der Spielstärke und netter Hinweis, dass Abschlag X (es gab 3 für Herren) für viel Spass sorgen werden. Also richtig gut.

Blick vom Championship Abschlag der 9
Der Platz selber war ein Traum. Ein lockerer Anfang mit einem mittleren Par 4, welches rechts sehr stark mit Ginster bestückt war wurde von immer schwereren Löchern gefolgt. Und alle Löcher sahen vom Abschlag immer einfacher aus, als sie in Wirklichkeit waren. An einigen Löchern (und vor allem den Bunkern) bin ich fast verzweifelt. Aber es war schön und ich hatte Freude! Und darum geht es ja. Oder?
Loch 10. Dinna Fouter
Die Qualität der Löcher erhöhte sich im Laufe der Runde. Hohe Dünen, gut platzierte Bunker und ganz tolle Grüns. Visuelle Höhepunkte waren auf jeden Fall die Löcher um den Leuchtturm herum (Löcher 9-11). Wirklich schön. Ich hatte einen kleinen "Höhepunkt" bei dem Blick. Mein persönlicher Favorit, was die Löcher angeht, war auf jeden Fall die 16 (Wee Burn). Dabei empfindet man den Bach gar nicht als so klein, wenn man drin liegt...

Grün der 16. Wee Burn. Man sollte das Grün schon im hinteren Berech treffen...
Nach dem schönen Abschluß auf der 18, war das Kaltgetränk nach der Runde echt verdient. Die Bar und das Restaurant lohnen sich allein wegen des Ausblicks und der ganzen Fotos im Flur. Und der Preis war vollkommen in Ordnung. 99 Pfund Twilight Rate für so einen Platz war klasse.

Ach ja. Grossartig ist es auch, wenn man aus der Ferne den Dudelsackpfeifer hört, der immer zwischen 18:30 und 19:00 Uhr vor dem Hotel aktiv ist...

Fazit: Muss man unbedingt spielen

Reisegolfer-Rating: 9,5 ( :-) )

Turnberry

Montag, 22. Juli 2013

Nordwales - die anderen Plätze

Natürlich habe ich auch noch andere als die bisher beschriebenen Kurse gespielt. Ingesamt haben wir in den 10 Tagen 9mal gespielt. Nicht mit ausführlichen Berichten versehen worden sind:

Criccieth

Netter 9-Loch Platz oberhalb des Ferienortes mit der Burg. Nichts besonderes, aber immer gut für eine schnelle 9-Loch Runde am Abend.

Reisegolfer-Rating: 2

Blick auf Loch 8 in Criccieth

  



Vale of Llangollen

Sieht von oben (liegt in einem Tal) spektakulärer aus, als er in Wirklichkeit ist. Als Parklandplatz ok. Mehr aber auch nicht.

Reisegolfer-Rating: 3

Blick auf Loch 18 und Clubhaus von Llangollen

North Wales Golf Club

Der Platz im Urlaub mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis. Für 12 Pfund haben wir einen richtig schönen, alten Linkskurs gespielt. Auf dem zweiten 9 ging es dann richtig in die Dünen.

Reisegolfer-Rating: 5

Blick auf das Grün der 17. Par 3.




Bangor St. Deniol's

Ein sehr hügeliger Platz, der halb Parkland, halb linksartig (knochentrockene Fairways im Ginstermeer) nicht so einfach zu spielen war. Auch hier war der Preis mit 17 Pfund für die Runde sehr fair.

Reisegolfer-Rating: 4

Blick auf Bangor
Ach ja. Nefyn haben wir natürlich auch wieder gespielt (ich war zum dritten Mal dort). Es war schön und spektakulär wie immer. Aber über den Platz habe ich mich ja schon ausgelassen.

Fazit: Wer Golf mag, muss unbedingt mal Urlaub in Nordwales machen. Auch ohne Golf hat man dort genug Auswahl. Empfehlen kann ich für so einen Urlaub, ein Haus zu buchen. Wir hatten ein altes Käpitänshaus direkt an der Küste in Criccieth. Wer Tipps für einen Urlaub in der Region haben möchte, sende mir bitte eine Mail.

Montag, 8. Juli 2013

Formby Ladies

Im Hinterkopf der meisten deutschen Golfern ist für die Britische Insel natürlich das berühmte "No dogs, no ladies". Auch das gibt es natürlich immer noch auf der Insel. Aber ehrlich gesagt kaum noch. Bei unserer Tour im Juni wollte ich den Mitreisenden mal "was anderes" liefern. Dafür suchte ich mir einen reinen Damenclub aus. Den Formby Ladies Golfclub nördlich von Liverpool.

Im Dining Room
Wie sicher die meisten Leser wissen, ist Golf in Grossbritannien etwas anders organisiert. In England gibt es z.B. die EGU (English Golf Union) für die Herren und die LGU (Ladies Golf Union) für die Damen. Das sieht man dann auch auf den Plätzen, wo es die Entfernungsangaben immer unterschiedlich für Damen und Herren gibt. Für Herren die EGU und für Damen die LGU zuständig. Auch das Rating der Löcher ist nach Geschlecht und Verband verschieden. Wer mal in UK gespielt hat, wird sich sicher erinnern, dass er am Anfang teilweise die Damenabschläge gesucht hat und diese dann hinter den Herren gefunden hat. Das liegt daran, dass ein Par 4 für Herren oft für Damen ein Par 5 ist und eine Runde dann beispielsweise für die Herren Par 69 und für die Damen Par 74 sein kann. Aber genug zum allgemeinen geschrieben, nun zum reinen Damenclub in Formby.


Ende des 19ten Jahrhunderts fragte die Damensektion des Fromby Golfclubs freundlich nach einer eigenen Spielmöglichkeit für die Damen. Es wurde schnell Nägel mit Köpfen gemacht und 1896 wurde der Formby Ladies Golfclub gegründet und durfte auf einem eigenen 9-Loch Platz innerhalb des Herrenplatzes spielen. 1908 hatte man dann seinen eigenen 18-Loch Platz. Finanziell unterstützt wurde der Ladies Club von den Herren des Formby Golfclubs. Jedes Mitgleid dort war per Definition "Accociate Member" beim Ladies Club für einen Guinea pro Jahr (fragt mich nicht, was das umgerechnet wert war...) und hatte eingeschränkte Spielrechte. Dies blieb so bis 2010, als ein neues Gleichberechtigungsgesetz in UK diese Form einer Mitgliedschaft untersagte.


Heute hat der Ladies Club ein eigenes, kleines, süßes Clubhaus und eben den eigenen Platz. Das besondere daran ist, dass es nur (rote) Damenabschläge gibt. Der Platz ist zwar kurz (5374 Yard) aber er ist nicht ohne. Er ist eine schöne Mischung aus Links und Heidelandplatz. Schönes Zitat von Greg Norman zu dem Platz: "It clearly shows that courses do not have to be 7,000 yards plus to be formidable." Damit ist eigentlich alles zu dem Kurs gesagt.

Das Clubhaus
Als Gast wird man dort sehr freundlich empfangen. Wir hatten ein Paket mit Soup und Sandwich gebucht und nahmen das Essen im Clubhaus zu uns. Der Raum war typisch britisch. Foto von der Queen an der Wand u.s.w.. Halt wie man es sich vorstellt. Laut Aussagen der Damen in unserer Gruppe haben diese sich als Frau selten so "verstanden gefühlt" bezüglich der Ausstattung der Umkleidebereiche... Kann ich nicht beurteilen, da ich seltener in Damenumkleidebereichen bin... Es war auf jeden Fall einen nette Runde auf einem nicht so einfachen Platz. Wobei ich oft verwirrt war und mich fühlte wie bei uns beim Ladies Cup... Überall fast nur Damenflights.

Fazit: Ein richtig netter Platz mit angenehmen Clubhaus. Sollte man mal besucht haben

Reisegolfer-Rating: 4

Formby Ladies

Mittwoch, 26. Juni 2013

Ffestiniog - Der Karglandplatz

Manchmal spielt man Plätze, die erwartet man einfach nicht. Zu denen gehört für mich der Platz des Ffestiniog Golfclubs. Der Club, der 1893 gegründet wurde, befindet sich im Herzen des Snowdonia Nationalparks in Nordwales. Wir hatten den Platz schon mal 2009 ohne Navi gesucht, aber nicht gefunden. Auch dieses Mal fiel es uns nicht so leicht. Aber mit Ausdrucken aus Google Maps und der Beschreibung auf der Website fanden wir den Platz dann im zweiten Versuch.

Guestbook mit dem Reisegolfer...
Wir kamen gegen 11.00 Uhr an und trugen uns erst mal in das Greenfeebuch ein. Es war natürlich niemand da. Greenfee kam in einen Umschlag und wurde in einen Schlitz gesteckt. Das Clubhaus war klein, hatte aber eigentlich alles, was man brauchte. Ausser einer geöffneten Gastronomie. Nach einiger Zeit fanden wir auch den ersten Abschlag. Leider war dieser aufgrund von sehr vielen Schafen etwas stark von deren Auscheidungen belegt. Aber was soll's. Irgendwo fand man dann doch einen Platz für den Ball... Loch 1 war ein Par 3 in knapp 140 Meter Entfernung. Eingezäuntes Grün (wegen der Schafe) und das Rough sah harmlos aus. Das täuschte aber etwas, da wir zum suchen unserer Bälle knapp 10 Minuten brauchten... Irgendwann hatten wir das Loch dann geschafft und der beste Score war ein Bogey. Der Rest hatte Scores zwischen 5 und 8... Interessant wurde es dann bei den Par 4. Das Rough änderte sich nicht und so etwas wie ein Fairway (was ich so bezeichne) gab es nicht. Wieder viel suchen und wenig Fairway.

Damenabschlag der 1
Nachdem das Loch geschafft war (schreckliche Scores), kam dann am übernächsten Loch die Schafskrise. In der Landezone von Loch 3 lag ein Schaf auf dem Rücken, welches lebte und komische Geräusche machte. Was tun? In der Entfernung sahen wir einen Mann auf einem Rasenmäher. Eine von uns dahin und dem Herren das Problem geschildert. Irgendwann kümmerte er sich dann auch um das Tier. Wir waren schon auf dem nächsten Loch. Er kam dann zu uns rüber und sagte: "He's up!". Kann ja alles heißen. Wir sahen es nicht mehr. Einer vermutete später "Irish Stew" als Ergebnis der Behandlung... Man weiß es nicht.

Golferin vor Panoramawand...
Die Runde zog sich danach auf jeden Fall recht lange hin. Irgendwann hatten wir die 9 Loch dann nach knapp 2,5 Stunden bewältigt. Großartige Landschaft, aber kein Gofplatz, wie wir ihn kennen. So stelle ich mir Golf in den Anfangsjahren im 19. Jahrhundert vor. Alles sehr rudimentär um Grüns herumgebaut. Im ganzen war es aber eine interessante und tolle Erfahrung. Auch das ist nämlich Golf. Ein sozialer Sport, der Menschen zusammenbringt. Der Club ist möglicherweise einer der wenigen Sportvereine im Dorf und hat finanziell sicher Probleme. Im Clubhaus war ein Artikel, dass die Anlage unter anderem von Zuschüssen der Bezirksregierung lebt. Kann ich mir gut vorstellen. Jahresmitgliedschaften kosten auch nur knapp 200 Pfund. Wer also in der Gegend ist, sollte auch so etwas mal gesehen haben. Soll ja auch der höchstgelegene Platz in Wales sein. Und die Aussichten auf die Berge von Snowdonia und die Bucht bei Porthmadog sind phantastisch.

Fazit: Mal was ganz anderes. Aber kein Golf, wie wir es kennen.

Reisegolfer-Rating: 1 (aber nur wegen der Aussichten)

Ffestiniog

Samstag, 15. Juni 2013

Royal St. David's GC, Harlech

RSD (wie der Club auch genannt wird) war der letzte der Top 10 Plätze in Wales, bei denen ich noch nicht gewesen bin (OK. Den Twenty Ten in Celtic Manor muss ich noch spielen. Beim Ryder Cup durfte ich nur gucken...). Daher war der Club eines meiner bevorzugten Ziele unserer Wales Reise in diesem Jahr.

Blick auf Loch 15
Harlech ist golfen im Zeichen der Burg. Die Burg von Harlech wurde Ende des 13. Jahrhunderts von Edward I zur Befriedung der widerspenstigen Waliser gebaut. Zusammen mit Conwy, Beaumaris und Caernarfon ist die Burg heute UNESCO Weltkulturerbe. Die Burg ist von jedem Ort des Platzes zu sehen und ist eigentlich das Markenzeichen des Platzes.


Der Club wurde Ende des 19. Jahrhundert gegründet und bekam den Namen St. Davids. Schottland hatte schon St. Andrews und England St. Georges. Damit hatte auch Wales einen Golfplatz mit dem Namen seines Landesheiligen. 1908 bekam er dann von Edward VII das "Royal" verpasst. Der Platz ist kein normaler out and in Kurs. Es geht mehr oder weniger hin und her in alle Richtungen. Bis Loch 12 verläuft der Platz durch recht flaches Gelände und teilweise wird auch ein Kiefernwäldchen gestreift. Meist handelt es sich um lange Par 4, deren große Grüns sehr gut geschützt sind. Die Löcher sind oft von Ginsterbüschen gesäumt und das Rough möchte ich nicht gerne spielen, wenn es mal einige Zeit nicht gemäht wurde.

Der Reisegolfer an der 16
Ab Loch 13 ändert der Kurs seinen Charakter. Es geht in die Dünen. Hohe Dünen, blinde Schläge in Richtung eines Stabes und große ondulierte Grüns. Bei meiner Leidenschaft für solche Linkskurse schlug mein Herz sofort höher. Die Par 4 waren weiterhin sehr lang und man musste sehr präzise spielen, sonst war langes suchen und schlechte Lage vorprogrammiert. Toll ist dann der Abschlag für Herren an Loch 16. Stark erhöht hat man einen tollen Blick auf die Löcher 13-18 mit den Dünen, die Burg und hinter sich das Meer. Bei dem perfekten Wetter, was wir zum Glück hatten, war das einfach toll.

Fazit: Ein toller Linkskurs, der auf jeder Reise nach Nordwales gespielt werden muss

Reisegolfer-Rating: 7

Link zu Website
Greenfee in der Woche: 55 Pfund und ab 15.00 Uhr 35 Pfund (echtes Schnäppchen)

Royal St. David

Dienstag, 11. Juni 2013

Cavendish Golfclub, Buxton

Anfang Juni war ich endlich wieder für ein paar Tage in UK zum Golfspielen. Hauptziel war Nord-Wales, wo ich 7 Plätze in 7 Tagen spielen wollte. Da mich aber schon immer beim einfliegen zum Flughafen Manchester die seltsam geformtem Berge westlich von dort reizten, verbrachten wir auch 2 Tage im Peak District. In einem der touristischen Hauptorte dort, in Buxton, übernachteten wir und spielten den örtlichen Platz. Cavendish. 1925 von Alister MacKenzie designt.

Nichts für Spieler, die Probleme mit Schräglagen haben
Herr MacKenzie hat bekanntlich einige der am meisten gefeierten Plätz der Welt erstellt. Augusta National (mit Bobby Jones), Royal Melbourne, Cypress Point, New South Wales beispielsweise. Aber auch im Umkreis seiner Heimat Yorkshire hat er Plätze gebaut. Unter anderem eben auch Cavendish.

Loch 14. Par 5 begrenzt von einer für die Gegen typischen Steinmauer
Der Platz dort ist in hügeligen Gelände und nicht allzu lang (von Gelb 5552 yard). Dabei muss man beachten, dass es nur ein Par 68 ist (für Damen Par 72 mit 5162 Yard). Der Kurs ist sehr abwechslungsreich angelegt und man hat oft schöne Aussichten ins Land. Auffällig waren die "typischen" MacKenzie-Grüns. Recht groß und teils stark onduliert. Vor allem an den kurzen Löchern stellten sie einen, je nach Fahnenposition, vor einige Herausforderungen. Auch merkt kam, dass es sich um einen "alten" Kurs handelt. So etwas würde man so heute nicht mehr bauen, weil er für viele heutzutage zu kurz ist und er sehr in das vorhandene Gelände eingefasst ist. Das führte dann aufgrund der Gegebenheiten zu einigen blinden Löchern, bei denen man in Richtung eines Stabes auf dem Fairway spielen mußte. Manchmal habe ich mich schon gefragt, wie man diesen Platz vor 80 Jahren mit dem damaligen Material gespielt hat... Am besten gefielen mir die 11 und das tolle Abschlussloch, die 18.

Ganz "wilde" Tiere auf der Nachbarwiese... :-)
Die Umgebung hat übrigens auch sehr viel zu bieten. Man kann tolle Schlösser besichtigen (Drehorte von "Stolz und Vorurteil"), nette süße Orte erkunden und sehr gute Restaurants entdecken.Gewohnt haben wir in einem schnuckeligen B&B im Park mitten in Buxton.

Fazit: Wer in der Nähe ist, sollte ruhig hier spielen, weil der Kurz von Alistair MacKenzie erstellt wurde.

Reisegolfer-Rating: 4

Link zur Website

Greenfee in der Woche: 17,50 Pfund am Nachmittag (ein kompletter Vierer zahlt nur 12,50 pP)

Cavendish





Sonntag, 2. Juni 2013

Binowo Golfpark Polen

Polen ist nicht bekannt als die große Golfdestination. Die Struktur für Golf hat sich eben in den letzten 20 Jahren noch nicht genügend entwickeln können. Aber natürlich gibt es nun dort auch einige Golfplätze. So um die 30 müssten es jetzt sein. Die Gelegenheit, mal in Polen zu spielen, ergab sich, als wir über Pfingsten in Schloß Krugsdorf waren. Vor dort war es knapp eine Stunde Fahrt.

Abschlag Loch 9

Der Platz liegt nach meinen Maßstäben irgendwo mitten im "Nichts". Nicht weit von Stettin in einem Waldstück gelegen. Die Gegend ist recht hügelig und der Platz ist zwar nicht in einem Wald gelegen, aber er ist von einem umgeben. Die ersten 9 Loch sind eine Berg- u. Talfahrt, die recht anstrengend ist. Im oberen Teil hat man sehr schöne Blicke in die Umgebung. Wasser kommt dort nur an Loch 9 ins Spiel, wo beim zweiten Schlag aufs Grün ein Teich überquert werden muss (man kann aber auch mit einem Schlag mehr das Wasser umgehen).

Grün Loch 17
Die zweit Neun haben einen etwas anderen Charakter. Es kommt an fast jedem Loch Wasser ins Spiel und es ist auch nicht mehr ganz so steil. Bei einigen Löchern ist der Abstand zwischen Damen und Herren schon recht groß und die Damenabschläge haben dadurch oft keine so schönen Ausblicke. An einem Loch habe ich bei einem 180 Meter-Abschlag mit Glück eine Lady verhindert. Der Damenabschlag lag 175 Meter vor dem Herrenabschlag... Nach der Runde bot das moderne Clubhaus eine schöne Terrasse mit Blick auf den Großteil der ersten 9 und Loch 18.

Fazit: Wenn man in der Nähe ist, kann man hier ruhig spielen. Der Platz bietet Abwechslung und Herausforderungen. Der Pflegezustand ist in Ordnung, mehr aber auch nicht.

Reisegolfer-Rating: 3

Dienstag, 28. Mai 2013

Schloß Krugsdorf

Mitte Dezember letzten Jahres fragten Freunde uns, ob wir Lust hätten mitzukommen, zu Pfingsten ein Wochenende in Schloss Krugsdorf mit ihnen zu verbringen. Kurz die Website angeschaut, positiven Eindruck bekommen und zugesagt. Zu dem Zeitpunkt wußte ich noch nicht, dass der Winter lang und kalt wird und ich dadurch kaum Golf spielen konnte. So ergab es sich dann, dass der Golfplatz beim Schlosshotel mein 300ster sein würde.

Das Signature Hole. Loch 9
Am Freitag vor Pfingsten hatte ich einen Tag frei genommen und mich früh mit der Reisegolferin auf den Weg von Hamburg nach Osten gemacht. A20 war frei und nach knapp 3 Stunden waren wir dort. Erster Eindruck war: Sieht nett aus, Ende der Welt, ruhig hier und nettes "Schloss". Das Haupthaus ist ein nettes größeres Gutshaus, für den ich die Bezeichnung Schloss etwas übertrieben finde. Ist aber trotzdem hübsch anzusehen. Das Zimmer im Nebengebäude war gut ausgestattet und perfekt für einen Kurzurlaub.

Grün Loch 14
Der Platz, der für mich die Nummer 300 sein sollte, ist vollkommen in Ordnung und aus meiner Sicht perfekt für eine Gruppe von Golfern, die nicht nur aus Single-Handicappern besteht. Er ist nicht zu lang, es kommt öfter Wasser ins Spiel, die Fairways sind breit genug und ein paar Grüns sind auch ganz gut gestaltet. Signature Hole ist ganz klar die Nummer 9. Die wird sicher auch am meisten fotografiert. Aber auch andere Löcher haben einiges an Charme. Der Kurs ist mit knapp 5800 Metern von Gelb normal lang aber nicht sooo schwer zu spielen, wenn man den Ball im Spiel hält.

Fazit: Ein Golf-Resort mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Ein Wochenende dort lohnt sich und kann auch gut mit einer Runde in Polen verbunden werden

P.S.: Danke an den Golfmanager Martin (netter Kerl) für die 2 Bälle auf der Runde.

Reisegolfer-Rating: 4

Link für das Resort: Schloss Krugsdorf

Montag, 20. Mai 2013

GC Brilon

Auf dem Rückweg von der Haxterhöhe in Paderborn nach Bochum war noch genügend Zeit, um noch schnell 9 Loch einzuschieben. Nach kurzer Recherche fiel die Wahl dann auf Brilon. Etwas südlich der A44 und nicht zu weit ab vom Schuß.

Blick vom Fairway der 7 hoch zum Grün
Der Club wurde 1986 gegründet. Es brauchte aber knapp 10 Jahre, bis der 9-Loch Platz eröffnet wurde. Wie man es im Sauerland erwartet, ist der Platz dort sehr hügelig. Ich machte mich trotzdem mit Tragebag auf den Weg. Der Kurs hat paar nette Löcher und war dann doch anstrengender, als ich erwartet hatte. Speziell für den Aufstieg zum Grün der 7 sollte man für gehende Spieler über die Installierung einer Rolltreppe nachdenken. Zum Glück war nicht viel los an dem Tag, so konnte ich erstmal 2 Minuten unter das Sauerstoffzelt, bevor ich mit putten begann...

Blick vom Abschlag der 9 (wohin und wie weit?)
Ein richtiges Clubhaus gab es zur Zeit nicht. Das Neue, welches grad im Bau war, wird aber sicher bald fertiggestellt sein.

Fazit: Netter (teils sehr) hügeliger Platz mit viel Abwechslung im östlichen Sauerland. Wenn man seinen motorisierten Trolley dabei hat, hat man Vorteile...

Link zur Clubwebsite


Reisegolfer-Rating: 3


Brilon

Sonntag, 12. Mai 2013

Haxterhöhe Links, Paderborn

Von dem Platz hatte ich das erste Mal durch Bilder vor ca. 2 Jahren gehört. Sah sehr nett aus. Wie ein Linksplatz. Was irgendwie gar nicht in die Gegend passte. Wer erwartet schon einen Linkskurs in Paderborn? Als Teil der Universität? Warum nicht?

Golf begann bei der Universität im Jahre 1999 als Golfakademie Universität Paderborn. Auf einem Platz gespielt wurde ab 2004. Heutzutage der 9-Loch "Universitäts-Platz". 2012 wurde dann der vom Büro Städler konzipierte "Haxterhöhe Links" eröffnet. Nun hatte ich endlich die Gelegenheit, den Platz auch zu spielen.

Die Bunker. Recht flach und mit Eichenstämmen ausgelegt
Himmelfahrt war ich morgens um 08:00 am Platz. Nichts los. Leichter Nieselregen. Clubhaus noch geschlossen, kaum jemand da. Der Umschlag wurde gefüllt und mit dem Greenfee in den Kasten geworfen. Der Platz sah etwas aus, als wäre er auf der britischen Insel. Nur dass irgendwie das Meer fehlte. Das erste, was auffällt sind die vielen Bunker. An den meisten Löchern waren mehr davon als auf meinem Heimatplatz im Ganzen. Der Großteil der Bunker war mit runden Eichenstämmen ausgelegt und recht flach. Daher war es nicht allzu schwer, dort herauszuspielen. Der Platz ist nicht sehr lang. Knapp 5400 Meter von Gelb. Die Schwierigkeit ist weniger die Länge als die Anlage der einzelnen Löcher. Die Landeflächen für den idealen Schlag waren sehr eng angelegt. Aber wenn man diese traf, war das Grün gut zu erreichen.

Eins von 2 Doppelgrüns auf dem Platz

Zu Beginn war ich nicht so angetan von dem Kurs. Im Verlauf der Runde gefiel mir der Platz aber immer besser. Das Wetter änderte sich auch zum Guten und ich mochte irgendwann den Platz richtig gern. Nach der Runde gab es dann lecker Essen auf der überdachten Terrasse der Clubgastronomie, welches mich motivierte, noch den zweiten Platz an dem Tag zu spiele. Aber davon später mehr...

Fazit: Der Platz hat teils wirklich was von einem Linkskurs. Harte Fairways und gut angelegte Grüns. Gefiel mir gut.

Reisegolfer-Rating: 5

Haxterpark