Dienstag, 22. April 2008

Sunningdale - Vorfreude

Morgen ist es endlich soweit. Ich darf in Sunningdale spielen. Vormittags den New Course und am Nachmittag den Old Course. 

- Der freie Tag ist endgültig genehmigt. 
- Die Temperatur wird am Nachmittag ca. 18° erreichen (Celsius. Nicht Fahrenheit). 
- Das Regenband wird am frühen Morgen durchgezogen sein (ich starte um 09:06 Uhr). 
- Die Energieriegel und die Getränke sind eingepackt. 
- Der Anzug und die Krawatte sind zurechtgelegt (zum Mittagessen ist Krawattenpflicht).  
- Neue Bälle und ein neues Paar Handschuhe liegen bereit

Es kann also nur ein toller Tag werden...

Montag, 21. April 2008

Chef nicht da...

Die meisten werden es schon kennen. Für die, die es noch nicht gesehen haben, hier ist noch mal die Fed Ex Werbung. Sehr amüsant.

Sonntag, 20. April 2008

Bissenmoor

Heute hatten wir ein Blinddate in Bissenmoor. Schon vor Wochen hatten wir uns mit einem Kollegen verabredet, den ich bis dahin nur per e-mail kannte. Da er aber der Vorsitzende unserer Golf-Betriebssportgemeinschaft war und ich diese Saison für die Mannschaft spielen werde, war dies eine tolle Gelegenheit, sich mal kennenzulernen, bevor man zusammen in einem Team spielt (bitte entschuldigt die Satzlänge. Mir fiel nichts besseres ein).


Der Platz in Bissenmoor ist ein Golfplatz, um den herum Häuser verkauft werden. Dieses an sich amerikanische Modell (Developments) wurde hier also auch in Norddeutschland übernommen. Persönlich fände ich den Platz ohne die Häuser sicher schöner. Nur wäre dann dort wohl kein Golfplatz. Und das wäre schade. Denn der Platz ist sehr schön designed, hat eine anständige Länge und bietet viele Herausforderungen. Es gibt sehr viele Bunker (ich schätze mehr als 70. Wer genaueres weiß, bitte bei mir melden). An 8 Löchern kommt Waser ins Spiel und einige Bahnen bieten Wassergräben, die man ohne Platzkenntnis nicht sofort sieht. Die Par 3-Löcher sind entweder lang oder von Wasser geschützt. Optisch auf jeden Fall meistens ansprechend. Speziell Loch 16 bei untergehender Sonne war schön. Dann gefielen mir auch die vielen Wellen auf den Bahnen. Das erinnerte mich (zusammen mit dem Wind) etwas an Linkskurse. Die Grüns hatten eine gute Geschwindigkeit und waren spurtreu. Wenn man nicht traf, lag es hier nicht an den Grüns... Zu den positiven Eindrücken zählte auch das sehr freundliche Personal in der Gastronomie. Gut gelaunt und aufgeweckt. So mag ich es.


Was mir gar nicht gefiel, war die tote Krähe, die an Loch 6 aufgehängt war. Ich verstehe zwar, das man die Tiere aufgrund schlechter Erfahrung abschrecken möchte, aber ich glaube, dass es auch andere Möglichkeiten gibt, als die Leichen in der Nähe der Abschläge zur Schau zu stellen. Mich hat dies auf jeden Fall sehr irritiert. Punktabzug!

Zusammengefasst war es ein schöner Nachmittag auf einem guten Golfplatz. Sollte man gespielt haben, wenn man im Norden Hamburgs wohnt.

Link zu "Bissenmoor-Album":

Bissenmoor

Samstag, 19. April 2008

Überraschendes Wasser

Heute wurde im Club eine mögliche neue Regel diskutiert. Es gibt ja schon:

- frontales Wasser und
- seitliches Wasser

Unser Freund berichtete nun von einer neuen Form, die er in Wittenbeck erlebt hat. Es ist:

- Überraschendes Wasser!

Dies ergibt sich, wenn man an Loch 12 in Wittenbeck beim zweiten Schlag die Aufschlagzone nicht einsehen kann und nicht in seinen Strokesaver schaut (den man kostenlos mit dem Greenfee bekommt). Das Fairway dort teilt sich nämlich nach links und rechts. Wer grade spielt, landet mit seinem zweiten Schlag in einem See.

Frage ist nun, ob es Erleichterung bei "überraschendem Wasser" gibt...

P.S.: Copyright für den Ausdruck gebührt Gerd!

Freitag, 11. April 2008

Wittenbeck, Eikhof Course

Heute ging es das dritte Mal in meiner Golfkarriere nach Wittenbeck. Erst den alten 9 Loch Platz (2005), letztes Jahr die provisorischen 6 Loch (pro Loch 1 €) und dieses Mal endlich auf den neuen 18 Loch Meisterschaftsplatz. Eikhof Kurs genannt. Hatte mich schon lange darauf gefreut. Leider war das Wetter nur suboptimal. Gelegentliche Schauer, 5-7°C und sehr windig. 

Der Kurs aber war wirklich beeindruckend. Sehr gut gestaltet. Eine Menge Wasser, gut platzierte Bunker und stark ondulierte Fairways. Die Grüns waren in gutem Zustand, aber nicht allzu schnell. Zwischendurch gab es auch immer wieder was fürs Auge. In Steinmauern eingefasste Bäume zum Beispiel, die dann auch als Hindernisse dienten. Also alles sehr positiv. Von einigen Tees konnte man sogar die Ostsee sehen (wobei besseres Wetter natürlich noch schöner wäre für die netten Aussichten). Dazu kamen noch die freundlichen Mitarbeiter. Der einzige nicht so gute Punkt, aus meiner Sicht, war der Lehmboden auf den Fairways. Das gefiel mir nicht so sehr.
 

Der Platz braucht sicher noch einige Zeit, um einzuwachsen. Dann wird es aber ein Platz, der für jede Spielstärke eine Herausforderung ist. Die Länge ist für Herren Durchschnitt (6000m) und für Damen mit 5057m nicht grade kurz. Ich werde also auf jeden Fall wiederkommen. Vielleicht das nächste Mal nicht wieder im März/April. Sondern mal, wenn man auch kurzärmelig spielen kann. Dann ist das Rough sicher auch etwas höher und die Herausforderung steigt.

Endlich Frühling

- Die Sonne kommt manchmal raus (aber meist nicht, wenn man sie braucht),
- die Temperaturen steigen (gelegentlich über 10°),
- der Regen ist nicht mehr so stark, sondern nur noch oft

Und am allerwichtigsten: 

Die Schuhe bleiben jetzt endlich wieder schön sauber während der Runde...

Aufnahme von heute (Loch 1, Wittenbeck)

Scheinbreaks in Grambek?

Mehrfach geplant, aber immer wieder verschoben. Nun klappte es endlich. 18 Loch in Grambek. Der Platz ist etwas entfernt der Zivilisation. Aber von Hamburg kann man es gut in 30-40 Minuten schaffen. Der Club ( http://www.gcgrambek.de/ ) ist in einem Waldstück südlich von Mölln gelegen. Der Club wurde 1981 gegründet. Also für deutsche Verhältnisse normal alt. Der Empfang war nett und bei etwas leichten Nieselregen ging es dann los.


Der Platz ist durch eine Strasse geteilt und unterscheidet sich dadurch auch landschaftlich. Auf dem ersten Teil ist mehrheitlich Mischwald mit einigen Wasserhindernissen. Auf der anderen Seite der Strasse ist hauptsächlich Fichtenwald. Persönlich gefiel mir der Teil mit den Fichten auf den Bahnen 12 bis 16 am besten. Es waren abgeschlossene Bahnen mit Doglegs, die durch Bunker gut geschützt waren und auch das Auge ansprachen. Während der Runde habe ich dann auch ein neues Wort bezüglich Golf kennen gelernt. Mein Spielpartner meinte, dass die Grüns voller "Scheinbreaks" waren. Na ja. Kann aber auch am putten an sich gelegen haben...

Der Platz war im ganzen schön anzusehen und fair gestaltet. Die Fairways waren breit, die Grüns waren schnell genug und der gesamte Platz war in einem sehr guten Zustand. Zusammengefasst waren es schöne 3 3/4 Stunden und das Wetter hat nach den ersten feuchten Löchern auch mitgespielt.


Ich kann also jedem nur empfehlen, mal den Platz zu spielen, wenn man in der Nähe ist. Es lohnt sich.


Grambek

Dienstag, 8. April 2008

Braucht man Golfzeitschriften?

Heute Abend überkam es mich und es wurde Altpapier entsorgt. Wie so oft bleibt man dabei manchmal an bestimmten Zeischriften hängen und blättert etwas. Als ich dann in alten Golfzeitschriften blätterte, fragte ich mich, warum ich diese irgendwann mal gekauft habe. Ich weiß es nicht mehr genau. Beim blättern bekam ich dann die Erkenntnis, dass es auf jeden Fall nicht wegen des Inhaltes sein konnte. Irgendwie immer dasselbe und auch nicht immer gut geschrieben. Da ich auch einige englische Magazine hier habe, muß ich feststellen, dass die auch nicht besser sind (ausser die regelmäßigen 2-fore-1 Gutscheine). Die einzige Golfzeitschrift, die ich gerne lese, ist die vierteljährlich Golfbeilage in der Süddeutschen. Die ist auch meist gut geschrieben.

Mich würde intereesieren, wie andere darüber denken. Für Antworten habe ich eine Umfrage eingestellt. Nun geht es morgen früh aber erstmal Richtung Mecklenburg-Vorpommern. Wenn das Wetter mitspielt, dann werden (unter anderem) 2 Kurse gespielt. Ich werde berichten. Bis dann also.

Dienstag, 1. April 2008

CSA plus 2

Am Sonntag hatte ich meine Turnierpremiere in 2008. Ein ungeplantes Turnier in Hohen Wieschendorf. Samstag gegen 18.15 auf Loch 16 kam ein Cart mit unserem "Reiseleiter" vorbei und fragte, ob ich morgen das Turnier mitspielen möchte. Vielleicht habe ich etwas vorschnell "Ja" gesagt. Aber was soll's. 

Am Sonntag ging es dann bei Sonnenschein und sehr, sehr viel Wind los. Die ersten 9 Loch werden sicher als die schlechtesten 9 Loch meiner Golfkarriere in die Annalen eingehen. 62 Schläge und 4 Nettopunkte waren schon sehr enttäuschend. Immerhin haben meine Flightpartner noch mit mir geredet. Mit dem zehnten Loch änderte sich das Bild dann. Nach drei Loch hatte ich doppelt soviel Punkte wie auf den gesamten ersten 9 und lange die "Ehre". Und so ging es dann mehr oder weniger weiter. Ich habe das gespielt, was ich eigentlich auch kann. Normales Bogeygolf. Nur ein Loch richtig ausgesetzt. Am Ende dann 17 Punkte für die zweiten 9. Geht doch!

Bei der Siegerehrung kam dann die große Überraschung. Niemand beschwerte sich über den den CSA. Der war dieses Mal nämlich bei plus 2. Wer also normal 35 Stablefordpunkte holte, hatte sich sogar um einen Punkt verbessert. Daran war sicher auch der Wind "schuld". Aber seltsamerweise beschwerte sich diesmal niemand. Menschen sind schon eine interessante Spezie. Mir war es sowieso egal. Mit 21 Punkten (Ja. Ich schäme mich!) hat so etwas keinen Einfluss auf meine Empfindung. Es kommen sicher noch andere Turniere. 

Bis dann

Montag, 31. März 2008

Danke für das schöne Spiel...

Ein schöner Abschluss einer netten Runde Golf auf einem netten Golfplatz (Grün Loch 18, Hohen Wieschendorf 29.03.2008)...


Sonntag, 30. März 2008

HoWiDo 2008

Über das Wochenende waren wir (nun schon zum dritten Mal) wieder im März in Hohen Wieschendorf. http://www.howido.de/pro2001/index.html . Die Anlage dort hat ein Hotel und Appartments. Es gibt Übungsanlagen und und einen 18 Loch Platz. Im Angebot sind nette Pauschalen für Golfer. Wenn ich ehrlich bin, ist das sonstige Angebot auch eher begrenzt. Ohne Golf würde ich vielleicht nicht hier hin kommen.

Der Ausflug ist die "Saisoneröffnung" einiger unserer Clubmannschaften (wir waren ca. 30 Teilnehmer), bei denen aber auch Partner mitmachen können. Dadurch hatte auch ich die Möglichkeit, von Freitagabend bis Sonntagnachmittag 54 Loch zu spielen. Das Wetter war für mich in Ordnung. Wir hatten nur am Samstag 2 Loch lang etwas Regen. Ansonsten war es aber sehr (sehr!) windig. Anbei die zwei schönsten Bilder. Die komplette Sammlung gibt es bei meinen Picasa Album (unter den Links). Schöne Woche also.

Grün Loch 15

Grün Loch 5 vom Tee der 6

Mittwoch, 26. März 2008

Das Geheimnis des Erfolges

Nach langer Recherche habe ich nun endlich herausgefunden, was der Grund für den größeren Erfolg des britischen Profigolfs ist. Es ist die Qualität der Übungsanlagen:






Dienstag, 25. März 2008

DSDSS

Eigentlich bin ich ja kein Freund von Casting Shows. Aber heute entdecke ich in der April-Ausgabe des Golf Journals meine Casting Show. Deutschland Sucht Den Super Slicer. DSDSS. Endlich mal was, was ich wirklich im Schlaf beherrsche. Den Slice.

Den 5 "Superslicern", die gewinnen, wird versprochen, dauerhaft und kostenlos an einem Tag den Slice loszuwerden. Das ganze hat nur zwei Probleme. Erstens kann ich nicht an dem versprochenen Trainingstag und zweitens habe ich ehrlich gesagt meinen Slice etwas lieb gewonnen. Manchmal kann man ihn ja auch gezielt einsetzen. Und ich habe immer noch einen Grund, auf die Range zu gehen.


Dienstag, 18. März 2008

Qualität der Inhalte bei Golf.de

Ist zwar eigentlich nicht mein Thema, aber gestern habe ich mich wirklich etwas über die Qualität der Recherche (oder das Wissen der Redakteure) bei Golf.de geärgert. Zum wirklich guten Ergebnis von Alex Cejka in Bay Hill schrieb man:

"Mit derzeit rund 481.000 verdienten Dollars steht Alex Cejka auf der 51. Position im Gesamtklassement und wäre damit schon fast im Teilnehmerfeld fürs Masters in Augusta."

Das wäre zwar sehr schön für Alex. Aber vielleicht hätten die Redakteure bei Golf.de nur mal auf die Masters-Website gehen sollen, um nachzusehen, welche Kriterien für eine Einladung erfüllt werden müssen. Alex befindet sich zur Zeit auf Rang 51 der FedEx-Cup Wertung. Und das ist eine vollkommen separate Wertung. Um beim Masters teilnehmen zu können, muß er bis eine Woche vor dem Masters in die Top 50 der Weltrangliste. Dazu müßte er die nächsten beiden Turniere gewinnen. Was ihm sicher fast alle gönnen, aber was auch trotz der derzeit guten Form vielleicht etwas unrelistisch ist.

http://www.masters.org/en_US/bios/tournament_2008.html

War, wie gesagt, eigentlich nicht mein Thema. Musste ich aber mal loswerden.

Schöne Grüße aus London

Der "Besserwisser"

Sonntag, 16. März 2008

Littlehampton

Gestern war es endlich wieder mal soweit. Linkskurs spielen war angesagt. Aufgrund der relativ kurzen Entfernung und der Chance, auch am Wochenende spielen zu können, fiel die Wahl auf den einzigen Linkskurs in West Sussex. Littlehampton. Das Wetter zum Start war nett. Ca. 13° und die Sonne sah man auch. Regen war erst für später am Nachmittag angesagt.

Range in Littlehampton

Nach kurzem aufwärmen auf der "Range" ging es dann los. Und (für mich immer wieder unerklärlich) wir spielten sogar gutes Golf. Ob das wirklich mit der Art des Kurses zusammenhängt? Keine Ahnung. Es war auf jeden Fall für uns beide eine Freude. Es machte richtig Spaß. Leider versteckte sich ab Loch 10 die Sonne und der Himmel begann zu weinen. Da wir aber beide gut ausgerüstet waren und es grad so nett war, spielten wir einfach weiter. Nach 4 Löchern hörte es dann auch schon wieder auf und an Loch 17 kam dann sogar noch die Sonne raus. Es war also wieder typisches Linkskurswetter. Sonne, Wind, Regen. Alles dabei innerhalb einer Runde. Klasse fand ich auch wieder die Einheimischen, die bei 10° locker im kurzärmeligen spielten. Sind halt doch etwas härter. Die Kollegen von der Insel...

Grün Loch 17

Der Kurs war nicht der beste und herausforderndste in England. Aber er war nett anzusehen, nicht zu lang, gut zu spielen und, ganz wichtig, es war ein Linkskurs. Dünen, Stechginsterbüsche, schnelle Fairways, große Grüns. Alles was ich mag. Also, wer von den Lesern mal in der Nähe ist, die 18 Loch machen richtig Spaß.

Littlehampton

Dienstag, 11. März 2008

Deinste im Winter

Auch wenn wir schon März haben, kann man das, was wir veranstaltet haben, ruhigen Gewissens als Wintergolf bezeichnen. Entgegen aller Vorhersagen, hatten wir richtig Glück. Die Sonne schien, es war einigermassen warm und ohne den nassen Boden eigentlich perfekte Bedingungen. Was will man mehr Anfang März? Der richtige Ort, um das erste Mal in diesem Jahr 18 Loch in Deutschland in einem durch zu spielen.

Der Platz in Deinste ist nicht der kürzeste im Norden (ca. 6000 Meter), aber auch nicht der Längste. Für Shorthitter wie mich aber mehr als lang genug. Der Platz an sich ist ansonsten wirklich zu empfehlen und lohnt die etwas weitere Anreise. Einige Löcher ungeschützt im Wind, einige im Wald und auch Wasser fehlt nicht. Es wird einem nicht langweilig. Die Par 3 Löcher sind fordernd und man hat zu kämpfen, sein Handicap zu spielen. Mein Lieblingsloch ist die 18. Im Wald gelegen und ein Dogleg nach rechts nach ca. 160 Metern. Dazu ist noch Wasser im Spiel. Und hübsch anzusehen ist es auch.

Zufrieden bin ich zwar nie, aber für das erste Mal in 2008 war es in Ordnung. Sogar grob mein Ziel erreicht. Am Wochenende versuchen wir dann wieder mal einen Linkskurs in England zu spielen. Littlehampton an der Kanalküste. Werde dann berichten.

Schöne Restwoche

Samstag, 1. März 2008

Emma

Hatte heute eigentlich geplant, wieder mal 18 Loch zu gehen. Der Wetterbericht und die Belegung unseres Heimatplatzes für Samstag und Sonntag hielten mich dann aber davon ab. Heute Nacht wachte ich dann mal kurz auf und wurde in meiner Entscheidung, nicht zu spielen, bestätigt. Es hatte den Eindruck, als würde unsere Hütte vom Winde verweht. Dazu noch Massen von Regen. Ich hatte schon heute Nacht Mitleid mit denen, die heute doch auf dem Platz waren und mit dem armen Boden, der sich nicht wehren kann. Es ist ja nicht nur der Wind (ich habe in Schottland auch schon extremen Wind erlebt). Auch den Regen kann mit guter Kleidung überleben. Was ich absolut nicht mag, ist der nasse Platzzustand. Es kann mir keiner erzählen, das es gut für die Fairways und Grüns ist, wenn auf vollkommen aufgeweichtem Boden Golf gespielt wird. In 4 Monaten beschweren sich dann wieder alle über den Platzzustand... Und Spaß macht es auch nicht, wenn der Ball eigentlich gar nicht rollt. Also lieber nicht spielen und auf nächste Woche hoffen. Dann wird es sicher sehr schön werden und der Boden ist nicht mehr ganz so feucht. Bis dahin wird eben weiterhin auf der Range geübt.

Dienstag, 26. Februar 2008

Grausam

Heute habe ich wieder mal nach Feierabend 100 Bälle auf der Range geschlagen. Ich werde wohl doch wieder professionelle Hilfe brauchen. Na ja. Vielleicht hatte ich zu viel Stress. Immerhin bringt einen 90 Minuten Bälle schlagen auf andere Gedanken. Das ist doch auch etwas wert. Nun werde ich erstmal weiter das Wochenende in zwei Wochen planen. 3 Tage golfen. Muss nur noch die richtigen Plätze finden.

Sonntag, 24. Februar 2008

Back to the Roots (Rettet Golf)?

In den letzten 7 Tagen hatte ich aufgrund meines Skiurlaubs keine Gelegenheit, Golf zu spielen oder zu üben. Aber natürlich habe ich oft genug an das Golfspielen gedacht. Den Kurzauftritt von Martin Kaymer in Arizona verfolgt, mir vorgenommen, eines Tages den GCC Dachstein-Tauern zu spielen (konnte ich von der Piste in Haus sehen) und natürlich habe ich darüber nachgedacht, ob ich wieder Stunden nehmen soll.

Was mich aber wirklich beschäftigt hat, war die Diskussion im Golf Journal zum Thema "Rettet Golf". Den meisten Argumenten und Vorschlägen von Stefan Maiwald stimme ich ohne Vorbehalt zu. Aber ist dies wirklich die Rettung des Golfspiels? Die "Rettung" des Golfspiels liegt meiner Ansicht nach nicht in einer Aufteilung der Golfer in Traditionalisten und Modernisten. Die Diskussion hier wird eher von Spielern geführt, die nicht immer die "neuen" Golfer im Blick haben. Wenn wir Golf in Deutschland "retten" wollen, müssen wir es Neueinsteigern näher bringen. Und nicht dafür sorgen, dass Traditionalisten glücklich sind. Ich bin selber nur ein einfacher Golfer , der nicht allzu gut spielt. Aber ich bin froh, dass es öffentliche Clubs mit 9 Löchern gibt, auf denen man die Freude am Golfen entdecken kann. Sicher. Auch ich habe meine Tage, an denen ich mir 18 Löcher in meinem Club wünsche, an denen ich langsame Flights vor mir verfluche, an denen ich die CSA Adjustments nicht mag. Aber seien wir doch mal ehrlich. Wer Golf in Deutschland wirklich mag, der stört sich nicht an langsamen Flights, an CSA, oder an Stableford Turnieren. Die Masse spielt, weil sie es mag. Langsam spielt man gelegentlich auch in Schottland. CSA kann man genau genommen ignorieren. Wer Turniere mag, spielt sie halt (auch mit CSA). Und Zählspiel oder Stableford ist nicht wirklich wichtig. Beides ist ok (übrigens werden in UK Zählspielturniere für das Handicap auch nach Stableford gewertet). Und wer über ein Jahr gut spielt, hat ein gutes Handicap und wer nicht so gut spielt, ein nicht so gutes. Unehrliche Golfer gibt es überall, und es wird sie auch ewig geben. Dies wird man nicht ändern können.

Also lieben wir weiterhin unseren Golfsport, freuen uns auf Turniere im Laufe des Jahres und machen einige nette Golfreisen (wohin auch immer). Reisen bildet und macht viel Freude.

Liebe Grüße

Freitag, 15. Februar 2008

Wenig los zur Zeit

Ich habe mich nun schon seit fast 4 Wochen nicht mehr gemeldet. Golf habe ich das erste Mal seitdem am letzten Sonntag gespielt. Super Wetter und ein toller Spaziergang über den Platz. Über die Leistung rede ich lieber nicht. Ein paar echt tolle Schläge waren trotzdem dabei. Obwohl ich pro Woche 2mal auf der Range bin und dort auch gut schlage, stellt sich noch keine Konsistenz ein. Aber ich habe gelernt, auch so Freude zu empfinden. Zum Beispiel beim Golf schauen im Fernsehen. Bei dem schlechten Wetter an manchen Wochenenden war es eine Freude, mit Martin Kaymer mitzufiebern. War schon beeindruckend, was der junge Mann gemacht hat. Bin mal gespannt, wie er sich nächste Woche in Arizona schlägt.

Zuerst einmal mache ich aber eine Woche Skiurlaub. Ein Reisegolfer kann auch mal verreisen, ohne Golf zu spielen. Ab März wird das Tempo dann wieder angezogen. Geplant sind Hohenwischendorf, 2 Plätze in England und vielleicht Deinster Mühle.

Bis demnächst und guten Schwung für alle Leser